Arbeit abnehmen

Unsere Seele….

In der neuen Dienststelle habe ich ja eine Kollegin, mit der ich eng zusammenarbeiten werde. Wir vertreten uns gegenseitig und sie ist auch die Stellvertreterin vom Chef. Im Vorfeld hatte ich schon einiges über sie gehört und sie hält auch nicht damit hinter dem Berg.

Mal abgesehen von den „normalen“ Schicksalsschlägen – Scheidung und alleinerziehende Mutter, plus Schulden vom Ex abbezahlt -, war sie live dabei beim Tsunami in Sri Lanka 2004  – und wäre fast davongeschwemmt worden. Sie war im Hotelzimmer als es geflutet wurde und konnte sich und ihre Lieben gerade so retten. Und als sei dies nicht genug, hat sie vor 9 Jahren Brustkrebs bekommen, Operation und Chemo inklusive. Und die Krankheit ist auch nicht ausgestanden, die hängt noch immer wie ein Damoklesschwert über ihr. Weiterlesen

Energieschub

Am Samstag war mein zweiter ehrenamtlicher Einsatz. Ich war nicht mehr ganz so nervös wie beim ersten Mal, aber Routine ist das ganze auch noch nicht. Das Team war diesmal ein wenig anders als beim letzten Mal und ich hatte eine neue Aufgabe. Beim letzten Mal war ich bei der Registrierung, diesmal bei der Ausgabe. Die Ausgabe ist auf jeden Fall die dankbarere Aufgabe!

Aber fangen wir mal mit dem aufraffen an. Ich war schon die ganze Woche ur müde. Ging fast immer vor 22 Uhr schlafen, weil ich kaum die Augen offen halten konnte. Eine Krankheit lag nicht ganz ausserhalb der Möglichkeiten. Auch am Freitag lag ich bereits vor 22 Uhr im Bett und schlief acht Stunden durch. Doch auch eine andere Möglichkeit gab es für meine Schlappheit. Ich hatte die Pille umgestellt und sollte jetzt eigentlich keine Periode mehr haben. Dass ist aber meinem Körper egal… Am Freitag hatte ich den ganzen Tag Bauchkrämpfe und auch Blutungen, obwohl ich die nicht mehr haben sollte. Nach der Umstellung lag das allerdings im Bereich des möglichen. Der Blutverlust könnte natürlich auch Schuld an meiner Schlappheit sein! Was ich an dieser Stelle positiv erwähnen sollte, seit der Umstellung der Pille hatte ich keine Migräne mehr! Juhu!!!! Weiterlesen

Rauchverbot-Aufhebung-Protest

Für alle Nicht-Österreicher eine kleine Zusammenfassung. Vor ein paar Jahren haben wir eine neue Regelung bekommen. Rauchverbot im öffentlichen Bereich und Sonderregelung für die Wirte. Entweder Raucher- oder Nichtraucherlokal bei kleinen Lokalen, ab einer bestimmten Größe muss es getrennte Bereiche geben. Dies wurde vor allem mit Glaswänden umgesetzt und funktionierte mehr schlecht als recht – meine persönliche Meinung. Toilettenbesuche führten einen oftmals durch den Raucherbereich, Gaderoben waren oftmals im Raucherbereich (Schank) und wenn die Kellner viel zu tun hatten, blieben die Glastüren schon mal offen und der Rauch zog ungehindert in den Nichtraucherbereich.

Die alte Regierung (SPÖ/ÖVP) hatte ein absolutes Rauchverbot – auch in Lokalen – beschlossen. Dann gab es Neuwahlen und jetzt hat die neue – noch nicht angelobte – Regierung (ÖVP/FPÖ) das Gesetz noch vor Inkrafttreten ausser Kraft gesetzt, angeblich der erste Fall in der zweiten Republik. Normalerweise warten sie also bis es in Kraft ist bevor sie es aufweichen/kippen. Und nun gibt es eine Online-Petition und es geht in Richtung Volksbegehren/-befragung da ja immerhin nur 1/4 der Bevölkerung Raucher sind…. Weiterlesen

Das Alter

Die meiste Zeit fühle ich mich eigentlich nicht so als würde ich schon auf den Vierzieger zugehen – weder geistig, noch körperlich. Doch so eine Krankheit wirft mich dann schon immer wieder zurück in die Realität. Mein Körper ist keine 20 mehr und ich sollte ihn auch entsprechend behandeln. Luftig herumlaufen im Wind – ist nicht mehr. Eine Verkühlung einfach mal so wegstecken – ist nicht mehr. Mein Körper gehört geschont und verwöhnt. Und natürlich gehören da auch – natürliche – Medikamente dazu. Weiterlesen

Schneller Verfall

Vorigen Montag ging ich mal wieder arbeiten. Alles war in Ordnung, mir ging es total gut. Zu Mittag bekam ich dann Kopfweh. Am Nachmittag fing der Schnupfen an. Zu Hause holte ich die Medikamente von Februar raus und machte es mir auf der Couch gemütlich. Nach einer unruhigen Nacht ging ich am Dienstag dann trotzdem arbeiten. Ich fühlte mich in der Früh recht gut und so dachte ich mir nichts weiter dabei.

Doch am Dienstag ging es dann recht schnell mit meinem persönlichen Verfall. Stündlich wurde es schlimmer. Ich versuchte etwas für das Projekt zu lesen und merkte dass ich mich nicht mehr richtig konzentrieren konnte. Ich fühlte mich als hätte ich 50 % meiner Intelligenz verloren. Für die tägliche Arbeit reichte das aber noch allemal. Doch es wurde immer schlimmer. Meine Nebenhöhlen waren komplett dicht. Ich fühlte den Druck und konnte mich immer weniger konzentrieren. Ich brachte noch nicht mal einen geraden Satz raus. Also ging ich mittags nach Hause. Weiterlesen