Begeisterung

Der letzte Tag Service Design ist auch erledigt und ich habe noch etwas dazugelernt. Ich muss sagen der ganze Kurs war toll. Extrem nette, witzige, kreative Menschen, in deren Gegenwart ich auch meine humoristische Seite voll ausleben konnte. Sogar Kreativitätspotential habe ich an mir entdeckt! Wir haben gelernt wie man richtig Feedback gibt und wie man Menschen in einem Dienstleistungsunternehmen begeistern kann. Weiterlesen

Geschützt: Service Design

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Kreativ bis zum Strippen

Na das war mal wieder eine extrem lange Arbeitswoche! Natürlich war sie nicht wirklich länger, sie fühlte sich nur extrem lang an. Kennt ihr das auch? Wenn ich eine Woche habe, wo ich nicht den normalen Alltag lebe, dann fühlt sich der Zeitraum irgendwie länger an. Diese Woche war mal wieder so und bis zum Ende des Jahres werde ich wahrscheinlich nicht allzu viel Alltag mehr zu sehen bekommen!

Fangen wir mal am Anfang der Woche an. Begonnen habe ich mit 2 Tagen Seminar zum Thema „Change“. Vorgetragen von einer Unternehmensberatungsfirma lernten wir welche Stolpersteine es bei Veränderungsprojekten geben kann, dass man kommunizieren soll und worauf man achten sollte. Dabei habe ich gelernt dass unsere Projektleitung bisher alles richtig gemacht hat. Also alles was wir gelernt haben was bei einem Großprojekt zu berücksichtigen ist, haben sie auch gemacht. Außer natürlich das aktive Personalmanagement. Das mussten wir allerdings der Unternehmensberaterin auch erst beibringen. Sie hatte zwar bereits in der Vergangenheit – angeblich – mit dem öffentlichen Dienst zu tun, doch sie hatte keine Ahnung von den wirklichen Schwierigkeiten des Personalmanagements. Das übrigens bei allen anderen Dienststellen mit denen ich dort zu tun hatte, gleich ist wie bei uns. Und dabei waren sogar das Parlament und das Bundeskanzleramt vertreten. Weiterlesen

Schreiben für Anfänger

Gestern hab ich meine Einweisung bekommen in die Themen

„Wie führe ich ein Interview“

„Wie schreibe ich eine Geschichte“

„Wie erzeuge ich ein Spannungsfeld“

„Wie hole ich Leser ab“

Endlich lerne ich, was es braucht um Menschen dazu zu bringen, meine Geschichten zu lesen! 😉 Weiterlesen

Humorattacke

Was für eine Woche! Hätte mir vorige Woche jemand gesagt, wie lustig diese Wochen werden wird, ich hätte es nicht geglaubt! Es war mal wieder Zeit für unsere jährliche Teambesprechung. Also Team im Sinne von Chef und Kollegen, keine Mitarbeiter. Man könnte auch Chefbesprechung dazu sagen. Es geht dabei um Rückblick, Ziele, Pläne und nicht zu vergessen Konflikte.

Bisher haben wir noch jedes Jahr gestritten. Immer wer anderer, aber so sicher wie das Amen im Gebet. In einem Jahr kann sich einiges an Frust und Gereiztheit aufbauen. Und das wichtigste bei dieser mittlerweile 2-tägigen Besprechung ist Offenheit. Das heißt es werden dabei auch unangenehme Themen angesprochen und das führt unweigerlich zum Konflikt. Naja, unweigerlich offensichtlich nicht. Diesmal war es eine witzige Angelegenheit und es gab keinen Streit. Weiterlesen

Selbstlose Liebe

Ich will schon lange etwas darüber schreiben, doch bisher habe ich es immer aufgeschoben. Als ich jung war, dachte ich einen Jungen bedingungslos zu lieben. Doch so war es eigentlich nicht. Ja, ich hätte fast alles für ihn getan, aber nicht damit er glücklich ist, sondern damit er mich liebt. Mein Ziel war nicht selbstlos, sondern egoistisch. Und so ist es meistens. Wir Menschen sind auf der Suche nach unserem eigenen Glück. Wir wollen glücklich sein. Natürlich wollen wir auch, dass es den Menschen die wir lieben gut geht. Doch wer von uns ist eigentlich wirklich so selbstlos, das eigene Glück hinter das anderer zu stellen?

Als ich „Die Kuh, die weinte“ von Ajahn Brahm das erste Mal gelesen habe, sprang mich das Kapitel über die selbstlose Liebe regelrecht an. Man stelle sich vor, der eigene Partner verlässt einen, weil er oder sie jemand gefunden hat, bei dem er oder sie glücklicher ist. Wer von uns freut sich darüber, dass er oder sie, jetzt noch glücklicher ist, als mit uns? Also ich nicht! Ich bin ein Freund von Win-win-Situationen. Auch in der Liebe. Wenn immer nur einer gibt und der andere nimmt, ist es nicht ausgeglichen. Es ist dann keine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. Und trotzdem faszinieren mich die „selbstlos Liebenden“ in Filmen, Serien und Büchern.

Achtung Spoileralarm für Vampire Diaries Staffel 4, Homeland Staffel 2, Shades of Grey, Twilight Weiterlesen

Teddy – Kapitel 16

Die folgenden Wochen verbrachte Teddy damit den Domitak immer besser kennen zu lernen. Sie folgte jedem Pfad und erklomm jeden Stein. Dazwischen las sie die restlichen Bücher und unterhielt sich ausgiebig mit Berasi am Lagerfeuer. Es war eine sehr schöne Zeit für Teddy. Sie lernte sich selbst immer besser kennen und lernte die Natur noch mehr zu genießen. Und darüber vergaß sie, dass sie eigentlich einsam war und wurde immer glücklicher. Sie unterhielt sich ausgiebig mit ihren Freunden was sie bei ihrer Rundreise alles entdeckt hatten und kamen gemeinsam zu der Erkenntnis, dass die Welt tatsächlich ein besserer und schönerer Ort geworden war. Doch wie es dazu gekommen war, dass sich die Welt so verändert hatte, das war ihnen noch immer nicht klar.

Teddy interessierte es aber auch nicht sonderlich, sie war viel zu sehr damit beschäftigt, die neue Welt in vollen Zügen zu genießen. Sie hatte endlich gelernt, ihr Glück nicht mehr von anderen abhängig zu machen. Wenn es ihr nicht gut ging, war es ihre freie Entscheidung ob sie sich in ihrem Unglück suhlen oder etwas dagegen unternehmen wollte. Und seit sie begonnen hatte das Leben leichter zu nehmen, ging es ihr definitiv besser. Sie versuchte auch aus unangenehmen Situationen das beste zu machen und wenn das nicht funktionierte, versuchte sie zumindest sich nicht runterziehen zu lassen. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Tag 11

26. 1. 2012

Heut morgen hab ich noch vor dem Frühstück am Strand ein wenig geschrieben. Nach einem wie immer leckeren Frühstück, gings dann wieder zurück an den Strand. Nach einem kurzen Nickerchen habe dann das 3. Buch ausgelesen. Ich hab definitiv zu wenig zu lesen mit, und so sitze ich jetzt immer öfter einfach am Strand und blicke einfach auf den Ozean. Und seit heute schreibe ich wieder. Durch das Nichtstun ist meine Kreativität wieder erwacht.

Heute saßen wir sehr lange in einem Strandcafe und beobachteten die Surfer. Hin und wieder schwappte der Ozean rein ins Lokal und wusch uns die Füße, bzw. spülte meine Schuhe weg. Aber meine Freundin hat sie Gott sei Dank vor dem ertrinken gerettet :-). Weiterlesen

Kraft

Ich hatte immer viel Kraft, auch wenn es sich nicht immer so angefühlt hat. Sehr oft funktionierte ich einfach nur mehr. Denn auch die größte Kraft ist irgendwann zu ende, wenn man sie permanent für das falsche einsetzt.

Vor einem Jahr hatte ich gar keine Kraft mehr. Ich heulte 24 Stunden am Tag durch und wollte nur mehr schlafen. Natürlich ging ich trotzdem arbeiten. Im Büro unterdrückte ich zwar die Tränen, doch mein Herz und meine Seele weinten trotzdem. Vor genau einem Jahr war ich todunglücklich und am Ende meiner Kraft.

Wenn ich nach der Arbeit noch einkaufen gehen musste, kostete mir das eine ungeheure Überwindung. Es war ein richtiger Kraftakt für mich. Ich wollte nach der Arbeit nur mehr nach Hause in mein Bett und weiter leiden. Meine Kraftreserven waren damals total erschöpft. Was nicht unbedingt notwendig war, wurde damals von mir auch nicht gemacht. Ich traf mich nicht mit Freunden und auch nicht mit meiner Familie. Ich wollte mich nicht anziehen. Wollte nicht rausgehen. Wollte nichts unternehmen. Wollte nur, dass der Schmerz in meinem Inneren nachlässt. Ich war am Ende.

Ich kann mich heute noch ganz genau daran erinnern, auch wenn ich es, Gott sei Dank, heute nicht mehr fühlen kann. Es ist als wäre das jemand anderem in einem anderen Leben passiert. Ich kann es nachvollziehen und verstehen, wie es mir damals ging, doch wenn ich mir klar mache, dass das ich selbst vor genau einem Jahr war, kann ich es kaum glauben. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 8

…Fortsetzung von

Teddy wurde vom blöken von Milkas Schafen geweckt. So lange wie an diesem Tag hatte sie schon lange nicht mehr geschlafen. Normalerweise war sie lange vor den Schafen munter. Doch heute nicht. Heute fühlte sie sich total erschlagen. Wahrscheinlich weil sie am Vorabend so lange geschrieben hatte. Nachdem sie den Kleinen vorgelesen hatte, hatte sie noch 8 Stunden vorm PC gesessen und ihren Roman beendet. Und heute fühlte sie sich völlig leer. Als wäre ein Vakuum in ihr. Sie wusste zwar dass es nicht so war, doch sie fühlte als hätte sie einen Teil ihres Innersten verloren. Dabei hatte sie es ja nur aufgeschrieben. Es war ja nicht weg. Doch sie fühlte sich ausgelaugt, als wäre alle Kreativität mit dem letzten Punkt verschwunden.

An diesem Tag ließ Teddy das Frühstück ausfallen. Bis sie aus dem Bett kam, war es schon Mittag und Lasine kochte nebenan gerade das Mittagessen. Teddy schleppte sich auf ihre Terrasse und ließ sich in ihre Gemeinschaftsschaukel sinken. Sie genoss die Sonne, doch das Gefühl der Leere verschwand einfach nicht. „Guten Morgen du Langschläfer! Du schaust heut aber zerzaust aus.“ Catasis Worte waren zwar nicht sehr aufbauend, aber zumindest wusste sie jetzt, dass sie auch genau so aussah, wie sie sich fühlte. „Ich fühl mich auch total ausgelaugt.“ „Wie lange warst denn gestern noch auf? Als ich gestern schlafen ging, hat bei dir noch das Licht gebrannt, dabei bin ich normalerweise die letzte, die den Weg ins Bett findet!?“ Weiterlesen