Achenweg nach Bad Hofgastein

Und weil wir doch sehr viele passive Behandlungen hatten und am Wochenende das Wetter ausgesprochen schön war, machte ich mich auf die Gegend zu erkunden. Meine Sitznachbarn bei Tisch – das Pärchen – hätte mich zwar zu ihren Wanderungen mitgenommen, doch das ging mir alles zu schnell. Die sprachen von Wegen die ich nicht kannte und nicht einschätzen konnte ob ich das körperlich schaffe. Ich hatte ja schon Probleme in den Ort rauf zu gehen, eine fünfstündige Wanderung mit Menschen wo ich nicht wusste wie fit sie waren, wollte ich mir nicht antun. Das klang nach Stress für mich und das wollte ich nicht. Doch sie halfen mir trotzdem sehr indem sie mir erzählten wo ich gehen könne! Ihr erster Tipp war der Achenweg nach Bad Hofgastein. Sie beschrieb mir genau wo ich starten musste und er erklärte mir genau wie ich wieder retour kam, nämlich mit dem Bus. Weiterlesen

Immer wieder Montag…

Eigentlich mag ich ja diese lustigen Sprüche von wegen am Sonntag schon Angst vor Montag haben. Die Woche dauert immer so lang und das Wochenende ist immer so kurz. Arbeit ist schlecht, Wochenende ist toll…..

Doch wenn man näher darüber nachdenkt, macht einem so eine Haltung das Arbeitsleben nicht gerade leichter….

Meine Großeltern waren der Meinung, während des Arbeitslebens wird gerackert und in der Pension kann man dann sein Leben genießen – wenn man es denn dann noch kann, ansonsten hat man halt Pech gehabt…..

Diese Einstellung habe ich schon vor Jahren über Bord geworfen und auch eine hitzige Diskussion mit ihnen diesbezüglich gehabt. Ich war der Meinung man sollte sich sein Leben schon so einrichten dass es mit der richtigen Work-Life-Balance auch während den berufstätigen Jahren lebenswert ist. Vor allem, woher soll ich denn wissen wann und ob ich überhaupt in Pension gehen kann. Wer weiß schon was in 25 Jahren ist und ob ich den Pensionsantritt überhaupt erlebe…. Weiterlesen

Pfiat eich, baba, tschüß,…

Letzter Arbeitstag in alter Dienststelle abgesessen! Hab nochmal Frühstück mitgebracht für meine Ex-Mitarbeiter und ein paar wenige die ich mag! Mittags ging dann mein Chef noch mit mir essen. Dazwischen habe ich versucht die Augen offen zu halten. Ich habe irgendwie die Schlafkrankheit heute erwischt. Keine Ahnung woran es diesmal liegt. Am Wetter oder an den neuen Medikamenten die ich wegen meiner nächsten körperlichen Baustelle nehmen muss! Ich bin auf jeden Fall am Ende. Am Ende mit der alten Dienststelle, aber leider auch körperlich! Das nächste Wochenende wird also eines im Schongang! Samstag Massage und ansonsten werde ich im Bett bleiben und schlafen!

Ich fühle mich total gerädert. Woran auch immer es liegt! Habe heute natürlich auch meine Abschiedsrunde gedreht. Und nur gaaaanz wenige werde ich vermissen. Wobei ich mit denen sowieso in Kontakt bleiben werde. Eigentlich hatte ich zumindest ein wenig Wehmut erwartet nach 13 Jahren, aber da war nix. Ich wollte einfach nur raus… Und damit ich auch nicht vergesse warum ich raus will, ist mir Mr. Wichtig heute gleich zweimal über den Weg gelaufen! Mein designierter Nachfolger hat sich da eher versteckt. Den habe ich diese Woche gar nicht gesehen.

Schätze ich werde bald wieder ins Bett gehen und versuchen mich bis morgen in der Früh schön auszuschlafen! Will ja morgen einen guten Eindruck machen!

© Libellchen, 2017

Körperliche Herausforderung

Also wenn mir vor 5 Jahren jemand gesagt hätte, dass ich regelmäßig meine Muskulatur in einem Studio trainiere, hätte ich ihn oder sie ausgelacht! Ich und trainieren? Und was ist jetzt?! Ich tue es nicht nur freiwillig, sondern auch regelmäßig. Sogar wenn ich mit Öffis unterwegs bin, schleppe ich meine Trainingssachen mit mir rum. Ich gehe zweimal die Woche trainieren und das bereits seit Anfang Oktober.

Und ich habe in der Zeit auch regelmäßig die Gewichte erhöht. Vorige Woche war es wieder so weit. Mein Trainingsplan meldete, dass er abgelaufen ist. Ich also zum Trainer und ihn ersucht meine Gewichte hochzustellen.

Er: Bei welchen Geräten?

Ich: Bei allen! Ein wenig! Weiterlesen

(In-)Effizient und (In-)Effektiv– Lebensthema

Ich kann die zwei nicht trennen. Für mich gehören sie einfach zusammen.

Ich steh nicht so auf Zeit- und Geldverschwendung. Wenn ich etwas mache, mache ich es ordentlich. Und zwar auf dem bestmöglichen, direkten Weg. Das heißt natürlich dass man sich über den Weg, bevor man weggeht, Gedanken machen muss. Wenn man sich im Vorfeld überlegt, was man erreichen will und wie wohl der schnellste Weg dorthin verläuft, dann spart man sich viele Umwege und Sackgassen.

Früher galt diese Einstellung für alle meine Lebensbereiche, mittlerweile nur mehr für meinen dienstlichen! Im privaten Bereich habe ich gelernt, dass ineffizient und ineffektiv durchs Leben zu stolpern, viel Spaß und Freude bringen kann. Keine Ahnung wie oft ich mich bei meinen Wanderungen schon verlaufen habe und dabei die schönsten Plätze gefunden habe. Doch das ist meine Freizeit, da habe ich alle Zeit der Welt und da habe ich auch kein Problem, wenn ich mal nicht das gesteckte Ziel erreiche. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 24

Einen arbeitsreichen Monat später stand ich vor einem kleinen Problem. Ich musste Dina dringend erreichen und ihr unbedingt erklären, dass die Gerüchte nicht stimmten. Hoffentlich glaubt sie nicht, dass ich was mit Cynthia habe. Gerade Cynthia. Verdammte Paparazzi. Da lasse ich mich nach 2 Monaten zu einem simplen Abendessen überreden und natürlich erwischen sie uns. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Cynthia da nicht nachgeholfen hatte. Hier in Australien waren die Paparazzi normalerweise nicht so anhänglich. Aber egal wie es dazu gekommen war. Jetzt sind wir in jedem Klatschblatt abgebildet, als neues Traumpaar. Und Cynthia strahlt in jede Kamera, während sie ihr verschmitztes „Kein Kommentar“ haucht. Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde sofort an eine Affäre denken. Wenn nun Dina auch so ein Interview auch gesehen hatte? Gerade jetzt musste das passieren. Die letzten 2 Wochen hatten wir keine Möglichkeit gehabt zu kommunizieren, da wir im Dschungel gedreht hatten, wo es kein Internet gab. Und kaum retour, kamen die Fotos. Ich muss bei Dina unbedingt klarstellen, das an dem Gerücht nichts dran ist. Ich vermisse sie so schrecklich. Es sind nur mehr 4 lange Monate. Ich hoffe ich hab es nicht versaut!
„Dina? Dina bist du das?“ Die Verbindung war ja mal wieder herrlich.
„Hallo Aksel!“ Ohoh, sie klang ein wenig unterkühlt. Weiterlesen

Körpergefühl

Mit jedem Kilo den ich den letzten Monaten abgenommen habe, veränderte sich mein Körpergefühl. Ich fühle mich schön und sexy. Und ich dürfte das auch ausstrahlen. Doch noch wichtiger ist mir persönlich, dass ich nicht mehr automatische das körperlich schwächste Glied einer Kette bin. Geistig war ich immer vorne dabei, doch körperlich war ich immer die letzte. Egal um welchen Sport es ging, ich war immer die schwächste. Selbst Menschen die mehr Kilos auf die Waage brachten als ich selbst, hatten meistens mehr Kondition. Ich musste immer als erstes aufgeben. Und das war sch….

Immer die schwächste zu sein ist ein doofes Gefühl. Ein Gefühl dass ich mittlerweile los bin. Ich habe mittlerweile eine gewisse Kondition. Mit den gut trainierten kann ich natürlich nicht mithalten, aber ich bin zumindest nicht automatisch die schlechteste. Und ich habe mir dadurch auch eine gewisse Achtung bei den Sportlern erworben. Weiterlesen