Abschreckendes Beispiel

Mein Kollege ist für mich ein echt schlechter Vertreter seines Geschlechtes! Zum einen ein überhebliches Arschloch, auf der anderen Seite ein verheultes Weichei!

Anfang der Woche war er mal wieder in Krankenstand wegen Magen-Darm. Als ich ihn am Mittwoch im Büro sah, blickte er mich mit verheulten Augen und einem Hundeblick an und wartete auf das „Eiei“ von mir. Keine Ahnung warum er auf die Idee kommt, dass er so was von mir noch bekommt… Hatte ich ihm doch schon mehrfach kommuniziert, dass mich seine Problemchen nicht mehr interessieren! Weiterlesen

Lebenslange Challenge

Meistens kommt es auf die Betrachtungsweise drauf an ob etwas positiv oder negativ ist. Wünsche die sich nicht erfüllen sind vielleicht für etwas Anderes gut… Ein Jobverlust ist möglicherweise das beste was einem passieren kann…. Die Wohnung die man nicht bekommt, um dafür in der Nachbarschaft der anderen die Liebe seines Lebens zu finden…..

Fakt ist. In der Situation wissen wir es normalerweise nicht. Erst im Rückblick wird oft einiges klarer. Ein großes Unglück entpuppt sich plötzlich als großes Glück. Bei der nachfolgenden Geschichte bin ich noch nicht klar. Ich stecke noch mittendrin. Obwohl eine kleine Idee wofür es gut ist, habe ich schon…..

Vorige Woche im Fitnessstudio. Bei uns trainieren auch die Masseure und Physiotherapeuten vom physikalischen Institut zwei Stockwerke darüber. Dadurch ist das Fitnessstudio wie eine kleine Familie. Man hat die Stammkunden, die Mitarbeiter, die Mitarbeiter vom physikalischen Institut und alle kennen sich. Vorige Woche hat mich eine der Masseurinnen angequatscht darauf, dass ich viel abgenommen hätte! Was mir zwar einerseits gefreut hat, andererseits absolut nicht wahr ist. Weiterlesen

No (Wo)Man, no Cry

Stellt euch vor es ist kurz vor Mitternacht am 31. Dezember. Ihr wartet auf den Jahreswechsel, im Fernsehen läuft ein Song und plötzlich habt ihr ein Aha-Erlebnis. So ging es mir mit Bob Marley. Die erste Erkenntnis kam also noch im alten Jahr, der Rest dann die Tage danach…

Als ich ein Kind war, vermittelte mir meine Großmutter immer dass ihr Leben leichter wäre, wenn sie Opi nicht dauernd bedienen müsste. Er war ein Pascha, der Herr des Hauses und sie hatte den ganzen Tag zu tun um ihn glücklich zu machen. So weit, der Stand der Beziehung wie er mir vermittelt wurde. Jahre später wurde mir klar, dass Omi sich über ihrer Märtyrerrolle definierte und ihr ganzer Lebensinhalt war unter ihrer Umwelt zu leiden. Allen voran natürlich Opi. Der war natürlich wirklich ein Egoist. Andererseits hatte sie ihn sich ausgesucht….Doch der Grundgedanke „Frauen sind ohne Männer besser dran“ war da schon gelegt. Weiterlesen

Der pure Egoismus?

Ist die Suche nach einem glücklichen Leben gut für die Gesellschaft oder einfach nur Egoismus pur? Ich habe in letzter Zeit Argumente für und wider gehört und konnte sie auch nachvollziehen.

Ich kenne es wie es ist wenn man in der Dunkelheit lebt. Nicht mal die Hälfte meines Lebens fühle ich mich glücklich. Sehr lange war ich einsam, unglücklich, wurde gemobbt, ausgegrenzt und fühlte mich ungeliebt. Doch ich habe funktioniert. Habe meinen Job sorgfältig erledigt und meinen Beitrag geleistet. Dafür wurde ich entlohnt und habe das eingenommene Geld ausgegeben und damit die Wirtschaft gestärkt. Ich war ein brav funktionierendes Mitglied dieser Gesellschaft, bis ich es nicht mehr schaffte zu funktionieren. Weiterlesen

Breaking News – Frank Schätzing

Ein wahrer Glücksgriff das Buch! Habe es im Abverkauf um € 4,– mitgenommen. Selbst wenn es schlecht gewesen wäre, bei 950 Seiten wäre es immer noch ein Schnäppchen gewesen. Es war aber alles andere als schlecht! Es war nur ganz anders als erwartet….

Ich dachte an eine spektakuläre Nachricht. Ich bekam die spektakuläre Geschichte der Staatengründung Israels! Im jetzt geht es um einen deutschen Reporter und wir starten in Afghanistan im Jahr 2008. Ab hier wird die Geschichte von Tom Hagen erzählt. Doch damit nicht genug. Im zweiten Kapitel sind wir plötzlich bei der Familie Kahn (frei erfunden) im Kuhstall in Palästina im Jahr 1929. Ebenfalls in dem Kuhstall ist die Familie Scheinermann mit dem kleinen Arik.

Ab hier springen wir immer mal wieder hin und her. Bis sich die Geschichte ca. bei Seite 600 trifft…. Weiterlesen

Wohlfühlzone

War in letzter Zeit immer wieder Thema im realen Leben. Und nein, in der Wohlfühlzone muss man sich nicht unbedingt wohl fühlen….

Ein Kollege meinte letztens zu mir „er habe keine Wohlfühlzone“. Doch natürlich hat er die. Sie sieht nur ganz anders aus als bei den meisten Menschen. Es ist seine ganz persönliche Wohlfühlzone! Ich würde mich dort nicht wohl fühlen, aber es sein Leben, so wie er es sich eingerichtet hat.

Wohlfühlzone ist ja nur das Synonym für den bekannten Bereich wo man sich auskennt. Der Bereich ist bei jedem Menschen verschieden. Auch ein mieser Job, eine schlechte Beziehung, miese Freundschaften, alles kann Teil der Wohlfühlzone sein. Besser jemand zu Hause der einen nicht liebt, als alleine sein. Hört man oft. Menschen verharren lieber in der bekannten unglücklichen Beziehung, als sich aus der Wohlfühlzone rauszubewegen, etwas zu wagen, neues zu entdecken,…. Weiterlesen

Anteil Omi

Omis Leben war genau das Leben was ich tunlichst vermeiden wollte! Sie war nur am arbeiten. Hat sich nur aufgeopfert und keinen Dank dafür erhalten. War finanziell von Opi abhängig und somit gefangen in ihrer kleinen Welt. Dass diese Welt genau das war, was sie eigentlich wollte, habe ich lange nicht durchschaut. Sie war die geborene Märyrerin, die darin aufging sich für das Wohl anderer zurück zu nehmen… Ihr ganzes Leben bestand darin, Opi das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Er war ihr Held und der Mittelpunkt ihres Universums. Für ihn und durch ihn, konnte sie Opferrolle über Jahrzehnte geben!

Für mich waren die ewigen Streitereien fürchterlich. Das andauernde Hickhack. Das ständige unter dem eigenen Leben leiden. Die Ausweglosigkeit aus der Situation. Das sich selbst nichts leisten können. Nur immer alles für andere tun, nie etwas für sich selbst. Ich habe es verabscheut und total verinnerlicht! Ich werde nie vergessen als ich mit ca. 28 Jahren mir das erste Mal etwas gönnte, was nicht notwendig war. Aretha war damals sehr stolz auf mich. Zuvor waren alle Anschaffungen in meinem Leben vernünftig gewesen…. Weiterlesen