Pfiat eich, baba, tschüß,…

Letzter Arbeitstag in alter Dienststelle abgesessen! Hab nochmal Frühstück mitgebracht für meine Ex-Mitarbeiter und ein paar wenige die ich mag! Mittags ging dann mein Chef noch mit mir essen. Dazwischen habe ich versucht die Augen offen zu halten. Ich habe irgendwie die Schlafkrankheit heute erwischt. Keine Ahnung woran es diesmal liegt. Am Wetter oder an den neuen Medikamenten die ich wegen meiner nächsten körperlichen Baustelle nehmen muss! Ich bin auf jeden Fall am Ende. Am Ende mit der alten Dienststelle, aber leider auch körperlich! Das nächste Wochenende wird also eines im Schongang! Samstag Massage und ansonsten werde ich im Bett bleiben und schlafen!

Ich fühle mich total gerädert. Woran auch immer es liegt! Habe heute natürlich auch meine Abschiedsrunde gedreht. Und nur gaaaanz wenige werde ich vermissen. Wobei ich mit denen sowieso in Kontakt bleiben werde. Eigentlich hatte ich zumindest ein wenig Wehmut erwartet nach 13 Jahren, aber da war nix. Ich wollte einfach nur raus… Und damit ich auch nicht vergesse warum ich raus will, ist mir Mr. Wichtig heute gleich zweimal über den Weg gelaufen! Mein designierter Nachfolger hat sich da eher versteckt. Den habe ich diese Woche gar nicht gesehen.

Schätze ich werde bald wieder ins Bett gehen und versuchen mich bis morgen in der Früh schön auszuschlafen! Will ja morgen einen guten Eindruck machen!

© Libellchen, 2017

Notfall-Notfall-Plan

Eigentlich plane ich ja nicht mehr. Oder zumindest fast nicht mehr. Früher hatte ich immer einen Plan und fünf Notfallpläne. Den ganzen Tag war ich nur am denken was alles schief gehen könnte und was ich dann tun könnte. Man hat das viel Energie gekostet! Mittlerweile vertraue ich darauf dass ich alles schaffen kann und daher keinen Detailplan mehr brauche. In etwa die Richtung reicht mir vollkommen. Ein Schritt nach dem anderen erledigt den Rest. Und jetzt wo ich es eigentlich gar nicht mehr so brauche, jetzt kommt es von außen!

Zumindest im Job. Ich habe ja bereits ein Angebot und auch ein Schriftstück wo drinsteht, dass ich ab 1. Juni wo anders meiner Arbeit nachgehe. Und dort haben sie für mich – ungefragt – einen Interims-Arbeitsplatz, einen Zielarbeitsplatz und sogar einen Notfallarbeitsplatz geschaffen. Und sollten wir wirklich heuer noch wählen und der neue Organisationsplan dadurch nicht kommen, brauche ich den Notfallarbeitsplatz auch. Wobei er sich für mich nicht wirklich wie ein Notfallarbeitsplatz anfühlt. Mir würde er genauso gut gefallen wie der Zielarbeitsplatz. Weiterlesen

Zweiter Coachingtermin

Am Donnerstag gönnte ich mir dann einen Vormittag außer Haus. Ich parkte mein Auto beim Büro und fuhr mit Öffis in den neunten Bezirk. Dort frühstückte ich erstmal in einem Kaffeehaus und bereitete mich auf den zweiten Coachingtermin vor.

Früher hätte ich das so nicht gemacht. Da hätte ich die Vorbereitung im Büro gemacht und nicht entspannt im Kaffeehaus. Aber ich bin wirklich lernfähig! Und so ging ich den Donnerstag gemütlich an. Ich musste ja sowieso den Spätdienst machen, da konnte ich mir ruhig am Vormittag ein wenig Ruhe gönnen.

Punkt neun Uhr traf ich mich mit meinem Coach und wir plauderten wieder ein wenig über meine Mitarbeiter. Als ich ihr die Elke Geschichte erzählte, fragte sie mich tatsächlich ob Elke psychische Probleme habe. Ich versicherte ihr, dass sie ganz „normal“ sei und schockierte sie damit, glaube ich, nachhaltig. Weiterlesen

Elke Logik

Manchmal machen mich meine Mitarbeiter einfach fertig! Bei Elke waren es diesmal gleich zwei Sachen die sich überschnitten hatten.

Am Dienstag kontrollierte ich die Budgetliste – mache ich zu dieser Jahreszeit öfter mal, da wir gerade jetzt immer wissen müssen, wie viel Geld denn noch da ist für den Rest des Budgetjahres – und siehe da, ich fand einen Fehler. Einen groben übrigens.

Wir haben eine Gesamtliste und eine Liste für jeden Bereich, der ein eigenes Budget verwaltet. Und die Einzellisten müssen in Summe das ergeben was in der Gesamtliste steht. Eigentlich logisch. Nicht so für Elke. Die war der Meinung alles ist in Ordnung. Blöderweise passte das Restbudget der einzelnen Bereiche nicht mit der Gesamtsumme zusammen. Laut ihrer Rechnung hätte alle noch ein wenig mehr Geld ausgeben können, als wir tatsächlich noch hatten…. Weiterlesen

Geschützt: Selektive Wahrnehmung vom Feinsten

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: