Neue Masseurin

In den letzten Jahren bin ich ca. einmal im Monat, Samstags mit Mama massieren gefahren. Zum besten Masseur aller Zeiten. Es war eine Art Ritual. Meistens fuhr Mama und während sie massiert wurde, leistete ich mir ein Frühstück beim Bäcker ums Eck. Etwas das ich normalerweise nicht mache. Daher begann der Tag schon sehr besonders. Manchmal ging ich auch im Sonnenschein spazieren oder flanierte einfach durch den Ort. Und dann natürlich die Massage selbst. Einzigartig. Angenehm. Vertraut. Entspannend. Als mein Masseur in Pension ging, wusste ich „Sowas bekomme ich nie wieder!“

Also suchte ich nach etwas anderem. Unter anderem in der Nähe. Wenn ich schon keine supertolle Massage mehr bekomme, so sollte sie wenigstens in der Nähe sein! Zehn Minuten Fußmarsch von mir zu Hause gibt es eine Masseurin. Also rief ich sie mal an und machte einen Termin aus. Den ersten musste ich leider wegen Grippe wieder absagen, doch beim zweiten Mal klappte es. Weiterlesen

Emotionen am Begräbnis

Vorigen Freitag war ich bei einem Familienbegräbnis. Ein Verwandter den ich schon sehr lange nicht gesehen hatte. Anders als in meiner Kindheit. Damals sahen wir uns regelmäßig. Sein Sohn, seine Nichte und sein Neffe waren die einzigen Kinder mit denen ich zusammen gespielt habe in meiner Kindheit. Die einzigen Kinder mit denen ich herumtollen durfte. Im Garten unbeaufsichtigt – zumindest fehlte die normale Totalüberwachung meiner Großeltern – spielen durfte. Ich erinnere mich an Stunden in ihrem Kinderzimmer, wo sie ihr Spielzeug mit mir teilten. Nur sein Sohn war eher der Typ „Grätzn“ (ein Junge der es mochte mich zu ärgern).

Warum also ging ich zum Begräbnis? Eigentlich wegen meiner Mutter – er war ein wenig älter als sie, seiner Schwester – sie war auch bei den Begräbnissen meiner Großeltern – und weil er halt nun mal Familie ist. Weil es sich so gehört. Weil er Teil meines Lebens war und es jetzt nicht mehr ist. Der Vorteil dass ich ihn schon ewig nicht mehr gesehen hatte, ich war grundsätzlich nicht schon emotional angeschlagen! Was aber noch lange kein Indiz ist, dass ich nicht trotzdem heule. Ich „springe“ total auf die Emotionen in meinem Umfeld an. Und auf einem Begräbnis ist die vorherrschende Emotion nun mal Trauer! Und wenn jemand in meiner Nähe extrem traurig ist, dann heule ich schon mal auch mit. Oder bei der passenden Musik. Es gibt Musikstücke bei denen heule ich immer! Hallelujah in der Version von Jeff Buckley zum Beispiel. Wenn ich die Nummer höre, kommen die Tränen ganz von selber. Selbst wenn ich eigentlich glücklich zu Hause sitze! Weiterlesen

Ende einer Ära

Am Samstag gab es die letzte Massage mit dem besten Masseur aller Zeiten. 10 Jahre war ich bei ihm Kundschaft. Er hat mit mir meine Kindheit aufgearbeitet und ging mit mir durch Täler der Tränen. Er gab mir Kraft und Geborgenheit. Er tat mir gut. Immer. Auch wenn es manchmal schmerzte, wenn er meine empfindlichen Stellen traf. Wie der eine Punkt auf meinem Hintern – Verletzungen der Seele. Als er das erste Mal auf ihn traf, war das enorm schmerzhaft. Ich habe dann über die Jahre daran gearbeitet. Jetzt am Schluss war es noch leicht unangenehm, aber kein Vergleich mehr zu früher. Weiterlesen

Beat it!

Am Samstag war ich mal wieder in der Wiener Stadthalle bei einem Event. Ein Musical über Michael Jackson, Choreografie u.a. von Detlef D. Soost.

Natürlich wurden dabei auch seine Lieder gespielt und live gesungen. Dass ist natürlich eine enorme Herausforderung. Ich meine den King of Pop nachmachen?

Es wurde seine Geschichte erzählt von den Jackson 5 bis zu „Heal the World“. Dabei wurde sowohl thematisiert wer ihn inspiriert hat, als auch wie sein Leben seine Lieder inspiriert hat. Natürlich gab es auch sehr viel Musik und Tanz. Weiterlesen

Hitzewelle

„Was wenn es in deinem Urlaub regnet?“ haben sie gefragt…

„Was wenn du kein Badewetter hast!“ haben sie gesagt…

„Dann mach ich was anderes“ habe ich gesagt…

„Ich brauche eh nicht jeden Tag Badewetter“ habe ich gesagt….

EH NICHT! Weiterlesen

Blackout – Marc Elsberg

Ich hab ja Urlaub. Das bedeutet See. Das bedeutet schwimmen, lesen, Musik hören und schlafen. Vor ein paar Wochen habe ich mir daher mal neue Leselektüre zugelegt. Und Blackout war nicht nur ein preisliches Schnäppchen, sondern hat auch gehalten was die Kurzzusammenfassung versprochen hat!

Ich denke ja schon länger darüber nach, dass ich mir wirklich ein Notfallpaket zusammen stellen sollte, sollte der Strom mal ausfallen. Doch das ist ja gar nicht so einfach. Ohne Strom geht ja heutzutage wirklich nicht mehr viel…. Weiterlesen

Pizzera&Jaus

Am Freitag war ich bei meiner letzten Veranstaltung von den Weihnachts-/ Geburtstagsgschenken. Und ich hatte keine Ahnung was mich erwartet. Blöderweise habe ich mir am Freitag mal wieder Kopfschmerzen zugelegt, was das Konzert zur Herausforderung machte…

Oder besser gesagt das Musikkabarett. Also ich muss sagen so etwas habe ich definitiv noch nicht erlebt. Ein Niederösterreicher und ein Steirer singen und scherzen zwei Stunden auf der Bühne rum. Sie sind zwar nicht gerade hochgeistig unterwegs, aber so tief die Witze manchmal daherkommen, sie selbst sind es nicht. Die haben schon was drauf die zwei. Für meine Kopfschmerzen die optimale Unterhaltung! Weiterlesen