Erste Arbeitswoche

Ich habe in meiner ersten Arbeitswoche im neuen Job, mehr sinnvolles gearbeitet und mehr weitergebracht als in einem Monat bei der letzten Dienststelle. Ich habe mehr gelacht und mich definitiv sehr viel wohler gefühlt! Als ich bei der vorigen Dienststelle angefangen habe, hatte ich erstmal Probleme mit den Leuten klar zu kommen. Mit Mrs. Wichtig bin ich gleich mal aneinander geraten und mit meinem Kollegen wusste ich erstmal nicht, worüber ich mit ihm reden sollte. An Mrs. Wichtig habe ich mich zwischenzeitlich gewöhnt und wir mögen uns mittlerweile. War aber ein weiter Weg. Mit meinem Ex-Kollegen kam ich bis zum Schluss nicht wirklich klar. Wir sind einfach zu verschieden.

Bei der jetzigen Dienststelle ist alles ein wenig anders. Die Menschen reden Klartext. Da gibt es kein herumgeiere und taktieren – zumindest nicht intern. Die sind total straight. Also kann ich es auch sein. Was enorm befreiend ist! Die letzten 15 Jahre habe ich gelernt immer zu überlegen, wie etwas „gegen mich verwendet werden könnte“. Also lieber einmal öfter den Mund halten! Weiterlesen

Mein Wert

Ich bin immer so zurückhaltend. Will niemand verletzen. Niemand angreifen. Ich weiß, wie sehr Worte verletzen können, deshalb spare ich sie mir oftmals lieber. Wenn ich ein Problem mit jemand habe, ziehe ich mich zurück und meide den Kontakt. Ich will nicht Klartext reden. Nicht dass ich es nicht könnte! Ich weiß genau, was mich aufregt. Ich kann es genau benennen. Aber wenn sich jemand mir gegenüber nicht korrekt verhält, dann ja wohl aus einem bestimmten Grund. Entweder weil ich ihm/ihr wirklich nicht mehr wert bin und kaum wahrgenommen werde oder weil mich die Person bewusst verletzen will.

Will mich jemand bewusst verletzen, dann brauche ich auch kein Gespräch mehr. Dann brauche ich meine Sicht der Dinge nicht darlegen, denn jemand der mich bewusst verletzen will, hört mir sowieso nicht zu. Weiterlesen

Geschützt: Man kann es ja mal wieder probieren…

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Geschützt: Punkt 37 und ein wenig Fenster putzen

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Was für eine Woche!

Ich hab mir am Sonntag beim Kekse backen, „das Kreuz“ verkühlt. Seitdem gehe ich wieder ein wenig gebückt durch die Gegend. Nichts desto trotz stand ich am Montag um halb 5 Uhr auf und trainierte bis halb 6. Danach ging ich duschen und fuhr in die Arbeit. Dort setzte ich ein Schreiben auf, das eigentlich Ted schreiben wollte. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir das Ding Mitte November weggeschickt, doch ich war nicht zuständig. Also schickte ich Ted nur meinen Anteil und wartete, und wartete, und wartete. Bis es mir zu blöd wurde und ich ihn darauf ansprach. Seine Antwort „Naja, ich denke es wäre besser wenn du das machst!“ Und wieso hat er das nicht schon früher gesagt? Schließlich gilt die Thematik ab 01 01 14! Ich durfte jetzt also wieder schnell reagieren und mir den Unmut aller herbeiziehen, weil ich die Info erst so kurzfristig schicke. Naja, was solls. Ich bins ja gewohnt. Am Abend gabs dann eine kleine Weihnachtsfeier. Ich muss sagen am Montag gings mir gar nicht gut. Ich hatte Rückenschmerzen und Schnupfen und hielt mich mit bloßem Willen auf den Beinen.

Dienstag und Mittwoch war ich dann alleine im Büro. Margit hatte frei, weil sie Kekse backen wollte – von denen habe ich allerdings bisher noch nix gesehen. Die Margit-freie Zeit nutzte Anabel gleich mal um mir auf die Nerven zu gehen. So stand sie am Dienstag in der Früh bei mir und meinte „Ich bin nächsten Mittwoch auf Amtsweg und komme später.“ Man beachte die Wortwahl! Wenn ich was von meinem Chef will, formuliere ich das anders – „Ich bräuchte…. Ich müsste…..“ Nein, Anabel fragt nicht, Anabel IST! Oder auch nicht. Es ist ja nicht so, als hätten wir das Amtsweg-Gespräch nicht schon mal geführt… Ich bin jetzt zu faul nachzuschauen wann das war, aber ich weiß, dass es darüber schon einen Blogbeitrag gibt. Ich beschloss mein inneres blond herauszukehren und erwidert Weiterlesen

Ein Versprechen

Der süße Typ wollte mir gestern ein Versprechen abringen. Doch ich habe mich geweigert. Ich bin nicht bereit etwas zu versprechen, dass ich nicht vorhabe zu halten. Wenn ich Dinge zusage, dann nur jene, wo ich auch vorhabe sie einzuhalten. Diese Haltung hat sogar mal zum Bruch einer Freundschaft geführt. Eine Freundin hatte mir etwas zugesagt, obwohl ich mehrfach nachgefragt hatte, ob sie es tatsächlich schaffen würde. Sie hat mir versprochen es zu tun. Natürlich hat sie es nicht getan. Ich glaube auch nicht dass sie es wirklich vor hatte, doch sie wusste, sie würde nur dann etwas von mir bekommen, wenn ich es an einem bestimmten Tag zurück bekomme. Und sie wollte es unbedingt, also hat sie es mir einfach versprochen. Sie hat ihr Versprechen weder gehalten, noch sich dafür entschuldigt. Im Gegenteil sie wurde richtig unangenehm als ich ihr sagte, dass sie unzuverlässig sei. Weiterlesen

Abstellgleis

In Freundschaften gibt es Phasen wo man sich näher steht, und jene wo sich die Leben von Freunden auseinander bewegen. Manchmal überleben Freundschaften solche Phasen der Distanz, manchmal nicht. Früher habe ich versucht alles zu tun, um diese Distanz zu vermeiden. Wenn sich Freunde von mir entfernt haben, bin ich ihnen gefolgt, egal wohin und egal was ich für mich eigentlich wollte.

Diese Zeiten sind allerdings seit 2 Jahren vorbei. Warum seit 2 Jahren? Weil ich vor 2 Jahren so am Ende war, dass ich keine Kraft mehr hatte auf andere Rücksicht zu nehmen. Damals wurde mir klar, wenn ich auch mal glücklich sein will im Leben, dann sollte ich vielleicht endlich damit anfangen, Dinge zu tun die ich mag. So zu sein wie ich bin. Und mich nicht mehr nach meiner Umwelt zu richten. Weiterlesen