Ins Tun kommen

Teil zwei meiner Ausbildung Projektmanagement hat stattgefunden und es waren zwei kurzweilige, informative, spannende Tage!

Ich bin ja ungewollt im Team mit zwei Kollegen von meiner alten Dienststelle gelandet. Mit beiden habe ich schon im Projekt bei der alten Dienststelle zusammen gearbeitet und ich habe die Nähe nicht gerade gesucht. Doch bei aller Kompliziertheit und Eigenheiten, sprechen wir halt doch eine gemeinsame Sprache. 13 Jahre bei der selben Dienststelle prägen halt schon sehr… Wo ich bei der neuen Dienststelle teilweise immer noch die Orientierung suche, kann ich mit Menschen von meiner alten Dienststelle ohne nachdenken „blind“ kommunizieren. Wir verstehen uns einfach. Oder ist es, weil es mir egal ist? Mache ich mir bei der neuen Dienststelle vielleicht einfach auch zu viele Gedanken? Will ich mich einfügen? Was bei der alten Dienststelle so was von egal ist und doch besser funktioniert? Liegt es vielleicht einfach an mir? Bin ich vielleicht schon wieder zu harmoniesüchtig….? Weiterlesen

Erlebnis Lehrgang

Vorige Woche war ich drei Tage mal wieder auf Fortbildung. Konkret habe ich meine Projektmanagement-Ausbildung begonnen! Und ich hatte so gar keinen Bock. Das pendeln – konkret die A2 freute mich nicht, die trockene Materie und dann waren auch noch zwei ehemalige Kollegen dabei. Ich kannte beide bereits und hatte auch keine nachhaltigen Probleme mit ihnen, aber sie sind halt mehr oder weniger – der eine sehr, der andere kaum – anstrengend.

Aber es hilft ja nix, fahren wir halt…

Und so lief ich am Mittwochmorgen dem einen ehemaligen Kollegen – dem fast gar nicht anstrengenden – direkt vor dem Eingang in die Arme. Wir gingen uns anmelden und holten uns dann noch einen Kaffee in der Cafeteria. Wir plauderten ein wenig und es war fast schon schön ein bekanntes Gesicht zu treffen. Weiterlesen

Mein Jahr 2017 – Teil 2, Menschen

Da hat sich heuer einiges getan. Vor allem mein berufliches Umfeld hat sich sehr verändert.

Aber fangen wir mal mit Familie an. Da ist alles unverändert. Alle noch da, alle reden noch miteinander und es ist alles in Ordnung. Super!!!

Freunde ist schnell erledigt. Aretha ist noch da. Meine Wanderfreundin auch noch. Und meine Freundin S. sehe ich jetzt öfter als vorher. Super!!!

Bekannte war eher durchwachsen. Eine verloren gegangene Bekannte ist wieder aufgetaucht und ein paar Menschen – ehemalige Kollegen, wo ich dachte wir sind mehr als Kollegen, sind verschwunden. Andere wiederum haben sich bis jetzt gehalten. Dafür habe ich zwei Frauen kennen gelernt die sehr positiv im Leben stehen und mich auch ein schönes Stück weiter gebracht haben heuer! Danke euch! Weiterlesen

Grafik-Crash-Kurs

Im Büro habe ich ja einen Auftrag unsere Abteilungswebseite zu überarbeiten. Na das macht Spaß, dachte ich…. Bis ich das Programm, mit dem ich arbeiten muss, näher kennen lernte.

Ich konnte das Programm einfach nicht bedienen…. Egal was ich auch machte, alles verschob sich. Die Bilder landeten einfach nicht dort wo ich wollte. Die Schriftgröße hatte ein Eigenleben und es gab auch keinen Button wo man sie umstellen konnte! Überhaubt waren die Formatierungsmöglichkeiten enden wollend. Die einfachsten Befehle waren nicht vorhanden. Als ich dann auch noch keine Rahmen dort ziehen konnte, wo ich sie wollte, gab ich auf. Weiterlesen

Blick hinter die Kulisse

Nach eineinhalb Wochen habe ich schon ein wenig eine Idee von meinen neuen Kollegen bekommen. Und eines weiß ich, mit meinen alten können sie nicht mithalten. Sie haben zwar auch ein paar Eigenheiten – habe ich ja auch – aber nichts womit ich Probleme bekommen werde. Obwohl. Eine Kollegin nervt schon ein wenig. Sie ist zwar sehr nett, aber sie ist auch sehr wichtig! Andererseits ist sie nicht mein Problem sondern wenn, dann das von unserem Chef. Ich habe ja ein arbeitsunabhängiges Aufgabengebiet von ihr. Von daher kann sie sich ruhig wichtig machen neben mir….

Klassisch war der Geschirrspüler letzte Woche. Als ich in der Früh als erste kam und das vorletzte Kaffeehäferl aus dem Kasten nahm, beschloss ich den Geschirrspüler anzuwerfen. Was sie auch durchaus positiv anmerkte. Irgendwann war er fertig und ich machte ihn auf zum Dampf ablassen. Wieder ein wenig später begann ich das Geschirr auszuräumen. Wo sie plötzlich der Eifer packte und sie mir half. Dabei war sie total hektisch, dabei haben wir dort nicht gerade den Stressjob! Und natürlich kam gerade da unser Chef dazu. Sie meinte dann auch zu ihm „Gleich kannst du her“ und riss damit die Arbeit irgendwie an sich… Ich wurde zur Hilfskraft degradiert. Was mir aber egal ist. Bei uns ist Teamwork wichtig. Ob ich jetzt die Initiative ergriffen habe oder nur geholfen habe, ist total egal. Doch nicht für sie. Wie gesagt sie ist ein wenig wichtig. Was zum Problem werden könnte. Weiterlesen

Schnellzug erwischt

Um bei der gestrigen Metapher anzuknüpfen, bleiben wir bei Weichen und bei Zügen.

Als erstes möchte ich mal zusammenfassen wie bei uns eine Arbeitsplatzbewerbung erfahrungsgemäß von statten geht. Es wird ein Arbeitsplatz ausgeschrieben, man bewirbt sich, geht zu einem Hearing, wird getest und interviewt und in meinem Fall, persönlich angegriffen. Zweimal erlebt, zweimal dasselbe!

Seit dieser Woche weiß ich, das ist nur bei uns so!!!! Am Montag war ich ja bei dem Gespräch. Am Dienstag rief mich eine Freundin an. Da ich nicht abheben konnte, schickte sie eine SMS nach, dass ich sie bitte dringend zurückrufen solle! Ich hatte ehrlich keine Ahnung was los ist, suchte mir ein ruhiges Plätzchen und rief zurück. Und dann kam es. Sie wusste von meinem Gespräch am Montag. Ihr Chef hatte mit ihr gesprochen dass er gehört habe, dass bei meiner Dienststelle jemand aus dem Budgetbereich weg wolle. Sie habe ihm dann erklärt dass es sich dabei um mich handle und hat ihm meinen Lebenslauf in die Hand gedrückt, den sie von mir zuvor schon für alle Fälle bekommen hatte. Wobei ich nicht wusste, wie die beiden Abteilungen zusammen hingen. Jetzt weiß ich es. Sie haben denselben Chef. Denjenigen der mich laut der Schwester meines Kollegen kontaktieren würde. Weiterlesen

Schockierende Mail

Es war eigentlich ein ganz normaler Tag. Im Büro war einiges los, Silvia ärgerte sich weil sie von einem Kollegen am Telefon unfreundlich abgewimmelt worden war. Wichtige Menschen am Gang und Margit war gerade erst im Büro eingetroffen, weil sie ihre Katze zur Operation gebracht hatte. Und ich saß vor meinem PC und sortierte die Post. Da poppte die Mailbenachrichtigung auf und als ich den Betreff las, glaubte ich an einen Fehler. Das konnte doch gar nicht sein. Nicht schon wieder!

Also öffnete ich die Mail und las. Doch was mich da wirklich erwartete, damit konnte ja niemand rechnen. Du bist mein Erster. Wahrscheinlich wusstest du das nicht und es wird dir auch egal sein. Mir nicht. Ich werde es nicht vergessen. Ich gab irgendeinen Laut von mir, der Margit alarmierte. Auch Silvia kam gerade wieder beim Büro herein. Ich winkte ihr zu und lies sie selbst lesen. Plötzlich wurde alles klar. Die wichtigen Besucher und das abwimmeln am Telefon.

Dein Kollege konnte ihr nicht sagen wo du bist. Keiner kann das. Außer jene die an den Himmel glauben…. Die haben sicher eine Idee. Andererseits. Wenn ich gläubig wäre, müsste ich dich in der Hölle vermuten. Die Formulierung „freiwillig aus dem Leben geschieden“ grub sich in meine Netzhaut ein. Mein erster Selbstmörder den ich persönlich kannte. Nicht nur kannte, der mir jede Woche mehrmals über den Weg gelaufen war. Weiterlesen