Für wen und warum?

Ich habe letztens einen Beitrag gelesen – von einer Gesundheitszeitschrift die mir meine Versicherung zugeschickt hat – wo es ums abnehmen geht. Ein Abnehm-Coach wurde dort interviewt zu seiner Erfolgsstrategie.

Und dabei hat er etwas gesagt was mich zum Nachdenken brachte. Gespräch mit einem Patienten:

Coach: Für wen wollen sie abnehmen?

Patient: Für mich selbst!

Coach: Und wenn sie der letzte Mensch auf Erden wären, würden sie dann auch abnehmen wollen?

Ups. Ich las das und mein Gehirn begann zu rattern. Würde ich? Weiterlesen

Einzelstunde

Nachdem wir vorigen Freitag Nordic walking das erste Mal ausprobiert haben, war Margit am Montag dann gleich mal krank! Ich war aber auch nicht da, hatte ja meinen Shoppingausflug. Am Dienstag vereinbarte ich dann eine Privatstunde mit Thomas, natürlich mit dem Wissen dass die „Dich krieg ich auch noch zum Schwitzen!“-Drohung, sein voller Ernst war!

Am Mittwoch war es so weit. Um 10 Uhr morgens gings los. Und es war der Wahnsinn. Wir waren sicher 5 Mal so schnell wie mit Margit. Er schleifte mich durch ganz Schönbrunn und das in einem sehr zügigen Tempo, inklusive kleiner Steigung bergauf. Und ja, ich schwitzte! Aber ich bekam auch am Schluss immer noch Luft und hatte keinen roten Kopf. Deshalb war ich auch sehr stolz auf mich. Meine Kondition hat gehalten was ich mir erhofft hatte.

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Drehbuch der Liebe – Teil 7

Nach einem kurzen Kampf mit dem Strumpfhalter, streifte ich das Kleid über und hoffte fast, dass es nicht passen würde. Dann hätte ich eine gute Ausrede gehabt. Doch es saß natürlich wie angegossen. Kunststück, Camilla hatte ja meine genauen Masse gehabt. Es hatte einen atemberaubenden Rückausschnitt der bis zum Poansatz reichte. Camilla dürfte mir sehr gut zugehört haben, als ich ihr erzählt hatte, dass der einzige Körperteil der mir an mir selbst wirklich gefiel, mein Rücken ist. Von der Länge her war das Kleid auch optimal. Es endete kurz über den Knien und auch im sitzen, sah man den Strumpfhalter nicht. Doch ich spürte ihn, genauso wie ich die Spitzenunterwäsche spürte. Und alleine dadurch fühlte ich mich total sexy. Die High Heels rundeten das Bild ab. Ich sah total verändert aus. Verändert, aber gut. Geschminkt war ich allerdings dezent wie immer. Bei dem Kleid würde mir wahrscheinlich sowieso niemand ins Gesicht sehen.

Fertig angezogen betrachtete ich mich im Spiegel. Von vorne sah das Kleid nett aus, aber auch unspektakulär. Es hatte kein Dekolleté und so sah man nicht sofort, dass ich eigentlich einen recht üppigen Busen habe. Von der Seite sah die Sache schon ein wenig anders aus. Meine weiblichen Kurven, kamen in dem Kleid ausgezeichnet zur Geltung. Vor allem mein Po wurde durch den tiefen Rückenausschnitt noch betont. Von hinten war das Kleid einfach der Hammer. Ich hatte mich noch nie so sexy gefühlt! Es wurde Zeit für den Männertest. Weiterlesen

Mitterbach am Erlaufsee – 17 03 12

Wieder mal ein herrliches Wochenende mit bis zu 20 Grad und das im März. Also hab ich mich ins Auto gesetzt und bin in die Steiermark gefahren. Den Wanderweg den ich eigentlich gehen wollte, der war noch mit Schnee bedeckt und nicht begehbar, also hab ich einfach improvisiert. Ich bin ein wenig herumgestreift und hab für euch die Gegend fotografiert. So richtig viel gegangen bin ich zwar nicht, aber ich war in der frischen Luft und der Sonne. Ein gelunger Ausflug also. 🙂

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© Libellchen 2012

Nachrichten

Heut morgen der Blick in die Zeitung und schon lese ich eine schlechte Nachricht nach der anderen. Wobei, nach der zweiten habe ich die Zeitung wieder zugemacht und weggelegt. Ich weiß was auf der Welt los ist, doch ich wollt mich heut morgen damit einfach nicht belasten. Ich muss mich heute um mich kümmern. Muss Dinge tun die mich glücklich machen. Muss meine Krafttanks weiter auffüllen. Außerdem frei nach dem Leitspruch „Energy folgt der Aufmerksamkeit“ sollte man sich auch nicht zuviel mit der Krise beschäftigen, sonst bekommt man noch eine. Und dazu hab ich keine Lust.

Ich will mein Leben genießen, also konzentrier ich mich darauf mir gutes zu tun, dann wird mir auch gutes getan. Mittlerweile kenn ich 2 Menschen die fernsehen verweigern. Lange konnte ich das nicht nachvollziehen. Viel zu sehr bin ich Serienfan. Doch mittlerweile lasse ich die Nachrichten auch aus. Wenn ich morgens ins Büro fahre, sagt mir der Herr Radio eh, was grad so los ist. Am Wochenende werde ich somit von schlechten Nachrichten aus der Welt verschont.

Am Sonntag ist im Fernsehen sowieso nicht viel los, da werden meistens DVD´s geguggt. Zumindest wenn ich zu Hause bin. Früher habe ich mir oftmals so Doku´s über Schwerverbrecher, echte Mordfälle, oder auch über die riesigen Knasts in Ami-Land bzw. Mexiko angeschaut. Aber das kann und will ich nicht mehr. Auslöser war eine Doku-Soap über ein mexikanisches Gefängnis. Insassen mit Masse Drogenbosse und Gangs. Da herrscht Mord und Totschlag. Alleine bei der Vorstellung das im selben Moment wo ich meinen Kaffee genüsslich schlürfe, am anderen Ende der Welt – wobei so weit ist es eigentlich gar nicht – gerade ein Mann seine tägliche halbe Stunde Ausgang in einem Käfig hat, schnürte mir plötzlich die Luft ab. Weiterlesen

Vorfreude

ist echt was tolles! Man plant etwas und freut sich dann wochenlang darauf. Doch wer kennt das nicht, wenn die Vorfreude dann ein jähes Ende nimmt, weil irgendetwas plötzlich aus dem Plan läuft. Eine plötzliche Absage, ein verschieben des Treffpunktes, eine Umweltkatastrophe, egal was. Irgendwas ist immer dass es nicht nach Plan läuft.

Früher hatte ich da echt Probleme damit. Wenn eine Kleinigkeit aus dem Rahmen fiel, stellte ich gleich das ganze Vorhaben in Frage. In den letzten Monaten habe ich aber immer wieder festgestellt, je mehr man sich selbst gehen lässt, desto mieser wird es dann auch. Wenn man das Leben einfach auf sich zukommen lässt und davon ausgeht, dass schon alles gut gehen wird, und man einfach versucht die veränderte Situation zu genießen, dann wird es meist besser als geplant.

Ich darf das heute wieder mal ausprobieren. Ich hatte einen Plan, der noch immer steht, doch jemand auf den ich mich sehr gefreut habe, wird jetzt wahrscheinlich doch nicht kommen. Was also tun? Sich darüber ärgern, traurig werden, den ganzen Plan kippen? Sicher nicht. Heute nicht mehr. Ich habe jetzt einfach mit den Vorbereitungen weiter gemacht. Die einzige Änderung an dem Tag, ist dieser Blogeintrag. Ich hab noch ein wenig Luft und so nutze ich die Zeit meine Stimmung vor Beginn des Vorhabens festzuhalten. Ich bin schon gespannt, wie es morgen ist. Ob ich recht habe mit meiner Vermutung, oder nicht. Weiterlesen

Luft

Im Moment ist grad ein wenig die Luft bei mir raus. Kein Wunder, in der letzten Woche ist auch ur viel passiert und ich hatte keine Zeit mich damit auseinanderzusetzen. Doch das werd ich jetzt hiermit nachholen.

Voriges Wochenende war ich mal wieder richtig fort. Ein Bekannter feierte seinen 30er und ich hatte eine hochoffizielle Einladung. Was an sich schon faszinierend war, da wir in den letzten Jahren es nie wirklich geschafft hatten, eine Gesprächsbasis zu finden. Aber jetzt hat er eine neue Freundin und die ist ur süß. Mit der fand ich mir sofort Gesprächsstoff und so kam es im August, dass ich auch mit ihm endlich richtig zu kommunizieren begann. Unter anderem meinte er, er wüsste noch nicht wie er seinen 30er feiern will. Eigentlich will er in kleinem Kreis feiern, aber in der Stadt ist ein Ball, wo seine Gäste normalerweise hingehen würden. Ich erklärte ihm dann im Brustton meiner Überzeugung und auch in der Annahme, dass es mich eh nicht betrifft, „wenn sie wirklich deine Freunde sind, pfeifen sie auf die andere Veranstaltung und feiern mit dir“. Was soll ich sagen 2 Wochen später hatte ich eine Einladung.

Und so war es dann letztes Wochenende auch so weit. Ich fuhr mit einer Freundin hin und alle waren da. Alle waren gekommen und es war ur lustig. Ich war gelöst und glücklich und das dürfte ich auch ausgestrahlt haben. Ich habe so ziemlich mit jedem, über alles und jedes gesprochen. Unter anderem haben mich 2 Männer aufs wandern angesprochen und gemeint, wir könnten ja nächstes Jahr, mal eine Wandertour machen. Beim ersten war ich ja noch baff, aber beim 2. fehlten mir dann echt die Worte. Was geschieht da gerade? Menschen die ich ewig kenne und nur hin und wieder zufällig treffe, wollen plötzlich mit mir wandern gehen? Was solls. So ist das halt, wenn man sich selber lieber mag und das auch ausstrahlt. Okay, wenn ich in der Vergangenheit offener gewesen wäre, hätte ich das schon früher haben können, aber besser spät als nie. Weiterlesen