Zwischenurlaub

Wenn ein langes Wochenende nicht mehr reicht um die Energiereserven aufzufüllen ist es Zeit für Urlaub. Schön wenn das Wetter da auch mitspielt und die nächste Hitzewelle ankündigt.

Also habe ich am Montag als erstes Mal geschaut wieviel Urlaub ich noch habe und dann gleich mal neuen beantragt. Sieben Tage insgesamt. Von diesem Freitag bis Montag übernächste Woche. Also ein wenig mehr als eine Woche.

Und ich habe auch an den Wochenenden keinen Dienst, da bereits alle Dienste vergeben waren. Ich kann also die elf Tage durchgehend am See verbringen. Was auch der Plan ist. Weiterlesen

Ruhe in Frieden

Gestern war ich auf dem Begräbnis meines Onkels. Und jedes Begräbnis in meiner alten Heimat ist doppelt schwer für mich. Jedes Mal wenn ich in das Tal fahre, gehe ich durch ein Gefühlswirrwarr.

Bei Begräbnissen bin ich mittlerweile sattelfest. Ich weiß, worum man sich im Vorfeld zu kümmern hat – Blumenschmuck bzw. Spende. Am Weg zum Friedhof holte ich noch eine Grabbeigabe ab – weiße Rose, Schleierkraut, ein wenig grün und ein schwarzes Band. Über all das muss ich mittlerweile nicht mehr nachdenken. Leider.

Bei meinem ersten Begräbnis war ich noch total planlos. Mittlerweile kenne ich mich aus. Was auch daran liegt, dass die Verwandtschaft langsam wegstirbt. Und bis auf meine Großeltern, waren sie auch alle nicht wirklich alt. Weiterlesen

MRT

Der Sonntag begann mit Kopfschmerzen und verklebten Augen. Allerdings vor dem Wecker, was ja schon mal was war!

Ich holte mir erstmal einen Kaffee und wurde langsam wach. Morgenhygiene und dann ging es auch schon zum MRT. Ich kenne das Institut dort nur überlaufen, so alleine am frühen Morgen dort, kann schon was.

Ich gab ihr die Zuweisung und die E-Card. Da ich von einem Wahlarzt kam, brauchte ich auch eine Bewilligung der Krankenkasse die ich zwar am Handy mit hatte, aber aus Mangel an einem funktionierenden Drucker zu Hause, nicht ausdrucken konnte im Vorfeld. Weiterlesen

Neue Masseurin

In den letzten Jahren bin ich ca. einmal im Monat, Samstags mit Mama massieren gefahren. Zum besten Masseur aller Zeiten. Es war eine Art Ritual. Meistens fuhr Mama und während sie massiert wurde, leistete ich mir ein Frühstück beim Bäcker ums Eck. Etwas das ich normalerweise nicht mache. Daher begann der Tag schon sehr besonders. Manchmal ging ich auch im Sonnenschein spazieren oder flanierte einfach durch den Ort. Und dann natürlich die Massage selbst. Einzigartig. Angenehm. Vertraut. Entspannend. Als mein Masseur in Pension ging, wusste ich „Sowas bekomme ich nie wieder!“

Also suchte ich nach etwas anderem. Unter anderem in der Nähe. Wenn ich schon keine supertolle Massage mehr bekomme, so sollte sie wenigstens in der Nähe sein! Zehn Minuten Fußmarsch von mir zu Hause gibt es eine Masseurin. Also rief ich sie mal an und machte einen Termin aus. Den ersten musste ich leider wegen Grippe wieder absagen, doch beim zweiten Mal klappte es. Weiterlesen

Emotionen am Begräbnis

Vorigen Freitag war ich bei einem Familienbegräbnis. Ein Verwandter den ich schon sehr lange nicht gesehen hatte. Anders als in meiner Kindheit. Damals sahen wir uns regelmäßig. Sein Sohn, seine Nichte und sein Neffe waren die einzigen Kinder mit denen ich zusammen gespielt habe in meiner Kindheit. Die einzigen Kinder mit denen ich herumtollen durfte. Im Garten unbeaufsichtigt – zumindest fehlte die normale Totalüberwachung meiner Großeltern – spielen durfte. Ich erinnere mich an Stunden in ihrem Kinderzimmer, wo sie ihr Spielzeug mit mir teilten. Nur sein Sohn war eher der Typ „Grätzn“ (ein Junge der es mochte mich zu ärgern).

Warum also ging ich zum Begräbnis? Eigentlich wegen meiner Mutter – er war ein wenig älter als sie, seiner Schwester – sie war auch bei den Begräbnissen meiner Großeltern – und weil er halt nun mal Familie ist. Weil es sich so gehört. Weil er Teil meines Lebens war und es jetzt nicht mehr ist. Der Vorteil dass ich ihn schon ewig nicht mehr gesehen hatte, ich war grundsätzlich nicht schon emotional angeschlagen! Was aber noch lange kein Indiz ist, dass ich nicht trotzdem heule. Ich „springe“ total auf die Emotionen in meinem Umfeld an. Und auf einem Begräbnis ist die vorherrschende Emotion nun mal Trauer! Und wenn jemand in meiner Nähe extrem traurig ist, dann heule ich schon mal auch mit. Oder bei der passenden Musik. Es gibt Musikstücke bei denen heule ich immer! Hallelujah in der Version von Jeff Buckley zum Beispiel. Wenn ich die Nummer höre, kommen die Tränen ganz von selber. Selbst wenn ich eigentlich glücklich zu Hause sitze! Weiterlesen

Ende einer Ära

Am Samstag gab es die letzte Massage mit dem besten Masseur aller Zeiten. 10 Jahre war ich bei ihm Kundschaft. Er hat mit mir meine Kindheit aufgearbeitet und ging mit mir durch Täler der Tränen. Er gab mir Kraft und Geborgenheit. Er tat mir gut. Immer. Auch wenn es manchmal schmerzte, wenn er meine empfindlichen Stellen traf. Wie der eine Punkt auf meinem Hintern – Verletzungen der Seele. Als er das erste Mal auf ihn traf, war das enorm schmerzhaft. Ich habe dann über die Jahre daran gearbeitet. Jetzt am Schluss war es noch leicht unangenehm, aber kein Vergleich mehr zu früher. Weiterlesen

Beat it!

Am Samstag war ich mal wieder in der Wiener Stadthalle bei einem Event. Ein Musical über Michael Jackson, Choreografie u.a. von Detlef D. Soost.

Natürlich wurden dabei auch seine Lieder gespielt und live gesungen. Dass ist natürlich eine enorme Herausforderung. Ich meine den King of Pop nachmachen?

Es wurde seine Geschichte erzählt von den Jackson 5 bis zu „Heal the World“. Dabei wurde sowohl thematisiert wer ihn inspiriert hat, als auch wie sein Leben seine Lieder inspiriert hat. Natürlich gab es auch sehr viel Musik und Tanz. Weiterlesen