Den Löffel abgeben

Ich habe mal wieder eine Erklärung zu einer sehr bekannten Redewendung bei uns aufgeschnappt.

„Den Löffel abgeben“ hat mir mein Großvater beigebracht. Es steht für sterben. Warum und weshalb es dafür steht, hat er mir nicht gesagt. Wahrscheinlich hat er es aber auch gar nicht gewusst…. Oder vielleicht auch schon und hat es mir nur nicht erzählt. Weiterlesen

Soziale Auszeit

Letztens habe ich einen Beitrag gelesen wo es darum ging dass introvertierte Menschen oftmals eine soziale Auszeit brauchen. Zu viele sozialen Treffen hintereinander sind ihnen oftmals zu viel. Sie müssen dann die Gespräche verarbeiten, denke oftmals über die Gespräche vom Vortag nach, zerlege die Gespräche in ihre Einzelteile und überlegen ob sie wann und wo was falsches gesagt haben…. Ich habe mein altes Ich defintiv wiedererkannt!

Früher ging es mir auch so. Wenn ich in Gesellschaft war dachte ich danach immer über alles nach. Ich hatte immer das Gefühl dass ich was falsches gesagt hatte und überlegte wann und wo und wie ich es besser machen könnte. Damals konnte ich auch überhaupt nichts mit Small Talk anfangen. Und zu viele Menschen laugten mich aus. Weiterlesen

Die Last der Umsicht

Das wahrscheinlich schönste an meiner „neuen“ beruflichen Situation ist, dass ich meine Umsicht nur mehr für mich selbst einsetzen muss! Als ich ein Team leitete, habe ich die Umsicht für den ganzen Bereich eingesetzt.

Wenn man so tickt wie ich, dann sieht man Unheil weit früher kommen als andere Menschen. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, ist nur meine ganz persönliche Erfahrung. Immer wieder wundere ich mich, wenn sich Menschen über etwas wundern…. Mir war das immer schon im Vorfeld klar dass es so kommen könnte. Ich habe immer alle möglichen und unmöglichen Möglichkeiten im Kopf. Die Menschen können mich zwar trotzdem überraschen – für allem wenn sie unlogisch aus der Angst heraus agieren – aber mit jeder Erfahrung die ich mache, wird auch das immer weniger. Je älter ich werde, desto mehr hat sich gefestigt „Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ Weiterlesen

Vorgaben beugen

Wenn ich etwas nicht mag, dann wenn sich Menschen nicht an die jeweiligen Regeln/Vorgaben halten. Das betrifft das Team im Büro, Mitglieder von Vereinen oder auch einfach Mitglieder derselben Gesellschaft.

Das Thema verfolgt mich bereits seit ein paar Wochen. Im Büro wird ja der Teamgedanke von Mrs. Wichtig hoch gehalten. Aber nur so lange sie keinen Hunger hat. Wir hatten vor kurzem eine Besprechung im Büro, die länger dauerte als erwartet. Es ging bis rein in die Mittagszeit. Als die Besprechung dann endlich zu Ende war, haben mein Kollege, unser Chef und ich selbstverständlich das dreckige Geschirr zusammengeräumt. Da kam Mrs. Wichtig auf mich zu und meinte, ich solle doch mitkommen zum Mittagessen. Wir könnten ja einfach zusperren und das Geschirr später wegräumen. Ich schickte sie alleine essen und war mit den Jungs in zehn Minuten mit allem fertig. Da wurde mir mal wieder klar dass die Vorgabe „Wir arbeiten im Team“ nur so lange gilt, solange sie keinen Hunger hat…. Weiterlesen

Urlaubsplanung

Ich hab meine Urlaubsplanung bis Ende des Sommers abgegeben! Juhu. Einfach meine Wunschtermine meinem Chef übermittelt und nicht lange nachfragen müssen. Das ist wirklich toll. Wo ich früher Probleme hatte zwei bis drei Wochen zu finden wo ich gehen kann, kann ich mir jetzt überlegen wann ich will und das einfach mal einmelden.

Der einzige Nachteil. Ich bin jetzt genau denselben Zeitraum wo Mrs. Wichtig auf Kur ist. Ich hatte kurz überlegt ob ich gegengleich gehen soll zu ihr, aber so wichtig war es mir dann doch nicht. Ich gehe jetzt Ende Juli, Anfang August drei Wochen. Jetzt brauche ich nur noch ein paar wunderschöne Tage für meinen Urlaub am See! Weiterlesen

Mich lieben

Ich wurde erzogen mit dem „Wissen“ dass ich nicht so geliebt werden kann, wie ich bin. Das hat mir meine Großmutter jahrelang eingebleut. Wenn ich Anerkennung und Liebe haben will, muss ich mich anpassen. Das war jahrzehntelang sehr tief verankert in mir. Ich habe trotzdem beschlossen meinen eigenen Weg zu gehen, auch auf die Gefahr hin, keine Liebe zu finden.

Und dann geschah das „Wunder“ es kam ein Typ daher der mich „trotzdem“ liebte. Ja, genauso empfand ich es damals. Er liebte mich trotz allem. Er gab mir das Gefühl perfekt zu sein und deshalb zweifelte ich auch gar nicht daran, dass es mit uns nichts werden könnte…. Wenn man so viel Glück erfährt im Leben, dass man so geliebt wird wie man ist, dann ist das Schicksal. Dann gehört man zusammen. Wahrscheinlich war das eine sehr naive Sicht der Dinge. Weiterlesen

Wunderlich

Je älter ich werde, desto wunderlicher werde ich! Als Kind hatte ich keine Freunde, da ich ja nie die Wohnung verlassen durfte und wünschte mir nichts sehnlicher als Spielgefährten. In der Pubertät fand ich dann „Freunde“ und glaubte mein Ziel erreicht zu haben. Im Laufe meines Lebens sah ich viele Menschen kommen und gehen und zur Zeit bin ich froh wenn sie mich weitgehend einfach in Ruhe lassen!

Ich bin 40 Jahre und weiß sehr genau wer ich bin und was ich will und wenn mir dann jemand einreden will was ich tun soll, was ich mögen sollte oder was ich weiß, dann nervt mich das nur! Die Menschen tun sich wirklich sehr schwer jemand zu akzeptieren der anders tickt als sie. Ist nichts neues, doch je älter ich werde, desto weniger interessiert es mich was sie von mir halten. Deshalb will ich oftmals gewisse Dinge gar nicht mehr klar stellen, sondern meide diese Menschen dann eher. Weiterlesen