Alles zu Ende?

Der erste Gedanke am Sonntag in der Früh beim Aufwachen „Mal schauen ob ich überhaupt aufstehen kann!?“

Und es ging überraschend leicht! Die Matratzen dürften eine heilende Wirkung haben. Nach einer kurzen Morgenhygiene ging es auch schon wieder los. Zwei Stunden Morgenmeditation. Angestachelt von meinem vorabendlichen Erfolgserlebnis versuchte ich den Schmerz wieder auszuhalten.

Einmal schaffte ich es, zweimal scheiterte ich wieder kurz vor Schluss. Mein persönliches Mantra „Bimmel endlich diese verdammte Glocke“ hatte nur einmal zum Ziel geführt und das war eindeutig der Steinbock in mir. Ich würde es zumindest einmal schaffen und wenn es das letzte ist was ich tue!

An diesem Morgen gab er uns auch noch eine Weisheit mit auf den Weg „Sei wie der Fluss. Der sieht nicht nach hinten und schreitet stetig voran.“ Ich fügte dann noch geistig hinzu „und er überwindet jedes Hindernis und langfristig bezwingt er sogar Stein“. Weiterlesen

Los geht´s

Das warum und wo ist ja bereits geklärt, ist aber auch immens wichtig. Normalerweise gehe ich auf Kurse in bekanntes Terrain um etwas zu lernen, vielleicht auch einfach mal abzuschalten und wenn ich etwas mitnehme ist es okay, wenn nicht ist es eigentlich auch egal…

Diesmal war alles ein wenig anders. Es war ein rein privater Kurs, am Wochenende und der Auslöser war ja auch ein anderer.

Aufgrund des Wetters freute ich mich auch eigentlich gar nicht drauf. Gegen 17 Uhr 30 war ich aber pünktlich vor Ort. Ich checkte mal ein und begutachtete mein Zimmer – was ja nicht lang dauerte.

Danach beschloss ich, mich gleich mal dem Ort zu stellen. Abendessen begann um 18 Uhr und ich wollte mir noch ein wenig die Beine vertreten. Ich ging rüber zum Sportplatz und umrundete den Häuserblock. Und natürlich kamen die ersten die Erinnerungen zurück und auch ein wenig ein mulmiges Gefühl. Das Wetter war aber zumindest gut zu mir. Die Luft war zwar sehr feucht, aber es regnete nicht.

Pünktlich zum Abendessen war ich retour. Ich kostete das gesunde Essen aus der Region und füllte meinen Magen. Danach packte mich aber wieder Unruhe und so beschloss ich mich dem Ort des Geschehens zu stellen. Ich hatte ein wenig Zeit, um 19 Uhr war die große Begrüßung und um 19 Uhr 30 war dann unser Kursbeginn. Schrems ist recht klein. Man kann zu Fuß also locker die wichtigen Orte erkunden, mir war am Freitag aber nur wichtig, mich dem Hotel zu stellen. Ich ging die fünf Minuten rauf zum Hauptplatz und stellte mich gegenüber dem Hotel auf die Strasse und blickte rüber. Weiterlesen