Sei doch bitte net so umständlich!

Krimhilde hat es mal wieder geschafft! Ich habe mich im Büro mal wieder richtig aufgeregt!

Anfang Dezember soll ich mich zertifizieren lassen – weil es der Dienstgeber so will. Ich persönlich bräuchte das nicht, mache es aber natürlich. Schon die budgetäre Bedeckung war eine Herausforderung, um die ich mich kümmern musste. Und jetzt kommt die Rechnung mit dem falschen Betrag zu Krimhilde!

Und natürlich kommt sie zu mir. Ist ja meine Zertifizierung. Wieso ich da den falschen Betrag beantragt hatte.

Ich: Ich habe gar nichts beantragt, das war S.

Krimhilde: Ja, aber der Betrag stimmt nicht!

Ich: Wer sagt das? Weiterlesen

Mach doch dreimal die Woche…

Ach immer diese Menschen die nie genug von Sport kriegen können…

Mein lieber Kollege ist ein Sportler durch und durch. Ich glaube der macht jeden Tag irgendetwas. Laufen, Trainings abhalten, Sportveranstaltungen abhalten, an Trailruns teilnehmen, Marathon laufen,… Im Fitnessstudio gibt es auch ein paar davon. Egal wann ich trainieren gehe, die sind immer dort.

Ich schaffe es locker zweimal die Woche. Mittlerweile ist es locker! Als ich angefangen habe, musste ich mich zum zweiten Mal zwingen. Da machte es mir noch keinen Spaß. Mittlerweile fehlt mir was wenn ich es nicht zweimal schaffe. Zur „Not“ gehe ich am Wochenende, gemütlich nach Müsli und Kaffee und zum Mittagessen bin ich wieder zu Hause. Was ja auch gut ist, da das Training Hunger macht. Weiterlesen

Die Last der Umsicht

Das wahrscheinlich schönste an meiner „neuen“ beruflichen Situation ist, dass ich meine Umsicht nur mehr für mich selbst einsetzen muss! Als ich ein Team leitete, habe ich die Umsicht für den ganzen Bereich eingesetzt.

Wenn man so tickt wie ich, dann sieht man Unheil weit früher kommen als andere Menschen. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, ist nur meine ganz persönliche Erfahrung. Immer wieder wundere ich mich, wenn sich Menschen über etwas wundern…. Mir war das immer schon im Vorfeld klar dass es so kommen könnte. Ich habe immer alle möglichen und unmöglichen Möglichkeiten im Kopf. Die Menschen können mich zwar trotzdem überraschen – für allem wenn sie unlogisch aus der Angst heraus agieren – aber mit jeder Erfahrung die ich mache, wird auch das immer weniger. Je älter ich werde, desto mehr hat sich gefestigt „Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ Weiterlesen

Anteil Mama

Puh. Das war schwieriger als gedacht. Vor allem es einzugrenzen auf meine jungen Jahre. Mit meiner Mutter bin ich ja bereits einen sehr weiten Weg gegangen und wir beide haben uns im Laufe der Jahre auch extrem weiterentwickelt, aber es gab auch den Anfang….

Und auf den sollte ich mich laut Buch auch konzentrieren. Als kleines Mädchen habe ich meine Mutter angebetet! Ich fand sie toll, wenn sie bei uns reinschneite mit ihrem Selbstbewusstsein. Ihr dynamisches Auftreten, das genaue Gegenteil von den Grosis. Sie ging arbeiten, hatte soziale Kontakte, war frei und dann irgendwann in einer Beziehung und Ehe. Sie hatte eine tolle Wohnung, viele Freunde. Ihr Leben wirkte perfekt auf mich. Nur ich passte nicht rein…. Ich weiß noch, wie ich zu Hause saß und auf Mama wartete, die dann doch nicht kam…. Wie sie gleich wieder ging, wo sie doch gerade erst gekommen war…. Weiterlesen

Nicht meine Baustelle

Ich habe beschlossen mich nicht mehr um alles zu kümmern. Und es lebt sich ganz gut damit!

Vor ein paar Tagen habe ich von der Finanzabteilung eine Rechnung zur Bearbeitung bekommen. Allerdings die alte Dienststelle betreffend. Ich habe ein Notiz eingefügt und sie zurück geschickt – mit Hinweis auf die neuen Zuständigen. Weiterlesen

Priorität 1

Schön langsam bin ich mir sicher eine Lernaufgabe dieses Lebens für mich herausgefunden zu haben!

„Mache niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist.“

Mein „Lieblingsspruch“! Weil er so wahr und doch so schwer für mich zu leben ist. Ich neige dazu andere Menschen an erste Stelle zu stellen. Das Wohl anderer, wenn ich sie mag, ist für mich wichtiger als meine eigenen Wünsche. Das tue ich nicht vorsätzlich, sondern automatisch. Ich richte mich nach anderen. Passe mich ihrer Geschwindigkeit an. Das wäre ja noch nicht so schlimm, doch wenn ich an die falschen Menschen gerate, dann reibt mich das auf. Meistens sitze ich dann irgendwann depressiv zu Hause rum und muss mich wieder hochrappeln. Weiterlesen