Visualisieren der Ziele

Wisst ihr was daran die größte Herausforderung ist? Nicht das überwinden von Glaubenssätzen sondern das herausfinden was man eigentlich will!

Letztens hatten wir im Büro ein Gespräch, mein Chef meinte so „Mach wie du meinst, die Webseite ist dein Baby“. Und in mir wehrte sich alles. Wäre es mein Baby, wäre nicht jede Entscheidung eine Teamentscheidung. Wäre es MEIN Baby würden wir sie so machen wie sie mir gefällt und nicht der Mehrheit. Die Webseite ist ein Auftrag den ich erledige, aber sie ist sicher nicht mein Baby. Meine Servicestelle war mein Baby. Oder besser gesagt, ich habe es angenommen. Die Idee war damals auch eine Gemeinschaftsentscheidung, doch ich habe mich des Babys angenommen und ich habe alle Entscheidungen alleine getroffen. Doch dann wurde ich gezwungen es wegzulegen. Und ich muss sagen, es fehlt mir. Es fehlt mir ein Projekt zu haben wofür ich brennen kann. Weiterlesen

Zweifel an Entscheidungen

In meinen zwei Depri-Tagen war ja wie gesagt alles schwer.

Als ich ins neue Jahr herüber gerutscht bin habe ich beschlossen, dass wird heuer mein Jahr. Es hat nur sehr holprig angefangen….

Finanziell ist es so, kaum tut sich eine Ersparnis auf, wird das Geld wo anders gebraucht. Im Moment fühle ich mich wieder wie mit zwanzig. Jeder Cent wird umgedreht und ich überlege dauernd „Brauche ich das wirklich oder kann ich mir das Geld sparen?“ Das ist nicht schön und ich hatte eigentlich gehofft diese Phase überwunden zu haben. Weiterlesen

Lebensrückblick – Teil 3, 3. Jahrzehnt

Mauer mit Sprüngen und Verluste.

20 bis 30….

Meine „Freundin“ die mit mir in der WG wohnte steckte zuerst jedem Jungen der mir gefiel ihre Zunge in den Hals und lies mich dann mit Schulden sitzen. Mein erster und letzter Kontakt mit dem Gerichtsvollzieher!

Der erste Job entwickelte sich gut. Ich war viel unterwegs, reiste viel, machte viele unbezahlte Überstunden und bekam dafür Anerkennung und jedes Jahr eine Gehaltserhöhung. Ich fühlte mich wohl. Ich konnte zeigen dass ich gut bin.

Am Wochenende gab es immer noch Party. Zuerst bei mir in der Wohnung und dann ging es in die Stadt. Weiterlesen

Mein Jahr 2017 – Teil 3, Job

Ein sehr wichtiger Part heuer!

Anfang des Jahres war ich noch bereit alles zu geben. Es schaute danach aus, dass ich die Servicestelle nicht nur planen, sondern auch leiten würde. Das hätte die nächsten zwei Jahre vollen Einsatz von mir bedeutet.

Dann stand da plötzlich meine Nichteignung im Raum. Es sah danach aus, dass ich den Job nicht bekommen würde, aber ausplanen hätte ich das Ding trotzdem sollen…. Da wurde ich dann langsam unrund. Ich war nicht bereit für nichts, die ganze Arbeit zu machen.

Es gab ein Hearing, ein Gespräch, ein Hinwerfen, null Akzeptanz, dass verdonnern fertig zu planen, mein Entschluss zu gehen, die Jobsuche und die extrem rasche Möglichkeit zu gehen! Weiterlesen

Raue Stimme und Jobunsicherheit

Vom Hals in die Nebenhöhlen und wieder retour in den Hals. Die Verkühlung ist doch recht hartnäckig, trotzdem fühle ich mich nicht krank und war auch arbeiten diese Woche. Dort musste ich meiner Freundin erstmal klar machen, dass ich mich trotz rauer Stimme nicht krank fühle, weil ich sonst auch nicht im Büro wäre!

Keine Kopf- oder Gliederschmerzen, keine unbändige Müdigkeit, nur ein wenig Schleim im Hals. Ich werde auch im Laufe des Tages nicht müder – ein untrügliches Zeichen für einen grippalen Infekt – bin eigentlich den ganzen Tag gut drauf.

Im Büro machen gerade wieder die Gerüchte die Runde. Welche Farbe bekommen wir wohl, wer wird neuer Minister? Und mit jedem neuen Namen der auftaucht, steigt auch die Aufregung. Also bei den anderen. Ich warte mal ab und schaue was kommt. Kann es ja eh nicht ändern! Natürlich nervt es manchmal wenn nach Neuwahlen Reformen gestoppt werden und Führungspositionen – unabhängig von Kompetenz – umgefärbt werden. Aber damit muss man im öffentlichen Dienst halt leben… Weiterlesen

Lebensträume

Im Moment hinterfrage ich sehr viel und lasse vieles los, was nicht passt oder wichtig ist. Offenbar war da noch sehr viel Prägung aus der Kindheit vorhanden, was mir gar nicht so bewusst war…

Warum war ich eigentlich so fixiert auf eine Beziehung? Weil es das ist, was ich nicht habe? Weil man immer genau das will, was man nicht hat? Oder weil man immer noch bemitleidet wird, wenn man alleine ist…. Vor allem Frauen sind da ja nicht so subtil. Ach du Arme. Wirst schon auch noch einen finden. Vielleicht wollte ich eine Beziehung weil ich diese Sprüche und Blicke leid war? Auch… Weiterlesen

Entschleunigung

Mein neuer Job und vor allem mein neuer Chef entschleunigen mich total. Wobei mich mein alter Chef auch nicht gestresst hat, dort waren es eher die Mitarbeiter!

In meinem neuen Job habe ich keine Mitarbeiter und ich bin nur dafür verantwortlich dafür was ich tue. Ich bekomme aber auch nur Aufträge für eine Person. Im alten Job bekam ich Aufträge für einen Bereich – hatte ja auch sieben Mitarbeiter – doch sehr viel der Arbeit blieb an mir hängen. Was natürlich einen gewissen Dauerstress verursacht hat. Ich lief eigentlich immer auf vollen Touren. Kaum im Büro gings auch schon los.

Im neuen Job ist das anders. Nicht dass mir fad wäre, ich bin mittlerweile schon ganz gut ausgelastet, aber ich laufe dabei nicht unter Stress. Ich mache und tue den ganzen Tag, aber es fühlt sich für mich trotzdem total chillig an. Wahrscheinlich auch deshalb weil ich nur meine eigene Arbeit verantworten muss und ich ja weiß dass ich gut bin! Weiterlesen