Zusammenhänge

Ein paar Dinge habe ich voriges Jahr wieder über mich gelernt….

Ich kann alleine sein – gut das wusste ich schon

Ich kann lieben – nichts neues

Ich kann wieder aufstehen – habe ich über die Jahrzehnte fast perfektioniert

Ich setze mich mit meinen Problemen auseinander – alles andere funktioniert auf Dauer sowieso nicht

Ich bin weit gelassener als früher – zumindest meistens Weiterlesen

Gehirnforschung

Ich hatte mal wieder eine echt geniale Woche! Was zum größten Teil an dem Seminar lag, welches ich diese Woche besuchen durfte. Es ging um die neuesten Forschungen in Bezug auf die Gehirnforschung, wie lernt man am besten, was kann man tun um Menschen zum Nachdenken zu bringen, wie kann man die einzelnen Gehirnregionen ansprechen, wo sitzt was, unzählige Buch- und Vortragtipps, uvm….

Zwei Tage lang waren wir eigentlich nur im tun. Es war mehr ein Workshop als ein Seminar. Er hielt sich nicht lang mit Frontalvortrag auf, sondern schickte uns kreuz und quer durch die Gegend. Wir machten Merkübungen genauso wie eine blinde Führung. Wir lernten Priming kennen und Spiegelneuronen. Und er stellte uns ein paar Gehirnforscher vor und animierte uns zum miteinander reden und denken. Weiterlesen

Unbürokratisch

Ich freue mich immer wieder, wenn ich das tue was ich denke und dafür das bekomme, was ich erwarte. Die Zeiten wo ich mich verunsichern lies, von den Zweiflern dieser Welt, sind endlich vorbei. Lange genug gedauert hatte es ja. Was ich alles hätte er erreichen können, wenn ich auf mich selbst gehört hätte in den ersten 35 Jahren meines Lebens! Aber egal. Ich habe es gelernt. Früh genug. Und jetzt genieße ich immer öfter die Früchte meines Bauchgefühls!! Weiterlesen

Willkommen in der Gemeinde

Kennenlernen von neuen Leuten ist definitiv nicht meines. Dazu bin ich einfach zu introvertiert. Ich gehe nicht auf fremde Menschen zu, kann nicht einfach ein Gespräch beginnen. Ich habe das nie gelernt und werde es vermutlich auch nicht mehr lernen. Wenn mich jemand anspricht, dann rede ich schon mit der Person, doch fürs ansprechen fehlen mir einfach die Ideen. Umso verwunderlicher ist es, dass ich tatsächlich zu der Informationsveranstaltung meines neuen Wohnortes gegangen bin. Doch ich wollte wissen, ob es noch etwas gibt, was ich noch nicht weiß. Es würde schon nicht so schlimm werden. Hah! Das war ein Irrtum. Zumindest der Anfang war der reinste Horror. Weiterlesen

Redewendungen

Tag ein, Tag aus, verwenden wir Redewendungen, die wir von unseren Eltern und Großeltern gelernt haben. Wir verwenden sie, ohne zu wissen woher sie kommen. Zumindest geht es mir so. Gerade in letzter Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich von meinen Großeltern Redewendungen übernommen habe, ohne zu wissen, wo die herkommen…

Ich habe eine neue Kategorie hier in diesem Blog erstellt, wo ich diese Redewendungen sammeln werde. Anfangen will ich mit einem der meist gebrauchten Sprüche meines Großvaters. Wobei er immer nur einen Teil des eigentlichen Spruches verwendet hat – doch das wusste ich natürlich nicht. Und hätte ich eine Ahnung gehabt, wo der Ursprung dafür war, hätte ich ihn wahrscheinlich selbst nie nachgeplappert! Weiterlesen

Allein

Als Kind war ich nie alleine. Ich war unter 24-Stunden-Dauerüberwachung, ohne das kleinste bisschen Privatsphäre. Ich hatte kein eigenes Zimmer, unsere Räume hatten keine Schlüssel. Noch nicht mal das Bad konnte man zusperren. Und so kam Omi meistens ins Bad, während ich gerade am Klo saß. Gut mit 6 Jahren ist das nicht so tragisch, aber mit 15….Wenn ich als Kind alleine sein wollte, legte ich eine große Decke über den Esstisch und verkroch mich darunter. Ich konnte meine Großeltern zwar hören, doch sie konnten mich nicht sehen. Ein sehr kindlicher Ansatz, der auch als ich älter wurde, jeden Reiz verlor.

Meine Großeltern waren immer und überall. Bis ich 14 wurde, brachten sie mich zur Schule und holten mich auch wieder ab. Ich durfte keinen Schritt alleine tun. Mit 14 kam dann der Wandel, als ich mit dem Zug plötzlich alleine in die höherbildende Schule fahren musste, eine Stunde entfernt. Dort musste ich durch die ganze Stadt, um in die Schule zu kommen. So richtig darauf vorbereitet wurde ich nicht. Wir fuhren die Strecke mit dem Auto ab und so wusste ich wo es langgeht. Doch Auto und Zug ist dann nochmal was ganz anderes. Weiterlesen

Eingetrichtertes Verhalten

Zu meinem gestrigen Blogbeitrag:

Dass ich meinen Frust nicht zeigen durfte, weil der Seelenzustand von jemand anderen wichtiger war, als meine Bedürfnisse. Ich musste wieder meine Gefühle zurückstellen, weil jemand anderer ja so viel sensibler ist, als ich. Weil ich die Starke sein kann, muss ich sie sein. Ich darf nicht sauer werden, weil der andere, ja sowieso schon ein schlechtes Gewissen hat. Das regt mich auf!!!

Es war ja noch jemand anwesend, der mehr sehr wichtig ist. Und diese Person meinte vor Ort „Nicht, er hat sowieso schon ein schlechtes Gewissen und kann wahrscheinlich die nächsten Nächte nicht schlafen.“ Genau diese Person habe ich angerufen. Und sie hat mir gesagt, dass sie nicht sofort merkte, dass ich betroffen war. Nun, das kenne ich schon. Ich reagiere „zeitverzögert“. Mich kann man schimpfen und ich lache. Erst nach ein paar Minuten trifft mich die Verletzung und ich sitze heulend auf dem Klo. Ich reagiere nicht unmittelbar, was oftmals dazu geführt hat, dass Menschen die mich schon verletzt hatten, noch nachgetreten haben, bevor ich aus der Situation flüchten konnte – keine Ahnung was das ist, oder woher das kommt. Weiterlesen