Was will ich?

Bis zum vorigen Wochenende dachte ich, ich will eine Beziehung. Doch nach 2 Tagen mit Wolfgang, war ich dann heilfroh, als ich wieder alleine in meiner Wohnung war. Klar, wir hatten emotional viel durchgemacht, doch dass alleine war es nicht. So schön es ist mit jemand wandern zu gehen, dauernd brauche ich niemand bei mir. Vielleicht legt sich das nach einer Eingewöhnungsphase, doch wenn sich wieder ein Mann in mein Leben schleichen sollte, dann werde ich es von mir aus, schon langsamer angehen.

Stellt sich die Frage, will ich überhaupt einen Mann in meinem Leben? Ja doch schon. Ich stehe auf körperliche Berührungen, auf Nähe – auch emotional, wenn es nicht zu heftig ist. Ich will dass es mir gut geht, gern auch mit einem Mann, mit dem ich mich regelmäßig treffe, mit dem ich reden kann und bei dem ich mich wohl fühle. Und wo ich all die körperliche Nähe die ich brauche bekomme, inklusive hervorragendem Sex natürlich! Und ganz wichtig! Der von mir dasselbe will!!!!! Und wenn er noch hin und wieder mit mir wandern würde, dann würde ich ihn auch behalten wollen. Weiterlesen

Lob vom Trainer

Am Montag war es wieder so weit. Auf meinen speziellen Wunsch, wurde wieder gewalkt. Warum auf meinen speziellen Wunsch? Naja, wir hatten abends Kino geplant und ich wollte mir ersparen um halb 5 Uhr aufstehen zu müssen um zu trainieren. Margit hatte am Freitag auch sofort zugesagt und so freute mich auf eine entspannte Trainingsstunde nach meinem Wochenendausflug auf die Hohe Wand. Aber Pustekuchen!

Margit war grummelig. Montagmorgen. Zeitumstellung. Lauter Idioten auf der Strasse. Keine Badeschlapfen mit. Keine Lust….. Kurz und gut, sie kam nicht mit. Ich also wieder mit Thomas alleine – nach dem Samstag! Oh Shit. Naja, da musste ich durch. Trainieren wollte ich sowieso, wieso nicht gleich Hardcore. Und so starteten wir um halb 11 Uhr unsere Runde. Und wir waren noch schneller als beim letzten Mal! Sogar beim Bergauf war ich schneller, als beim letzten Mal. Auf halbem Weg kam dann allerdings die Schnappatmung und ich musste langsamer werden. Thomas passte sich mir sofort an – das liebe ich so an dem Training mit ihm, dass er mir nie das Gefühl gibt, dass ich ihn aufhalte, behindere oder bremse!

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Geschützt: Ted

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Mithalten

Bei unserem Betriebsausflug durfte ich mal wieder erstaunliches beobachten. Ein paar von uns sind ja zu Fuß zur Windmühle gegangen. Die Gruppe mit der ich unterwegs war, bestand aus 4 Personen. 2 sportlichen Jungs, Barbara und ich. Wie ich bereits erzählt hatte war es nur eine kleine Strecke. Wir waren in 10 Minuten da. Doch es ging die ganze Zeit bergauf.

Auch wenn ich mittlerweile einiges an Kondition vorweisen kann, so ist bergauf gehen, trotzdem nur langsam möglich. Ich habe mein eigenes Tempo. Langsam, gemächlich, aber stetig. So komme ich auf jeden Berg. Dauert halt ein wenig länger. Die 2 Jungs die mit waren, haben noch einiges mehr an Kondition. Sie liefen den Hügel richtiggehend hinauf. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl mithalten zu müssen. Sie stachelten sich zwar immer gegenseitig zu einem noch schnelleren Schritt an, doch sie warteten dann auch immer auf uns. Weiterlesen

Umzug

Gestern sind wir im Büro endlich umgezogen. Meine Stellvertreterin und ich habe nun ein gemeinsames Büro. Und auch wenn es noch gewöhnungsbedürftig ist, so haben wir es uns schon total nett eingerichtet. Ich fühle mich richtig wohl. Trotz allem war der Umzug sehr stressig, da ich eigentlich den Jahresabschluss machen sollte.

Ich hab mich aber nicht beschwert, sondern doppelt so schnell gearbeitet und bin länger im Büro geblieben. Ich hatte zu viel Angst, dass wenn ich jetzt nicht reinbeiße, komme ich nie in mein neues Büro. Und gemeinsam haben wir alles auch recht gut hinbekommen. Wir haben alle zusammen geholfen. Die eine hat geputzt, die andere hat geräumt und die Jungs haben die Möbel aufgestellt, Löcher gebohrt, unsere Glocke montiert, die PC´s angeschlossen und die Telefonleitungen umgeschaltet. Und innerhalb von 4 Stunden war alles erledigt.

Heute haben wir dann die Dekoarbeit gemacht. Poster aufgehängt – von schönen Männern, die Blumen im Büro verteilt und die Schreibtische „eingerichtet“. Und als ich heute nach Hause gegangen bin, hab ich mich total über unser neues Büro gefreut. Alles neu, alles schön und ich hab ein echt gutes Gefühl. So ein großes Büro ist halt ganz was anderes, als so eine kleine Abstellkammer wo ich das letzte halbe Jahr verbracht habe. Weiterlesen

Rot

ist das neue grün. In den letzten Wochen ist mir immer mehr aufgefallen, dass die Menschen – Fußgänger und Autofahrer – offensichtlich Probleme haben zwischen roten und grünen Ampeln zu unterscheiden.

Beispiel 1: Ich stehe an einer roten Ampel und warte dass es grün wird, als plötzlich auf der zweiten Spur ein Auto an mir vorüber und über die rote Ampel fährt. Meine Augen sind immer größer geworden und ich hab nur auf den Knall gewartet. Gott sei Dank kam kein Auto, sonst wäre ich in der ersten Reihe gestanden beim Unfall.

Beispiel 2: Ich stehe an einer Kreuzung wo es nur Rechts- und Linksabbieger gibt. Die Ampel für die Rechtsabbieger schaltet ca. 1 Minute vor den Linksabbiegern um. Ich stand hinter einem anderen Auto auf der Spur der Linksabbieger. Als die Ampel für die Rechtsabbieger auf grün schaltet, fährt das Auto vor mir los und über die rote Ampel. Bei der nächsten Ampel blieb er dafür an der grünen Ampel stehen. Ich konnte dann auch noch sehr schön beobachten, warum er so abgelenkt war. Der Fahrer hat aufgeregt – ohne Freisprecheinrichtung – telefoniert. Weiterlesen

Persönlich

Entweder werden die Hinweise deutlicher oder ich lerne schön langsam sie besser und schneller wahrzunehmen. Wenn ich nicht alle Grundlagen zu einer Sache habe, bin ich verunsichert. Ich halte dann lieber ganz den Mund, als mit Halbwahrheiten hausieren zu gehen. Entweder bin ich mir meiner Sache sicher oder ich kommuniziere, dass ich es nicht genau weiß. Vor ein paar Tagen hat eine Freundin etwas zu mir gesagt, wo ich wusste, dass ihre Sicht nicht ganz richtig ist, doch mir fehlten einfach die Argumente. Also hab ich nix gesagt und fühlte mich unwohl. Ich hatte versagt. Keine richtigen Worte, zur richtigen Zeit. Sondern einfach gar nix.

3 Tage später spricht mich jemand anderes auf genau dasselbe Thema an, nur nicht direkt. Diesmal empfand ich es nicht als Angriff, sondern es ging um etwas anderes, was aber auch auf genau das Gespräch mit meiner Freundin passte. Doch da es diesmal nicht direkt angesprochen wurde, hatte ich auch plötzlich die nötigen Argumente zur Hand. Ich hätte sie eh auch schon 3 Tage vorher parat gehabt, doch da wollten sie einfach nicht über meine Lippen, da ich das von ihr gesagte, als persönlichen Angriff empfand. Ich nehme Dinge persönlich. So war ich schon immer und auch wenn ich daran arbeite, werde ich es wohl nie ganz abstellen können, da es einfach ein Teil meiner Persönlichkeit ist.  Weiterlesen