Entschleunigung durch Öffis

Bei der Überlegung auf Öffis umzusteigen, hatte ich immer die Befürchtung, dass mich das stressen würde. Ich sah mich Bussen und U-Bahnen nachlaufen, bzw. in der Kälte warten. Ja das ist ein Teil des Öffi-Lebens, aber nicht nur.

Früher war ich total flexibel. Sobald ich fertig war, ging ich zum Auto und fuhr los. Jetzt muss ich schauen wann der nächste Bus fährt. In der Früh hat sich dadurch einiges geändert. Ich mache meine Morgenhygiene und währenddessen wird der erste Kaffee zubereitet. Ich habe in der Früh nämlich einen Puffer. Wenn man mal länger braucht will man ja nicht gleich den Bus verpassen. Also habe ich 40 Minuten Zeit. Früher ging ich nach 30 Minuten aus dem Haus. Den ersten Kaffee gab es erst im Büro. Weiterlesen

Umstieg auf Öffis

Die erste Woche mit den Öffis ist ebenfalls erledigt. Und erstmal geht es mir recht gut damit. Zeitaufwand ist ca. eine halbe Stunde mehr täglich. Dafür brauche ich mich nicht zu konzentrieren. In Wien Auto fahren ist ja manchmal auch nicht ohne.

Der Morgen beginnt mit einem Kaffee. Den trinke ich, während ich mich anziehe. Zwischen aufstehen und aus dem Haus gehen, habe ich 40 Minuten Zeit. Früher habe ich bereits nach 30 Minuten das Haus verlassen. Wenn ich fertig war, bin ich losgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Ich muss warten bis der Bus fährt. Also trinke ich einen Kaffee. In meiner Handy-App schaue ich ob mein Bus rechtzeitig kommt oder Verspätung hat. Er kommt ja aus dem Burgenland und hat bis zu mir schon einen weiten Weg hinter sich. Die Angaben in der App waren bisher immer sehr zuverlässig und ich kann die Wartezeit kurz halten. Weiterlesen

Tai Chi

Am Samstag testete ich mal wieder etwas Neues. Aretha geht seit längerem am Samstag zum Tai Chi und fragte ob ich es mal kostenlos ausprobieren will.

Samstagvormittag ist jetzt zwar nicht mein Lieblingstag um am Vormittag etwas auszuprobieren und Winter sowieso nicht die Jahreszeit wo ich gerne meine Wohnung verlasse, aber ich habe ja einen Vorsatz für heuer und so sagte ich zu. Weiterlesen

Anteil Mama

Puh. Das war schwieriger als gedacht. Vor allem es einzugrenzen auf meine jungen Jahre. Mit meiner Mutter bin ich ja bereits einen sehr weiten Weg gegangen und wir beide haben uns im Laufe der Jahre auch extrem weiterentwickelt, aber es gab auch den Anfang….

Und auf den sollte ich mich laut Buch auch konzentrieren. Als kleines Mädchen habe ich meine Mutter angebetet! Ich fand sie toll, wenn sie bei uns reinschneite mit ihrem Selbstbewusstsein. Ihr dynamisches Auftreten, das genaue Gegenteil von den Grosis. Sie ging arbeiten, hatte soziale Kontakte, war frei und dann irgendwann in einer Beziehung und Ehe. Sie hatte eine tolle Wohnung, viele Freunde. Ihr Leben wirkte perfekt auf mich. Nur ich passte nicht rein…. Ich weiß noch, wie ich zu Hause saß und auf Mama wartete, die dann doch nicht kam…. Wie sie gleich wieder ging, wo sie doch gerade erst gekommen war…. Weiterlesen

Wochenrückblick

Ich überlege gerade ob die vergangene Woche gut oder schlecht war…. Ich würde sagen es war eine gute, aber auch anstrengende Woche mit ein paar Highlights, aber auch Rückschlägen. So richtig schön durchwachsen also….

Also Kino und Veranstaltung waren top, Mitte der Woche war ich auch noch shoppen und habe ein paar Schnäppchen mit nach Hause genommen. Das waren die Highlights. Durchwachsen war es im Büro. Einiges habe ich weitergebracht, oftmals wurde ich wegen Kleinigkeiten belästigt und wegen Dingen gestört, die mich weder etwas angehen, noch die nicht durch selbstdenken gelöst hätten werden können…. Diese Dinge stören mich im Moment am meisten, weil sie meistens dann kommen, wenn sie ganz ungünstig sind! Also wenn ich wirklich gebraucht werden würde, wäre es etwas anderes, aber wenn man nur zu faul zum selber denken ist….. Weiterlesen