Zen ist überhaupt nicht lustig!!!

Der Samstag begann mit zwei Stunden Morgenmediation. Das tollste an meinem Zimmer war, dass ich gleich am Gang des Seminarraumes wohnte. Ich konnte also gleich in Socken rüber gehen, was ich auch beibehielt beim Frühstück. Schuhe zog ich nur an wenn ich das Gebäude verlassen musste.

Es gab wieder 3×25 Minuten zazen und dazwischen schnell und langsam gehen. Ich schaffte es zwar mittlerweile beide Knie auf den Boden zu bekommen, doch ich konnte es nicht 25 Minuten durchhalten. Immer schlief irgendein Bein ein. Ich hielt so lange durch wie ich konnte, doch irgendwann löste ich immer meine Sitzposition. Ich war aber nicht die Einzige und somit hielt ich es auch für in Ordnung. Ich tat mein Bestes und man muss sich ja nicht selber quälen!

Nach der Morgenmeditation gab es dann um 9 Uhr Frühstück – was mir schon sehr gut schmeckte! Um 10 Uhr 15 ging es dann los mit der Wanderung. Ca. 5 Stunden würden wir im Gänsemarsch durch die Gegend laufen. Gänsemarsch deswegen um die Energie in Gleichklang zu bringen. Das Wetter war immer noch gnädig. Nur wenig Nieselregen ganz am Anfang und danach gar nichts mehr bis wir zurück kamen. Weiterlesen

Warum tue ich mir das an?

Diese Frage stellte ich mir das letzte Woche des öfteren. Und die Antwort dazu kannte ich auch.

Anfang Juli hatte ich in Schrems die schlimmsten ca. 15 Minuten meines Lebens. In der einen Sekunde lag ich entspannt im Bett, in der nächsten stand ich panisch im Raum und mein Kopf war leergefegt. Am Donnerstag hatte ich Schrems lieben gelernt, am Freitag kippte die Stimmung. Natürlich konnte der Ort nichts dafür. Niemand konnte irgendetwas irgendwofür. Manchmal war das Leben einfach hart und ungerecht. Schicksalschläge sind weder plan- noch verhinderbar. Man kann nur schauen was man daraus macht…. Weiterlesen

Umstellung

Schön langsam gehe ich es wirklich an. Eigentlich weiß ich schon seit zwei Jahrzehnten dass ich es sollte, doch ich hatte einfach keinen Bock darauf! Doch jetzt reicht es mir. Es wird einfach Zeit dafür.

Ich stelle langsam aber doch meine Ernährung um…

Dafür gibt es viele Gründe. Ich will die Frustkilos meiner letzten Beziehung wieder loswerden. Ich will mich in meinem Körper wohl fühlen. Eine gesunde Seele kann nur in einem gesunden Körper wohnen. Mit Sport alleine schaffe ich es nicht mehr. Und ich bin es leid das ständige auf und ab meiner Kilos. Weiterlesen

Alterserscheinungen

Es ist so weit. Ich bin vierzig und merke schön langsam wie es bergab geht mit mir…. Dabei ging es die letzten Jahre erstmal bergauf. Meine fittesten Jahre waren zwischen 35 und 40. So fit war ich noch nicht mal als Kind…

Vor ein paar Wochen war ich mit Aretha in Carnuntum beim Römerfest. Das war ein echt heftiger Tag. Es war recht warm und ich war angeschlagen. Meine monatliche frauliche Herausforderung hat an dem Tag ganz schön zugeschlagen. Auf der einen Seite gefiel mir das Fest, auf der anderen schleppte ich mich total schlapp durch die Gegend. Einmal im Moment brauche ich offensichtlich meine ganze Kraft für die Bluterei und bringe kaum noch Energie für anderes auf. Der Vorteil bei so Treffen mit Aretha ist, wir erledigen das immer zeitgleich. Sie ist also auch nicht gerade ein Energiebündel und so gehen wir in diesen Tagen unsere Ausflüge sehr gechillt an. Weiterlesen

Luft raus

Am Samstag konnte ich wieder ein bereits bekanntes Phänomen beobachten. Die Reaktion des Körpers auf den Abbau von Spannung…

Die Prüfung war ja nicht ganz unwichtig für mein berufliches Leben und offenbar stand ich schon ganz schön unter Strom ohne es wirklich zu merken. Nachdem ich am Freitag dann alles zufriedenstellend erledigt hatte, fuhr ich noch schnell einkaufen und dann gleich nach Hause. Dort verbrachte ich den Nachmittag dann lasch auf der Couch. Ich war nicht wirklich motiviert etwas zu tun. Weiterlesen

Kuchenbestechung

„Wenn du nicht noch ein Stück isst, lade ich dich in Zukunft nicht mehr ein!!!“

Ich: Okay, passt.

Ich mag es nicht wirklich genötigt zu werden. Auch nicht wenn es um Kuchen geht. Und schon gar nicht kurz nach dem Mittagessen inklusive Nachspeise.

Ich bin schon eher eine Naschkatze. Aber halt nur wenn ich Gusto habe. Ich bin keine Rund-um-die-Uhr-Zucker-Raupe. Vor allem versuche ich gerade den Zuckerkonsum einzuschränken. Was halt niemand interessiert der extra einen Schokokuchen fürs Büro gekauft hat. Derjenige will halt nur dass sich alle freuen und sich auf den Kuchen stürzen. Erinnert mich jetzt schon sehr an meine Großmutter. Die hat auch alle scheiße behandelt und dann geglaubt mit kleinen Geschenke die Leute einwickeln zu können. Weiterlesen

Yoga

Am Donnerstag war Yoga angesagt. Da Aretha´s Probemonat im Fitnesstudio schon fast vorbei ist und wir noch Yoga ausprobieren wollten, musste es der letzte Donnerstag sein. Da ich am Nachmittag einen Termin im Röntgeninstitut hatte, musste ich früher aus dem Büro gehen. Ich fuhr zu meinem Schilddrüsenultraschall und danach nach Hause. Dort hatte ich drei Stunden Zeit, bis ich wieder raus in die Kälte zur Yogastunde „musste“. Alleine hätte ich es an diesem Tag sicher nicht geschafft, aber da Aretha auch kam, konnte ich mich tatsächlich motivieren. Ich fuhr am Abend nochmal ins Fitnessstudio und probierte Yoga aus.

Der Vorteil ist, es wird von meinem Fitnessstudio angeboten und kostet somit nicht extra. Der Nachteil ist, ich komm mit der Trainierin nicht klar. Was ich natürlich im Vorfeld nicht wusste, sondern erst beim Yoga selbst merkte. Bei Tai Chi hatte ich ein richtiges Erfolgserlebnis. Ich lernte eine Abfolge von Bewegungen und ging positiv aus der Stunde raus. Bei Yoga ging mir eigentlich die ganze Zeit nur eine Frage durch den Kopf „Was?“ Weiterlesen