Aktiv oder passiv?

Ich bin ja gerade wieder auf Jobsuche und eigentlich weiß jemand, dass ich mich für einen Job interessiere. Und eigentlich sollte er mich anrufen. Getan hat er es in den letzten zwei Wochen aber nicht.

Jetzt bin ich nicht die geduldigste Person. Natürlich könnte ich ihn auch selbständig anrufen, aber das fühlt sich derzeit nicht richtig an. Kennt ihr das wenn ihr euch aktiv bei jemand meldet weil der Kopf sagt „Mach ruhig“ und der Bauch eigentlich dagegen ist? Nun, ich habe mir angewöhnt in solchen Situationen auf meinen Bauch zu hören! Weiterlesen

Blog-Gewissen

Ich habe festgestellt, dass ich mich selber leichter belügen kann, als den Blog hier. Wenn ich nur in meinem Kopf bleibe, kann ich für sehr vieles eine Ausrede finden. Ich kann mich wunderbar selbst belügen. Doch wenn ich daran denke, dass das was ich mir selbst hin und wieder gerne vormache, hier niederzuschreiben, gibt es nur zwei Möglichkeiten.

Entweder es ist für mich kein Problem – grundsätzlich stehe ich ja auch zu allem was ich mache!

Oder Weiterlesen

Eine Million Dinge zu erledigen

Oder besser gesagt – 40 Punkte. Der Wohnungsstress hat mich voll erwischt. Wobei wir zurzeit noch vom selbst gemachten Stress in meinem Kopf sprechen. Der Umzug beschäftigt meinen Kopf. Ich überlege was alles zu tun ist. Was ich als erstes machen muss. Was ich danach machen kann. Welchen Professionisten ich wann brauche. Welche Reihenfolge den meisten Sinn macht. Weiterlesen

Aufdringlich?!

Ich kann manchmal richtig, richtig blöd sein!

In den letzten Jahren habe ich langsam gelernt mir selbst gutes zu tun und auch zu kommunizieren, wenn ich etwas will, bzw. Menschen um Hilfe zu bitten. Alles keine Selbstverständlichkeit für mich. Bei Menschen die mir nahe stehen kann ich das mittlerweile gut, ebenso im Büro wo es sich rein auf dienstliches beschränkt. Probleme bekomme ich bei Menschen, die ich zwar mag, aber nicht zu meinen engsten Freunden zähle. Die mich nicht so gut kennen, die möglicherweise glauben könnten, dass ich sie nur ausnutzen will, auch wenn dies gar nicht meine Absicht ist.

Ich denke also so lange darüber nach, wie jemand eine Bitte von mir falsch verstehen könnte, bis ich mir selbst ausrede, die Frage einfach zu stellen. Der Vorteil ist, ich weiß das mittlerweile. Die Überwindung die Frage zu stellen, wird dadurch zwar nicht leichter, aber ich bin mir zumindest bewusst, dass ich vielleicht gerade wieder ein Problem herbeidenke, wo eigentlich gar keines ist. Dasselbe „Spiel“ spiele ich wenn es darum geht, dass ich jemand sehen will. Denn wenn ich jetzt einfach kommuniziere „Hey, ich will dich sehen!“ könnte mein Gegenüber ja denken, ich wolle etwas von ihm, oder ich sei ein Stalker, oder ich sei einfach nur aufdringlich. Weiterlesen

Leseverhalten

Ich bin mittlerweile wieder auf 100 Seiten/Stunde. Meine Romane lese ich zurzeit wieder extrem schnell. Man könnte sagen, ich verschlinge sie geradezu. Ich tauche total in die Romanwelt ein und lese so schnell wie möglich, ohne etwas zu überlesen.

Die Serie die ich zuletzt las, wurde bereits teilweise verfilmt. Die 2 Hauptdarsteller verlieben sich und kommen dann drauf, dass sie Geschwister sind. Es ist also eine tragische Liebesgeschichte umringt von Verrat, Kampf, Verletzungen, Enttäuschungen im Reich von Vampiren, Werwölfen, Hexen,… Jetzt ist es so, dass ich mich gerne überraschen lassen wenn ich lese. Ich habe noch nie die letzte Seite gelesen um zu sehen, wie es ausgeht. Margit ist da anders. Margit liest nicht viel, dafür liest sie die Klappentexte. Und so hat sie mir etwas verraten, was ich nicht wissen wollte. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 2

Ich spüre seinen Atem in meinem Nacken. Er kuschelt sich an mich. Hält mich im Arm. Nein, diese Nacht werde ich wahrscheinlich nicht mehr schlafen. Dabei würde ich den Schlaf dringend brauchen. Seit diesem einen lebensverändernden Anruf vor 7 Wochen, habe ich nicht allzu viel Schlaf bekommen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich zuerst an einen Scherz geglaubt hatte. Der Anrufer war mir total unbekannt. Es war ein Samstagvormittag und ich saß gerade auf einer Bank im Park, um die Ecke meiner Wohnung und ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Ich wollte gerade den Frust der vergangenen Arbeitswoche loswerden, als mir ein unbekannter Mann am Telefon eröffnete, der deutsche Vertreter der Hollywood-Produktionsfirma HoLA – Heart auf Los Angeles – zu sein. Ich konnte sehen dass der Anruf tatsächlich aus Deutschland kam, doch natürlich hielt ich es für einen Scherz. Einen schlechten noch dazu. Er meinte nämlich er hätte einen Job für mich, der mein Leben verändern könnte.

Ich sagte ihm natürlich, dass ich ihm kein Wort glauben würde, doch er blieb hartnäckig. Er nannte mir seinen Namen und bat mich im Internet zu recherchieren. Er würde sich später noch mal melden. So unwirklich das alles klang, die Neugierde siegte natürlich. Und so verließ ich den Park, kochte mir einen Kaffee und setzte mich vor den PC. Ich fand seinen Namen tatsächlich. Und auch die Produktionsfirma. Natürlich könnte das alles getürkt sein, doch es wirkte echt. Skeptisch blieb ich trotzdem. Und diese Skepsis begleitete mich bis L.A. Weiterlesen

Ausfinanziert

So, der Kredit bei meiner Bank ist auch durch und somit ist die Wohnung nun ausfinanziert. Ich bin vom Sparmeister zum Schuldenmeister mutiert. Vor kurzem hatte ich noch eine schöne Bargeldreserve, jetzt hab ich einen großen Schuldenberg. Und in einem Jahr hab ich dann hoffentlich eine Wohnung.

Mein Bauchgefühl ist immer noch gut, doch mein Kopf schiebt Panik. Zumindest kurzfristig. In der Zeitung lese ich von der Finanzkrise. In Zypern, in Italien, in Spanien und natürlich in Griechenland. Ich lese vom Schwanken des Euro. Mein Kreditbetreuer hat mich ausführlich darüber beraten was passiert wenn ich meine Raten nicht begleiche.

Mein Kopf nimmt das auf und denkt darüber nach. Und so kommen die Zweifel und die Panik. Doch ich weiß was da passiert. Und somit lasse ich mich nicht reinfallen. Mein Bauchgefühl ist gut, das ist das einzige was zählt. Und in Zeiten wie diesen, wo die Sparzinsen weit unter der Inflationsrate liegen, bringt sparen sowieso nichts. Außerdem habe ich einen sicheren Job. Selbst wenn sich an meiner Arbeit etwas ändern sollte, verlieren werde ich sie nicht so schnell. Weiterlesen