Tolles Team

Am Samstag war es endlich so weit. Mein erster ehrenamtlicher Einsatz! Nichts genaues wussten wir nicht im Vorfeld, deshalb trafen wir uns am Freitag. Da begutachteten wir mal die Räumlichkeiten, fanden den Schlüsselkasten für den Haupteingang, erfuhren den Code, bekamen einen Schlüssel zur Wohnung und tauschten uns mal ein wenig aus. Und ganz wichtig, wir erfuhren wann wir uns am Samstag treffen wollten.

Am Samstag war ich dann schon ein wenig nervös. Ich zog das erste Mal in meinem Leben eine Uniform an und machte mich auf den Weg. Als ich ankam war es schon ein wenig chaotisch. Wir hatten Unmengen von Waren und mussten sie schon aufbereiten. Und obwohl wir alle neu in dem Geschäft waren und keine Ahnung hatten, ging es wunderbar Hand in Hand. Wir arbeiteten ohne viele Worte super miteinander. Jede half jeder und die Arbeit ging wie von selbst von der Hand. Und da wir auch so flott waren, hatten wir dann auch noch Zeit für eine Kaffeejause. Wir tauschten uns aus, lernten uns ein wenig besser kennen, tauschten Telefonnummern aus und erstellten eine WhatsApp Gruppe. Weiterlesen

Alles neu

Was schon lange überfällig war, war ein neuer Fernseher. Der geerbte von meiner Großmutter war zwar grundsätzlich toll, allerdings fing das Bild an zu flimmern. Und das größte Manko war, er hat kein DVB-C, d.h. keinen Kabelanschluß. Lange wusste ich nicht was das Problem ist, mittlerweile bin ich ja fast ein Profi….

Vor kurzem gab es in der Siedlung wieder ein wenig Aufregung, weil unser Kabelanbieter wieder neue Programme eingespielt hat. Mich tangierte das überhaupt nicht. Wo andere nichts mehr sahen, war mein Fernseher total unbeeindruckt. Ich nahm das jetzt aber zum Anlass dass ich mir einen neuen kaufte. Und auch meinen Krankenstand. Dadurch lief das Gerät ja mehr als normal und das rieselnde Bild störte mich nachhaltig. Weiterlesen

Wegwerfgesellschaft

Ich werde ja immer ein wenig komisch angesehen, wenn ich sage, dass ich noch nie etwas für ein Handy bezahlt habe. Natürlich stimmt es so nicht ganz. Ich hatte immer angemeldete Handys und habe ja so monatlich etwas beigetragen, doch meine Handys waren immer null Euro Dinger. Mittlerweile gibt es ja auch schon Smartphones um null Euro bei einer Vertragsverlängerung, von daher habe ich alles was ich brauche. Und ich hole mir nicht immer ein neues. Nur wenn das alte zickt, dann wechsle ich mal wieder. Ich verwende also meine Handys weit länger als die meisten Menschen die ich kenne. Und so mache ich das eigentlich mit allem. Weiterlesen

Soll ich, oder soll ich nicht?

Heute Morgen hatte ich wieder die Qual der Wahl. Soll ich einkaufen oder mich die nächsten Tage möglicherweise einschränken? Natürlich hätte ich auch am Mittwoch einkaufen gehen können – morgen bin ich unterwegs – doch zu Silvester reizt es mich schon mal gar nicht. Was ich sowieso tun musste, war den Müll rausbringen, also überlegte ich weiter, während ich mich erstmal anzog. Ich begann mit dem Müll. Da ich einiges zu tragen hatte und auch die Müllräume aufsperren musste, lies ich die Handschuhe in meinen Taschen – großer Fehler! Ich dachte mir frieren die Finger ab! Weiterlesen

Naturpark Föhrenberge – 12 10 14

Eigentlich handelte es sich bei dem Ausflug am Sonntag um eine Trauma-Therapie. Start war der Parkplatz Gießhübl, Ziel war das Gasthof Seewiese. Vor 4 Jahren, kurz nach der Trennung vom süßen Typen, waren wir dort bei unserer Weihnachtsfeier. Ich war physisch und psychisch damals am Ende, abgesehen davon brachte ich 30 Kilo mehr auf die Waage. Der Anstieg war somit die reinste Qual. Ich konnte nicht, ich wollte nicht. Niemand wartete und so schleppte ich mich mit letzter Kraft irgendwie zur Feier, wo sich alle schön das Maul zerrissen dass ich so spät komme. Gut, nicht alle, aber einige. Damals war ich so fertig, dass ich unseren Chef schimpfte dass niemand gewartet hatte. Woraufhin er dem süßen Typen gegenüber äußerte ich sei eine „unguided cruise missile“ – also eine ausser Kontrolle geratene Langstreckenrakete. Und genauso fühlte ich mich auch. Ein Blick, ein Wort und ich brach in Tränen aus. Was ich natürlich bei der Weihnachtsfeier vermeiden wollte, also flüchtete ich mich in Wut. Weiterlesen

Punkt 49 und 50

Ich bin seit gestern offiziell Vösendorferin! Am frühen Morgen war ich ganz artig auf der Gemeinde und habe mich umgemeldet. Hat zirka 20 Minuten gedauert und dann hab ich noch eine Gemeindebroschüre mit auf den Weg bekommen und eine Karte damit ich Müll am Bauhof entsorgen kann. Zu Hause angekommen stellte ich mich aufs warten ein. Zwischen 10 und 13 Uhr wollte der Mikrowellentechniker kommen und zwischen 13 und 15 Uhr die Esseckenlieferung.

Als es um 9 Uhr 20 an meiner Tür läutete war ich also gespannt, wer das wohl sei. Es war der Mikrowellentechniker der sein Glück versuchte. Er bescheinigte der Elektronik in meiner Mikro den Tod und tauschte sie sofort aus. Allerdings war noch etwas verkohlt was er nicht mithatte und bestellen müsse. Er wollte dann wissen wie alt die Mikro sei und ich meinte noch ganz neu.

Techniker: Was bedeutet neu?
Ich: Mitte Mai
Techniker: Heuer?
Ich: Ja! Weiterlesen

Sperrmüll

Mein Umzug rückt immer näher, deshalb bin ich schon seit Wochen am ausmisten. Nicht alles gehört allerdings in den Müll. Manches gehört auf den Sperrmüll. Netterweise wird dieser einmal im Jahr von der Stadt abgeholt. Oder besser gesagt von unseren ungarischen Nachbarn.

Jedes Jahr gibt es einen Termin für die Abholung durch die Stadt. Am Wochenende vorher belagern ungarische Klein-LKW´s unsere Strasse. Heuer hatte ich einiges für sie. Gerade im Hinblick auf meinen Umzug, habe ich alles ausgemistet, dass ich nicht mitnehmen will. Vom alten Toaster, über den 17 Jahre alten Videorekorder bis hin zu altem Geschirr. Weiterlesen