Kuchenbestechung

„Wenn du nicht noch ein Stück isst, lade ich dich in Zukunft nicht mehr ein!!!“

Ich: Okay, passt.

Ich mag es nicht wirklich genötigt zu werden. Auch nicht wenn es um Kuchen geht. Und schon gar nicht kurz nach dem Mittagessen inklusive Nachspeise.

Ich bin schon eher eine Naschkatze. Aber halt nur wenn ich Gusto habe. Ich bin keine Rund-um-die-Uhr-Zucker-Raupe. Vor allem versuche ich gerade den Zuckerkonsum einzuschränken. Was halt niemand interessiert der extra einen Schokokuchen fürs Büro gekauft hat. Derjenige will halt nur dass sich alle freuen und sich auf den Kuchen stürzen. Erinnert mich jetzt schon sehr an meine Großmutter. Die hat auch alle scheiße behandelt und dann geglaubt mit kleinen Geschenke die Leute einwickeln zu können. Weiterlesen

Yoga

Am Donnerstag war Yoga angesagt. Da Aretha´s Probemonat im Fitnesstudio schon fast vorbei ist und wir noch Yoga ausprobieren wollten, musste es der letzte Donnerstag sein. Da ich am Nachmittag einen Termin im Röntgeninstitut hatte, musste ich früher aus dem Büro gehen. Ich fuhr zu meinem Schilddrüsenultraschall und danach nach Hause. Dort hatte ich drei Stunden Zeit, bis ich wieder raus in die Kälte zur Yogastunde „musste“. Alleine hätte ich es an diesem Tag sicher nicht geschafft, aber da Aretha auch kam, konnte ich mich tatsächlich motivieren. Ich fuhr am Abend nochmal ins Fitnessstudio und probierte Yoga aus.

Der Vorteil ist, es wird von meinem Fitnessstudio angeboten und kostet somit nicht extra. Der Nachteil ist, ich komm mit der Trainierin nicht klar. Was ich natürlich im Vorfeld nicht wusste, sondern erst beim Yoga selbst merkte. Bei Tai Chi hatte ich ein richtiges Erfolgserlebnis. Ich lernte eine Abfolge von Bewegungen und ging positiv aus der Stunde raus. Bei Yoga ging mir eigentlich die ganze Zeit nur eine Frage durch den Kopf „Was?“ Weiterlesen

Das Jahr meines Lebens

Kronehit macht das jedes Jahr. Wenn man sich anmeldet, kann man „das Jahr meines Lebens“ gewinnen. Man bekommt ein Handy, sie zahlen die Miete, ein neues Auto undeine Kreditkarte die sich jedes Monat auflädt, einen Sommer- und einen Winterurlaub und noch ein paar andere Dinge. Die Fixkosten eines Jahres kann man so schön reduzieren. Jedes Jahr habe ich mitgespielt, gewonnen habe ich nie. Heuer habe ich mich dann gar nicht angemeldet.

Und trotzdem habe ich eines geschenkt bekommen…. Weiterlesen

Mein Jahr 2017 – Teil 4, Seele und Körper

Die waren heuer wieder gefordert!

Jänner:

Da war noch alles gut. Voller Zuversicht bin ich in das neue Jahr gestartet. Ich hatte das gemeinsame Leben mit meinem Liebsten und meinen selbst geschaffenen Job vor Augen. Es war nur noch eine Frage der Zeit. Damals hatte ich nicht geahnt, mich gleich doppelt zu täuschen….

Februar:

Da fing es im Job bereits an unrund zu laufen. Privat vergoss ich da bereits das eine oder andere Tränchen, weil wir bereits eine Zeitverzögerung hatten…. Ich begann mich zu fragen ob er denn das wirklich auch so sehr will, wie ich.

März:

Das war der berufliche Hammermonat. Hearing und das Nachtret-Gespräch. Ich war total fertig und schmiss den zukünftigen Job hin, bis mir ein Chef erklärte – Okay, dann nicht, aber jetzt arbeiten sie weiter und schaffen die Grundlagen trotzdem. Da lief ich schon extrem unrund. Und da sich auf privater Front ebenfalls noch immer nichts bewegte, vergoss ich schon mehr Tränchen. Weiterlesen

Migräne und Sport

Diese Woche war mein Körper ein wenig angeschlagen… Und wie soll ich es sagen. Ich muss mir eingestehen dass ich alt werde und die eine unangenehme Woche im Monat, mittlerweile sehr unangenehm werden kann!

Ganz vorne mit dabei, neben Bauchkrämpfen und Rückenschmerzen, ist mittlerweile die Migräne… Doch diesmal war ich selber schuld. Am Donnerstag hatte ich einen Auswärtstermin in Wien. Und es war der letzte heiße Tag. Ich also mit Laptop und U-Bahn – wo die Luft stand – zu meinem Termin. Dort habe ich eineinhalb Stunden mitgetippt fürs Protokoll und danach wieder schnell retour. Schnell deshalb weil meine Kollegen mit dem Mittagessen auf mich gewartet haben! Weiterlesen

Ebenforstalm – Almsee – Ödseen

Was für ein Wochenende! Rückblickend war es wunderschön. Währenddessen war ich zwischenzeitlich ein wenig am verzweifeln. Ich war aber selber schuld. Hab alles eingepackt, nur meine Wanderstecken habe ich vergessen! Und das sollte ich büßen! Mit zwei Wanderprofis und ich sowieso schon körperlich angeschlagen, hätte ich sie wirklich gut gebrauchen können!

Tag 1: Anreise + „Spaziergang“

Eigentlich wollten wir ins Naturparkhaus in Molln. Doch am Donnerstag war Feiertag und da sperren sie um 14 Uhr zu. Haben wir um 14 Uhr 10 Minuten festgestellt, als wir dort ankamen. Also fuhren wir ins Gasthaus, lieferten unsere Sachen ab und gingen ein wenig ander der „krummen Steyerling“ spazieren. Davon habe ich leider keine Fotos. War ja nur ein Spaziergang. Da brauche ich ja keinen Fotoapparat mit… Na ganz so war es dann doch nicht. Eineinhalb Stunden durch den Wald, neben dem Fluß. Am Ende war ich durchgeschwitzt und müde!

Tag 2: Vom Bodinggraben auf die Ebenforstalm Weiterlesen

Wenn der ganze Körper schmerzt!

Wahnsinn. Ich habe das Gefühl stundenlang verprügelt worden zu sein, dabei war ich es die ausgeteilt hat! Und zwar gewünscht. Ich wurde sogar noch angefeuert!

Dabei hätte ich fast darauf vergessen! Vor ein paar Wochen gab es mal eine Erhebung ob die Frauen bei uns Interesse an einem Selbstverteidigungskurs hätten. Ich habe damals ja gesagt und dann kam die Einladung für heute. Die hatte ich im ganzen Jobwechsel-Trubel fast übersehen! Zufällig fiel sie mir gestern in die Hand.

Eigentlich wollte ich heute ja trainieren gehen, aber nach der Aufwärmübung habe ich das gleich mal vergessen. Nach dem dreistündigen Kurs, war ich total fertig und wollte nur mehr in meine Badewanne und auf meine Couch!

Die Jungs haben das aber wirklich super gemacht! Ein wenig theoretischen Input, dann ein wenig aufwärmen und dann durften wir Frauen ein wenig miteinander üben. Alles noch recht chillig. Dann kamen sie mit den großen Polstern und wir durften ihnen in ihre Familienplanung treten! Sie waren natürlich geschützt und doch fühlte es sich total falsch an. Erstens weil ich die zwei ja mag und zweitens ist zuschlagen bzw. zutreten gar nicht meins! Es war eine echte Überwindung für mich. Und genau das hatten sie prophezeit. Und sie erklärten uns auch, dass dies auch im Ernstfall im Hinterkopf mitschwingt. Wenn man dies noch nie gemacht hat und überfallen wird dann muss man erst diese Gewaltgrenze überwinden. Wenn man es schon mal gemacht hat – am besten regelmäßig übt – dann tut man sich da leichter. Weiterlesen