Badeoutfit

Wenn ich so gemütlich in der schattigen Wiese am See liege, habe ich viel Zeit über vieles nachzudenken. Unter anderem über die Wahl der Bademode von einzelnen Personen. Fangen wir mit meiner eigenen Wahl an. Als ich noch bei weitem nicht so zufrieden war mit mir wie heute, trug ich schon Bikini. Badeanzüge hatten nämlich schon immer die Angewohnheit mich noch unförmiger erscheinen zu lassen, als ich sowieso schon bin. Und wenn ich Bikini trage, schauen die meisten Männer sowieso nur auf meine Brust und kommen mit ihren Augen gar nicht weiter nach unten. Eine Zeitlang habe ich Tankini probiert, aber Mädels wenn ihr zu viel Kilos habt, dann kaschiert dies auch der Tankini nicht! Nachdem ich das erste Foto von mir im Tankini gesehen hatte, beschloss ich den Mehrstoff wieder zu vergessen und einfach weiterhin jeden Fotoapparat zu meiden. Weiterlesen

Ein gespenstischer Hauch

Eigentlich begann die folgende Episode mit einem kratzenden Geräusch. Es war in der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht. Ich erwachte wegen des Geräusches. Doch ich wollte nicht wach sein, also versuchte ich weiter zu schlafen. Doch dann war da dieser Lufthauch. Der nicht hätte sein dürfen, da das Schlafzimmerfenster geschlossen war. Also wie konnte es da einen Lufthauch geben? Das machte mir Angst. Also drehte ich das Licht auf und stapfte nackt wie Gott mich schuf durch meine Wohnung. Ich suchte den Ursprung des Geräusches, doch da war nichts. Ich kontrollierte das Fenster, doch es war zu. Hatte ich vielleicht geträumt? Ich ging auch noch durch die restliche Wohnung. Im Wohnzimmer ging das Notlicht an, was die gespentische Stimmung noch verstärkte. Da ich nichts fand, ging ich aufs Klo und danach wieder retour ins Schlafzimmer.

Und da war er! Weiterlesen

Punkt 48

Ist eigentlich fast ganz erledigt. Ich sage mal er ist erledigt, da der fehlende Vorhang mich nicht gerade belastet.

Gestern habe ich meinen Plissee Sichtschutz, meine Karnisen und meine Vorhänge montiert bekommen. Alle bis auf einen. Den großen für die Balkontür hatten sie noch nicht mit, da er ihn noch genau ausmessen wollte, damit er auch perfekt passt. Doch die Nachlieferung kommt bald und einen Vorhang aufhängen ist jetzt nicht gerade eine Hexerei – das schaffe sogar ich! Weiterlesen

Freiwillige vor!!!

Anabel hat sich mal wieder ungebeten und ungefragt in meine privaten Angelegenheiten gemischt. Das ist etwas das mag ich gar nicht. Es war zwar nur eine kleine Kleinigkeit, aber wenn ich jemand nicht mag, behagt mir auch die Vorstellung nicht, dass der- oder diejenige, über mein Leben nachdenkt. Als ich Thomas davon erzählte, nahm das Gespräch eine so witzige Wende, dass ich danach noch eine Viertelstunde darüber lachen musste.

Ich: Ich mag es einfach nicht, wenn ein Mensch den ich nicht mag, sich in meine Angelegenheiten mischt!
Thomas: Ich weiß, deshalb mache ich es auch nicht!
Ich: Stimmt, machst du nicht. Obwohl dich mag ich ja!!!
Thomas: Bei dir braucht man sich ja auch gar nicht einmischen, du teilst einen sowieso ein.
Ich: Wo habe ich dich eingeteilt?
Thomas: Na beim Siedeln!
Ich: Da habe ich dich doch nicht eingeteilt! Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 43

„Na gut, ich will ja nicht so sein. Auf die Frage für wen der Strampler sei, sagte ich ihnen dass er für den Menschen ist, der mir mehr bedeutet als der Oscar den ich gestern bekommen habe. Und wenn sie mir noch ein wenig folgen, werden sie sehen, dass ich auch noch Blumen kaufe für die Mutter meiner kleinen süßen Tochter. Woraufhin die Journalistin wissen wollte ob du nur Blumen bekommst, woraufhin ich ihnen den hier zeigte.“ Bei diesen Worten hatte er eine Ringschatulle aus seinem Anzug geholt und geöffnet. Mich blitzte ein silberner Ring an. Einfach, mit einem kleinen zarten Diamanten.
„Oh mein Gott! Wo hast du den jetzt so schnell her?“
„Den habe ich schon seit einem Jahr. Ich habe ihn heute eingesteckt, da ich nicht wusste, welche Richtung unser Gespräch nehmen würde. Doch ich wollte auf Nummer sicher gehen. Ich liebe dich Dina und ich will den Rest meines Lebens mit euch beiden und vielleicht mit noch mehr Kindern verbringen. Bitte sag ja und mach mich zum glücklichsten Mann auf Erden!“
Ich konnte nicht ja sagen. Ich konnte gar nichts sagen. Also fiel ich ihm einfach nur um den Hals. Ich klammerte mich an ihn wie ein Ertrinkender an ein Stück Holz. Er gab mir eine zweite Chance. Ich hatte vor sie zu nutzen. Da ich nicht sprechen konnte, küsste ich ihn. Ich küsste ihn und die Welt blieb stehen. Ich lachte und weinte zugleich. Ich spürte seine Lippen. Schmeckte ihn. Spürte seine Hände auf meinem Rücken. Die Rosen und der Strampler lagen am Boden. Den Ring hielt er in der einen Hand, mit der anderen hielt er mich fest. Ich fürchtete umzukippen. Meine Gefühle überrannten mich. Ich liebte ihn mit jeder Faser meines Körpers. Ihn zu spüren, ihn zu riechen, seine Gefühle für mich in seinen Augen zu sehen, dass war mehr als ich verkraften konnte. Ich war einfach nur glücklich. Und ich wollte ihn nie wieder los lassen müssen. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 29

Wir lagen nackt im Bett herum und fütterten uns gegenseitig. Uns standen wieder 3 Monate Trennung bevor. Doch wir würden das schaffen. Schließlich wartete ein Monat gemeinsame Zeit auf uns. Ein Monat. Nicht wie diesmal 12 Stunden. Mittlerweile waren es nur noch 4 Stunden. Oh mein Gott. Wo war die Zeit geblieben. Nur noch 4 Stunden. Ich musste noch etwas los werden, bevor es wieder zu spät wäre.

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Drehbuch der Liebe – Teil 27

Die Party war spitze. Doch zog sie sich ewig. Normalerweise freute ich mich immer, mit einer Crew nach Drehschluss zusammen zu treffen und was zu trinken. Doch diesmal wäre ich viel lieber wo anders gewesen. Ich wollte nur so schnell wie möglich raus hier. Doch ein wenig musste ich noch durchhalten, sonst würde ich auffallen. Kurz nach Mitternacht brachen von solchen Events, normalerweise die Nicht-Partytiger auf. In der Regel verheiratete bzw. Eltern, die nach Hause kommen wollten zu ihrer Familie. Ungebunden Singles wie ich, die nicht so gern auf Party´s gingen, blieben normalerweise bis 2 oder 3 Uhr morgens. Und die Party-Tiger kannten sowieso keine Sperrstunde. Ich war nie sehr lange geblieben, doch ein Aufbruch vor 2 Uhr wäre möglicherweise aufgefallen. Dina hatte den Vorteil, dass niemand ihre Gewohnheiten kannte. Noch nicht mal ich. Als Newcomer in der Showbiz-Szene musste sie erst herausfinden was ihr lag. Doch nicht heute Abend. Heute Abend hatte sie schon etwas vor. Weiterlesen