Bärenschützklamm – Mixnitz, Steiermark

Seit Jahren „nervt“ uns alle schon ein Kollege damit, dass wir doch mal die Bärenschützklamm besuchen sollen. Er arbeite dort für die Bergwacht und würde sich freuen, wenn wir ihn besuchen kämen. Wir würden auch ein Schnapserl bei ihm bekommen. Der Schnaps reizte mich nicht, Barbara dafür umso mehr. Dafür dachte ich, für mich sei die Klamm machbar, für sie nicht. Barbara hat null Kondition bezüglich wandern, geschweige denn bergauf gehen. Ich gehe viel wandern und habe beim bergauf gehen auch so meine Probleme. Ich hatte also nicht vor, mit ihr zu gehen.

Irgendwann kam dann eine andere Kollegin mit dem Vorschlag daher, doch mal in die Klamm zu fahren. Da sie auf mich fitter wirkte als Barbara, sagte ich zu. Was ich nicht wusste, wie fit sie ist! Stellt euch vor ihr geht mit jemand wandern, den ihr für durchschnittlich fit haltet und dann findet ihr während der Wanderung raus, dass es sich bei der Strecke um ihre Hausstrecke handelt – die sie jahrelang im Schlaf gegangen ist – und dass ihre größte Bergtour auf den Kilimandscharo geführt hatte! Wobei als ich das alles rausfand, bekam ich eh schon keine Luft mehr!

Begonnen hatte der Samstag extrem früh. Der Wecker schellte bereits um 4 Uhr 30. Meine Wanderpartnerin hatte sich die Wettervorhersage angeschaut und vorgeschlagen um 6 Uhr von Wien aufzubrechen, damit wir trocken wieder ins Tal kämen. Wie gesagt, da wusste ich noch nicht, dass wir von ihrer Heimat sprechen. Ich fand es daher zwar übertrieben, sagte aber zu. Einmal in drei Wochen Urlaub aufstehen, ist ja nicht so schlimm. Und so trafen wir uns um 6 Uhr und fuhren in die Steiermark. Dort parkten wir das Auto, zogen uns die Bergschuhe an und legten los. Weiterlesen

Krippenstein am Dachstein – 03 08 15

Während ich das hier schreibe, liegt ein Cool-Pack auf meinem mittlerweile blau geschwollenen Knöchel. Ich wollte euch mit diesem Hinweis nur eine kleine Vorwarnung geben, wie der Kurzurlaub für mich ausgegangen ist…. Details folgen!

Begonnen hat alles mit einem Ausflug in das Dachsteingebirge. Wie gesagt, ich hätte niemals einen Berg vorgeschlagen, da ja auch klar im Vorfeld kommuniziert worden ist „Aber wandern gemma net!“. Von daher hatte ich auch weder Wander- oder Turnschuhe mit. Ich also mit Leinenpatscherl!!! auf dem Krippenstein herumgeklettert – könnt mich in Grund und Boden schämen!

Der eigentliche Grund für den Krippenstein waren die Eis- und die Mammuthöhle, doch da wir schon vor Ort waren, merkte ich auch an, dass wir zumindest rauf fahren sollten auf die Bergstation – vielleicht bekommen wir ein paar schöne Aussichtsfotos. Das Wetter war herrlich und am Berg war es auch nicht so heiß wie im Tal. Schließlich bewegten wir uns bis auf 2.000 Meter Seehöhe – mit der Seilbahn.

Zuerst gings zur Mittelstation und von dort zu Fuß zur Eishöhle. Ein steiler Anstieg, den die Einheimischen gegenüber den Touristen, vor dem Ticketverkauf, natürlich nicht erwähnten. Und so sah man viele schnaufende Menschen und mittendrin ich mit meinen Leinenschühchen. Zumindest habe ich mittlerweile genug Kondition, dass ich nicht auch noch einen roten Kopf hatte! Bei der Eishöhle angekommen, mussten wir erstmal ein paar Minuten warten und dann gings los. Und dort wurde es dann erst richtig mühsam. Mit dem fast nicht vorhandenen Profil auf meinen Schuhen, musste ich durch die nasse Höhle wandern. Bei jedem Schritt trat ich sehr vorsichtig auf, um nur ja nicht auszurutschen. Weiterlesen

Spitz an der Donau 25 04 15

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet machten wir uns zu unserer Ganztageswanderung auf. Dazu muss man sagen, dass unser Guide ein eher gemütliches Tempo eingeschlagen hat, was sie aufgrund unserer Kondition sogar ein wenig steigern musste. Wir waren eine recht aktive, schnelle Truppe, obwohl der Heurigenbesuch am Vorabend bei einigen erst um halb 2 Uhr morgens geendet hatte – ich war da nicht so lange dabei!

Von Spitz gings über den Setzberg auf dem Welt-Erbe-Steig nach Mühldorf und von dort weiter über die Burg Oberranna wieder retour nach Spitz. Eigentlich hätten wir von Mühldorf mit dem Taxi retour fahren sollen, doch wir zogen es vor auch die letzten 6 km zu Fuß zurückzulegen. Und so stärkten wir uns in Unterranna beim zweiten Heurigen des Wochenendes und machten uns nach einer köstlichen Mehlspeise wieder auf den Rückweg. Weiterlesen

Einfach so….

Ich bin mir noch nicht ganz klar, ob die Menschen mich nicht ansehen, mich nicht wahr nehmen, oder einfach nicht mitdenken…? Wie auch immer, ich habe in den letzten Wochen ein Gespräch mit den unterschiedlichsten Menschen, mit mehr oder weniger demselben Inhalt geführt. Und jedes Mal fragte ich mich danach, was glaubst du eigentlich wie ich 3 Kleidergrößen abgenommen habe, bzw. siehst du das nicht? Ich rede nicht von 5 Kilo, ich rede von weit mehr! Ich habe mich noch immer nicht abgewogen, daher kann ich keine genaue Anzahl an Kilos sagen, doch ich traue mich wetten, dass es mehr als 20 sind. Kann man das nicht sehen, auch wenn man die Person im Büro fast täglich sieht?

Also ich kann das. Ich sehe wie die Menschen in meiner Umgebung zu- bzw. abnehmen. Wie gesagt so ein paar Kilo auf oder ab, nehme auch ich nicht wahr, aber 20? Wobei es mir eigentlich egal ist ob es jemand sieht, doch nun kommen wir zu den Gesprächen der letzten Wochen. Und die damit einhergehende Verwunderung und Überraschung ist mir definitiv nicht egal, obwohl es so sein sollte… Das letzte Gespräch führte ich mit Barbara, von daher will ich das hier wiedergeben, allerdings war es bereits das 5. in der Art. Wobei, von Anabel hatte ich nichts anderes erwartet, da kränkte es mich auch nicht so, aber andere waren doch irgendwie ein Stich.

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Sportliches Selbstbewusstsein

Ich finde meine Kondition toll. Ich fühle mich dadurch bei sportlichen Gruppenaktivitäten gleich viel besser.

Als Kind war ich ja total unsportlich. Da meine Großeltern Angst hatten, dass mir etwas passiert, durfte ich nie mit anderen Kindern spielen. Ich durfte nicht mit anderen Kindern rumtollen, auf keinen Baum klettern, nicht mit anderen Kindern Rad fahren, noch nicht mal alleine schwimmen. Ich war immer unter Aufsicht ihrer Argusaugen und jedes Kind, das mich körperlich hätte fordern können, war unerwünscht. Der einzige Ort wo ich fallweise rumtoben durfte, war im Garten von der Schwester von meiner Großmutter. Dort durfte ich mit meinem Großcousin und meiner Großcousine herumlaufen, da wir nicht rauskonnten und somit nicht verletzt werden konnten.

Natürlich war das nicht genug um meinem Körper eine Grundkondition zukommen zu lassen und so war der Sportunterricht in der Schule für mich jedes Mal eine echte Herausforderung. Ich hasste es regelrecht. Mir ging jedes Mal die Luft aus, ich hatte einen knallroten Kopf und schaffte die Übungen trotzdem nicht. Ich versagte nicht nur regelmäßig, ich sah dabei auch noch schrecklich aus – eine doppelte Schmach. Und meine Schulkollegen nutzten mein Versagen dafür, mich auch noch damit aufzuziehen – Kinder halt! Das ging so weit, dass ich regelmäßig Bauchweh vor Turnen bekam….

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Einzelstunde

Nachdem wir vorigen Freitag Nordic walking das erste Mal ausprobiert haben, war Margit am Montag dann gleich mal krank! Ich war aber auch nicht da, hatte ja meinen Shoppingausflug. Am Dienstag vereinbarte ich dann eine Privatstunde mit Thomas, natürlich mit dem Wissen dass die „Dich krieg ich auch noch zum Schwitzen!“-Drohung, sein voller Ernst war!

Am Mittwoch war es so weit. Um 10 Uhr morgens gings los. Und es war der Wahnsinn. Wir waren sicher 5 Mal so schnell wie mit Margit. Er schleifte mich durch ganz Schönbrunn und das in einem sehr zügigen Tempo, inklusive kleiner Steigung bergauf. Und ja, ich schwitzte! Aber ich bekam auch am Schluss immer noch Luft und hatte keinen roten Kopf. Deshalb war ich auch sehr stolz auf mich. Meine Kondition hat gehalten was ich mir erhofft hatte.

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Geschützt: Erfrierungen

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