Wenn der ganze Körper schmerzt!

Wahnsinn. Ich habe das Gefühl stundenlang verprügelt worden zu sein, dabei war ich es die ausgeteilt hat! Und zwar gewünscht. Ich wurde sogar noch angefeuert!

Dabei hätte ich fast darauf vergessen! Vor ein paar Wochen gab es mal eine Erhebung ob die Frauen bei uns Interesse an einem Selbstverteidigungskurs hätten. Ich habe damals ja gesagt und dann kam die Einladung für heute. Die hatte ich im ganzen Jobwechsel-Trubel fast übersehen! Zufällig fiel sie mir gestern in die Hand.

Eigentlich wollte ich heute ja trainieren gehen, aber nach der Aufwärmübung habe ich das gleich mal vergessen. Nach dem dreistündigen Kurs, war ich total fertig und wollte nur mehr in meine Badewanne und auf meine Couch!

Die Jungs haben das aber wirklich super gemacht! Ein wenig theoretischen Input, dann ein wenig aufwärmen und dann durften wir Frauen ein wenig miteinander üben. Alles noch recht chillig. Dann kamen sie mit den großen Polstern und wir durften ihnen in ihre Familienplanung treten! Sie waren natürlich geschützt und doch fühlte es sich total falsch an. Erstens weil ich die zwei ja mag und zweitens ist zuschlagen bzw. zutreten gar nicht meins! Es war eine echte Überwindung für mich. Und genau das hatten sie prophezeit. Und sie erklärten uns auch, dass dies auch im Ernstfall im Hinterkopf mitschwingt. Wenn man dies noch nie gemacht hat und überfallen wird dann muss man erst diese Gewaltgrenze überwinden. Wenn man es schon mal gemacht hat – am besten regelmäßig übt – dann tut man sich da leichter. Weiterlesen

Instant-Karma

Seit ein paar Tagen kann ich wieder herzhaft lachen! Das Karma ist eine mächtige zielstrebige Kraft. Gut, das ist nichts neues. Das weiß ich schon länger. Doch es ist immer wieder schön das Karma arbeiten zu sehen…

Vorigen Herbst hat mein Lieblingspersonalvertreter bereits begonnen mich als Leiter der Servicestelle zu verhindern. Manch einer hat das bestritten, doch der Dienststellenleiter persönlich hat es mir bestätigt. Dann wurde er gesehen wie er mit Mr. Wichtig konferierte, kurz bevor dieser mich beim Hearing persönlich angegriffen hat. Ich habe dann irgendwann beschlossen, nicht mehr mitzuspielen und alles hingeworfen. Soll den Arbeitsplatz doch jemand anderer machen! Ist ja schließlich kein Geschenk, sondern viel Arbeit und Verantwortung, mit minimalem Mehrgehalt – wenn überhaupt! Weiterlesen

Das Leben rast dahin…

… und steht doch still. So schnell sich Dinge in manchen Bereichen meines Lebens auch bewegen, in anderen steht alles still. Und wenn die Dynamik in manchen Dingen zunimmt, merkt man erst so richtig, wie statisch andere Dinge sind! Es gab mal eine Zeit da war mein Alltag vorgezeichnet. Im Moment ist er das nicht. Im Büro bin ich von meiner Hauptaufgabe freigestellt und arbeite nur mehr in einem Projekt. Ich bin nicht mehr zuständig für die Befindlichkeiten meiner Mitarbeiter und es geht mir auch überhaupt nicht ab. Doch durch das Projekt, bin ich auch nicht mehr so gefangen in der Welt der Sekretariatszeiten und Spätdienste. Ob ich am Donnerstag oder Freitag bis 16 Uhr im Büro bleibe, hängt nicht mehr davon ab ob Margits Katze mal wieder in die Tierklinik muss oder der Hund ihrer Eltern Zahnschmerzen hat! Ich kann kommen und gehen wie ich will! Herrlich das Gefühl nicht mehr den eigenen Zeitplan nach den Haustieren von irgendwelchen Leuten richten zu müssen!

Diese Woche fiel mir das wieder mal auf und das obwohl ich nur zwei Tage im Büro war. Montag und Dienstag lag ich nämlich kränklich zu Hause. Normalerweise wäre ich arbeiten gegangen obwohl ich lieber liegen geblieben wäre, doch so wie es derzeit steht habe ich beschlossen mich nicht zu quälen! Und so kümmerte ich mich um mich selber, während PK sich um das Projekt kümmerte. Am Mittwoch gaben wir dann gemeinsam richtig Gas und am Donnerstag war er dann krank und ich hielt die Stellung. Freitag hatte ich dann ein paar Stunden geopfert und mir frei genommen – wie so ziemlich alle bei uns! Weiterlesen

Die schlimmste Arbeitswoche meines Lebens!

Ich habe vorhin gerade festgestellt, dass diese Arbeitswoche die absolut schlimmste meines ganzen Lebens war. So viele emotionalen Angriffe und Diskussionen, wo es nicht um fachliches ging, sondern ganz alleine um meine Person, einen Job aufgeben auf den man zweieinhalb Jahre hingearbeitet hat, mein Chef der nicht sehen will, was gerade passiert und mich noch zu seinem Freund schickt, damit der nochmal auf mich drauftreten kann. Zwölf Jahre Loyalität mit einer einzigen Geste zerstört. Und wenn ich ihn darauf anspreche, nimmt er mich nicht ernst. Und dann noch ein ganz spezieller Anruf. Ich habe nächste Woche einen Termin bei unserem Dienststellenleiter. Sein Vorzimmer hat angerufen und mich um einen Termin ersucht. Natürlich sagen einem die nicht worum es geht. Es könnte von „ich überrede sie den Job zu machen“ bis zu der nächsten „Verbalattacke“ alles sein.

Dabei will ich einfach nur meine Ruhe haben. Ich habe den Job hingeworfen und trotzdem wird noch nachgetreten. Und warum? Weil mein Chef offensichtlich davon ausgeht, dass ich nur trotzig reagiere. Er kann sich sicher nicht vorstellen, dass es für jemand etwas wichtigeres im Leben gibt, als zu gewinnen. Doch es ist so. Und wenn ich mir die letzte Woche rückblickend anschaue, bin ich überzeugt davon das richtige getan zu haben! Ich hätte mich das nächste halbe Jahr nur aufgerieben und ich hätte nie eine realistische Chance bekommen es sinnvoll umzusetzen. Viel zu sehr, zeigen alle wie sehr sie dagegen sind. Momentan sehe ich meinen Weg ganz klar, weg von dieser Dienststelle. Wo es mich hintreiben wird, weiß ich zwar noch nicht, aber das wird schon werden. Weiterlesen

Pool versus See

Bevor wir nach Bad Aussee gefahren sind, war ich kräftemäßig schon so fertig, dass ich es nicht mal zum See geschafft hatte. Ich war einfach zu müde. Kein gutes Zeichen, wenn ich mich nicht mal zum Baden aufraffen kann. Am Krippenstein konnte ich dann wieder richtig schön Kraft tanken. Und nach unserem Urlaub verbrachte ich dann auch jeden Tag wieder am See.

Meine Kraft und Motivation war wieder da. Zumindest zum rüber gehen. Wobei ich beim ersten Mal gefahren wurde. Aretha spielte Seetaxi, da ich noch recht humpelte mit meinem mittlerweile blau angelaufenen Knöchel. Da sie vormittags arbeiten musste, war ich am Donnerstag dann erst am Nachmittag am See. Und es war so schön, wie immer. Wir schwammen – im immer noch recht erfrischenden See – lasen, quatschten und schliefen. Weiterlesen

(Un-) Gerechtigkeit – Lebensthemen

Es gibt Themen die mich schon mein Leben lang begleiten, die ich aber auch nicht aufgeben will. Viele Dinge habe ich gelernt loszulassen, doch für manches muss man sich einfach einsetzen. Auch wenn klar ist, dass man nur in einem kleinen Bereich etwas verändern kann – was noch nicht mal sicher ist! Manche Themen sind nützlich für die Welt, manche nur für mein persönliches Seelenheil.

Das Thema dass mich am längsten beschäftigt ist (Un-)Gerechtigkeit. Schon als Kind hatte ich mit ungerechtem Verhalten ein Problem und das hat sich bis heute nicht geändert. Meine Großeltern liesen mir eine ganz spezielle Erziehung angedeihen, was sicherlich dazu beigetragen hatte, dass dies zu meinem Lebensthema wurde. Ich wurde immer ganz anders behandelt, als alle anderen Kinder von ihren Eltern und ich habe es einfach nicht verstanden. Als ich älter wurde, lernte ich dann den Grund kennen, doch das änderte nichts daran, dass ich mich lange Zeit ungerecht behandelt gefühlt hatte. Weiterlesen