Auf immer und ewig

Ein Thema dass mich schon seit ca. einem Jahr intensiv beschäftigt und unbewusst schon ein paar Jahrzehnte.

Meine Großeltern gingen immer auf Nummer sicher. In der Firma wo man zu arbeiten anfängt, geht man in Pension. Die Automarke hat sich im Laufe der Jahrzehnte nicht geändert. Gewohnte Wege geht man gerne. Opi hatte im Alter drei Wege in den Wald die er immer wieder ging. Immer dieselben Wege. Dazu muss man sagen, als er jung war, war er da weit mutiger. Doch ich wurde erst geboren als der Mut verschwunden war und er auch körperlich nicht mehr so konnte. Ich wuchs also in einem Umfeld auf, wo nichts riskiert wurde, wenn es nicht unbedingt notwendig und von aussen aufgezwungen wurde. Weiterlesen

Persönliches Spannungsfeld

Gefangen zwischen Naivität und positivem Denken. Wo fängt das eine an? Wo hört das andere auf? Ich werde nicht gerne als naiv wahrgenommen. Doch oftmals ist es so. Vor allem seit ich begonnen habe ein wenig positiver durchs Leben zu gehen. Seit ich versuche an das Gute im Leben zu glauben, meine Hoffnung aufrecht zu erhalten und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen, redet mir mein Verstand dauernd dagegen.

Und ich muss sagen, dass zehrt echt an meinen Energiereserven. Der Kampf mit einem selbst, ist halt doch der schwerste! Früher brauchte ich da nicht so viel Energie. Da hoffte ich nicht, war alles andere als zuversichtlich und glaubte auch nicht an das Gute im Leben. Damals kosteten mir andere Menschen mehr Energie. Da umgab ich mich mit Energievampiren und fühlte mich immer ausgelaugt. Heute habe ich die alle irgendwo abgestellt und kämpfe nur mehr mit mir selber….

„Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht“ – mehrere Autoren bekannt…. Weiterlesen

Karma

Ich glaube ja ans Karma. Frei nach der Bibel – Wer Gutes tut, wird Gutes ernten. Wer Böses tut, wird Böses ernten. Wie ihr seht bin ich ein Anhänger von mehreren Religionen. Oder besser gesagt, ich picke mir überall das raus, was für mich stimmig ist, bzw. was für mich funktioniert. Ich habe schon sehr früh die Erfahrung gemacht, dass Menschen die mir (emotional) weh tun, dies doppelt und dreifach zurück bekommen – ohne dass ich dazu aktiv beitragen muss.

Böses tun ist also keine so gute Idee, andererseits wenn wir vom Leben einen „drüber bekommen“ dann können wir daran wachsen. Nichts kann uns Menschen so schnell weiterbringen, als eine Krise – wenn wir uns mit uns selbst auseinandersetzen. Weiterlesen

Egoistisch

Einer der Vorwürfe von Wolfgang war, dass ich egoistisch bin. Dazu konnte ich nur sagen „Da hast du recht. Ich habe gelernt darauf zu schauen, dass es mir gut geht und das lasse ich mir auch nicht mehr nehmen. 34 Jahre habe ich mich immer nach den Anderen gerichtet, immer nur darauf geachtet, dass alle anderen zufrieden sind, aber das ist vorbei!“

In diesem Sinne, war ich am Sonntag dann am See. Ich habe ihm noch eine Nachricht über Facebook geschickt, inklusive dem Hinweis dass ich das Handy zu Hause lasse, und bin auf den See gestapft. Und ich muss sagen, die 2 Anrufe und die eine Nachricht auf Facebook, waren relativ wenig für ihn. Ich hab allerdings nicht reagiert, weil ich eben den ganzen Tag am See war, wo mich eine Familie „adoptiert“ hat und am Nachmittag kam dann Aretha zu Besuch. Weiterlesen

Punkt 44

Am Freitag machte ich meine letzte Einkaufstour. Zum einen holte ich einen Blumentopf – da ich meine einzige überlebende Pflanze umtopfen wollte – und danach fuhr ich zum nächsten Möbelgeschäft. Und zwar ganz spontan weil ich morgens im Radio gehört hatte, dass am Freitag den 13. alles noch mal um 20% reduziert ist – auch bereits reduzierte Waren.

Und so bin ich jetzt im Besitz meiner zweiten Pflanze und eines Couchtisches. Und der Essbereich ist bestellt und bezahlt. Das einzige was jetzt noch fehlt ist das Büro mit den Bücherregalen, doch das habe ich sowieso erst für den Herbst geplant – vorher geht es wahrscheinlich schon finanziell nicht. Weiterlesen

Lebenszweck

Heute geht es um die Suche nach dem Sinn im Leben. Viele Jahre habe ich mit meinem Schicksal gehadert. Habe alle möglichen Menschen für mein Unglück verantwortlich gemacht und bin dabei immer depressiver geworden. Vor ca. 5 Jahren bin ich das erste Mal mit Esoterik in Kontakt gekommen. Dazu muss man sagen ich bin von Menschen erzogen worden, die nach dem Grundsatz lebten „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.“ Wobei diese Metapher nicht nur mit dem Essen zu tun hat. Es zog sich durch ihr ganzes Leben und konnte gut umgelegt werden auf – Alles was neu ist, ist schlecht!

Natürlich war so für mich auch alles Neue schlecht. Ein Skeptiker wie er im Buche steht. Allerdings gibt es da noch eine andere Seite in mir. Ich bin geneigt Dinge auszuprobieren, wenn keine negativen Konsequenzen im Vorhinein erkennbar sind. Frei nach dem Motto – Hilft es nicht, schadet es nicht. Weiterlesen

Nachrichten

Heut morgen der Blick in die Zeitung und schon lese ich eine schlechte Nachricht nach der anderen. Wobei, nach der zweiten habe ich die Zeitung wieder zugemacht und weggelegt. Ich weiß was auf der Welt los ist, doch ich wollt mich heut morgen damit einfach nicht belasten. Ich muss mich heute um mich kümmern. Muss Dinge tun die mich glücklich machen. Muss meine Krafttanks weiter auffüllen. Außerdem frei nach dem Leitspruch „Energy folgt der Aufmerksamkeit“ sollte man sich auch nicht zuviel mit der Krise beschäftigen, sonst bekommt man noch eine. Und dazu hab ich keine Lust.

Ich will mein Leben genießen, also konzentrier ich mich darauf mir gutes zu tun, dann wird mir auch gutes getan. Mittlerweile kenn ich 2 Menschen die fernsehen verweigern. Lange konnte ich das nicht nachvollziehen. Viel zu sehr bin ich Serienfan. Doch mittlerweile lasse ich die Nachrichten auch aus. Wenn ich morgens ins Büro fahre, sagt mir der Herr Radio eh, was grad so los ist. Am Wochenende werde ich somit von schlechten Nachrichten aus der Welt verschont.

Am Sonntag ist im Fernsehen sowieso nicht viel los, da werden meistens DVD´s geguggt. Zumindest wenn ich zu Hause bin. Früher habe ich mir oftmals so Doku´s über Schwerverbrecher, echte Mordfälle, oder auch über die riesigen Knasts in Ami-Land bzw. Mexiko angeschaut. Aber das kann und will ich nicht mehr. Auslöser war eine Doku-Soap über ein mexikanisches Gefängnis. Insassen mit Masse Drogenbosse und Gangs. Da herrscht Mord und Totschlag. Alleine bei der Vorstellung das im selben Moment wo ich meinen Kaffee genüsslich schlürfe, am anderen Ende der Welt – wobei so weit ist es eigentlich gar nicht – gerade ein Mann seine tägliche halbe Stunde Ausgang in einem Käfig hat, schnürte mir plötzlich die Luft ab. Weiterlesen