Freiwillige vor!

Wir haben mal wieder ein Event wo zwei Mitarbeiter meiner neuen Dienststelle teilnehmen müssen. Die letzten zwei Mal traf es mich. Beim letzten Mal kommunizierte ich klar, dass ich jetzt dann mal aus dem Spiel bin.

Diese Woche kam die Vorzimmerdame trotzdem zu meinem Kollegen und mir und erklärte, wir seien zwei von den einzigen drei verfügbaren.

Ich: Ich war die beiden letzten Male.

Sie: Aber ausser euch drei hat keiner Zeit!

Ich: Wer ist der dritte und was ist mit den anderen? Weiterlesen

Absage

Manchmal ist eine Absage einfach nur befreiend!

Für gestern war ein Blind-Date „geplant“. Er wollte sich treffen, doch meine vorgeschlagenen Termine am Montag oder Donnerstag ging bei ihm nicht. Wochenende wäre ihm lieber. Mir zwar nicht, aber ich lies mich breitschlagen.

Jetzt ist es nur so, dass ich Freitagabend normalerweise einfach nur geplättet bin. Da habe ich schon die Arbeitswoche hinter mir, bin fünfmal zwischen halb sechs und sechs aufgestanden und war schon das eine oder andere Mal trainieren. Zusätzlich hatte ich diese Woche noch die Geburtstagsfeier am Mittwoch. Weiterlesen

Endlich Ruhe?

Ich hoffe es zumindest!

Der Mittwoch begann mit einem zufälligen Zusammentreffen. Ein Kollege kam total unmotiviert vorbei und wir plauderten ein wenig über dies und das. Er erzählte mir seinen Unmut und fragte wie es mir so gehen würde. Er habe einiges gehört und finde es echt arg, was sie mir da alles anschauen lassen. Jo eh! Ich hielt mich trotz allem bedeckt und tat es als nicht so schlimm ab. Dann sagte er allerdings etwas wo ich dann zuschlagen musste. Ich muss gestehen ich hatte es total verdrängt gehabt. Dabei wusste ich ja, dass seine Schwester die kaufmännische Abteilung unseres Ministeriums leitet….Er bot mir an, sie zu fragen ob sie mich vielleicht brauchen könne. Sie seien zwar auch gerade in einer Umgliederung, doch wenn alles kommt wie geplant, wird sie möglicherweise einen freien Platz haben…. Ich bat ihn, sie zu fragen. Fragen kostet ja nix. Und so hatte ich eine halbe Stunde später ihre Telefonnummer. Der Lebenslauf ist auch fertig – meinen zwei Korrekturlesern sei Dank – und so kann ich jetzt die Jobsuche angehen. Gleich konnte ich sie zwar nicht anrufen, doch sie steht auf meiner – mittlerweile doch recht langen Anrufliste – ganz oben.

Als nächstes tauchte der Personalvertreter bei mir auf, der noch mit mir spricht. Er versicherte mir wieder dass der Einspruch – gegen meine Besetzung – ja nichts mit mir zu tun habe, sondern nur gegen meinen Chef gerichtet war. Und er wollte/konnte nicht verstehen, warum ich es irgendwie trotzdem persönlich nehme….Wir sprachen dann auch über Mr. Wichtig und er erklärte mir, dass sich ja sehr viele, sehr viel, von ihm gefallen lassen (müssen). Ich meinte dann schon, vielleicht wäre es gut, wenn sie ihm mal zur Abwechslung, ein paar Grenzen setzen würden! Ich meine, kein Wunder dass er glaubt er kann so mit mir umspringen, wenn (alle?) anderen das mit sich machen lassen! Weiterlesen

Neue Woche, neues „Glück“

Am Montag gönnte ich mir einen freien Tag. Als ich allerdings mit meiner schmerzenden Schulter am Montag zu Hause lag, überlegte ich, ob ich nicht besser in Krankenstand gehen sollte….Natürlich tat ich es nicht. Meine Schmerzgrenze haben sie zwar überschritten, aber noch nicht die Grenze wo ich krank feiere! Allerdings bemühen sie sich, diese Grenze auch noch zu erreichen.

Margit hatte am Montag die „frohe“ Kunde ihrer Beförderung vernommen und dürfte sich nicht sonderlich darüber gefreut haben….Kann ich aber auch nicht ändern. Ich freue mich zur Zeit auch sehr selten über etwas – sobald ich im Büro ankomme! Ich ging es auf jeden Fall eher gemütlich an. Mein Mit-Planer färbt da ein wenig auf mich ab! Der ist eher die Ruhe weg… Ein wenig unrund wurde ich allerdings als mir Kollege Zwiderwurz um 10 Uhr 30 erklärte ich hätte um 12 Uhr 15 einen Termin. Unrund deshalb, weil ich schon einen Termin hatte und nicht gerne eingeteilt werde. Ich erwiderte ihm entsprechend zickig, dass ich schon eine Termin habe und auch noch nicht freigestellt sei und daher noch meine Verpflichtungen bei „meiner“ Arbeit wahrzunehmen habe! Das hörte er zwar nicht gern, war mir aber auch egal. Ich sagte allerdings zu nachzukommen.

Ausserdem wollte er wissen, wie es mit den Angeboten aussehe. Wir versuchen uns als erstes bei unseren Planungen nämlich mit der Inneneinrichtung! Ich glaube mir stehen lustige Zeiten bevor….Auch hier erwiderte ich entsprechend zickig, dass der Auftrag war, die Angebote bis Mitte dieser Woche vorzulegen und dass wir heute am Mittwoch den ganzen Nachmittag dafür eingeplant hatten. Das verstand er nicht ganz. Er wollte offensichtlich das wir ein wenig im Internet recherchieren. Mein Planungskollege – ich denke ich werde ihn PK nennen – hatte aber vorgeschlagen dass wir ein wenig durch Wien kurven…. Ein Angebot das ich schlecht ausschlagen konnte. Vor allem weil wir es jetzt nach meinem Termin beim Dienststellenleiter machen. Egal was er mir zu sagen hat, ich bin dann mal ein paar Stunden – als Beifahrer – mit jemanden unterwegs, der die ganze Geschichte kennt und wo ich mich nicht verstellen muss. Das ist mit das anstrengenste an der ganzen Sache. Nicht aus der Rolle zu fallen im Büro, egal wie sehr sie gerade wieder auf mich losgegangen sind. Weiterlesen

Recherche in eigener Sache

Rückblickend sehen wir ja vieles ganz anders, als in der Situation selbst. Als ich zu schreiben begann, ging es darum meinen Liebeskummer zu verarbeiten und vielleicht auch herauszufinden, was passiert war. Wo alles begann schief zu laufen.

Vor ein paar Jahren – zwei oder drei – las ich mir alles mal wieder durch. Ich war viel schlauer, hatte vieles im Nachhinein noch klären können und konnte sagen, ich hätte es kommen sehen müssen! Aber so einfach ist es ja leider nie. Damals war ich immer noch ein wenig traurig. Liebe allein ist nicht genug – diese Lektion nagte immer noch an mir.

Da sich jetzt schon wieder ein verheirateter Mann in mein Leben schummeln will/schummelt, habe ich beschlossen mir meine eigene Geschichte zu Herzen zu nehmen. Und so nahm ich mir die Geschichte des süßen Typen zur Hand. Weiterlesen

Ich hasse warten

Da saß ich also am Samstag bei strahlendem Sonnenschein zu Hause und ärgerte mich. Ich hatte keine Lust zweieinhalb Stunden überbrücken zu müssen. Da kann man nichts wirklich anfangen bzw. zu Ende machen! Und es schien die Sonne! Das war das „Hauptproblem“ bei Schlechtwetter wäre es mir noch egal gewesen, aber bei Schönwetter?

Doch ich konnte mich einfach nicht überwinden zu sagen „Lassen wir es einfach, ich geh zum See!“ Allerdings schlug er vor, dass ich doch zum See gehen könnte, er könne sich ja melden sobald er Zeit habe. Ja schon, nur ob ich dann wohl wegwollen würde? Weiterlesen