Kurzer Panikanfall

Am Dienstag gegen 13 Uhr meldete sich der Chef vom Job mit dem guten Bauchgefühl. Ich sag jetzt mal, meine Priorität 1. Er habe gehört ich sei an Bord und war gleich bei seinem Vorgesetzten. Der wird uns voll unterstützen. Als erstes soll diese Woche noch der Antrag auf Dienstzuteilung rausgehen, am besten mit dem Einverständnis meiner alten Dienststelle. Die neue hat ja eigentlich nix zu melden. Wenn die alte Dienststelle zustimmt und auch ich, dann werden sie glaube ich noch nicht mal gefragt. Und wenn, dann hat mein jetziger Abteilungsleiter gegen den Abteilungsleiter Priorität 1 schlechte Karten….. Rein von der Position der Abteilungen in der Hierachie.

Als nächstes würden sie dann das Kabinett an Bord holen – sprich meine Wanderkollegin die mich empfohlen hat. Und als nächstes sollte am Montag die offizielle Ausschreibung raus, mit der kürzestmöglichen Ausschreibungszeit, damit wir das ganze beschleunigen. Natürlich muss ich mich offiziell bewerben und bei einem Mitbewerber das Auswahlverfahren durchlaufen, aber bei denen habe ich wenigstens das Gefühl eine echte Chance zu haben! Weiterlesen

Geschützt: Veränderung

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Geschützt: Vertrauen statt Panik

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Schwarzmalerei

Ich bin kein geborener Optimist. Und ich bin von 2 absoluten Pessimisten aufgezogen worden. Von daher ging ich lange Zeit IMMER vom schlechtesten Fall aus. Wenn ich an einer Wegkreuzung meines Lebens stand, rechnete ich immer mit dem SCHLIMMSTEN Ergebnis. Was sich dann auch überwiegend einstellte. Damals wusste ich noch nichts von selbsterfüllenden Prophezeiungen, oder von dem Grundsatz „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Doch irgendwann lernte ich auch andere Denkweisen kennen. Und ich beschloss es zu versuchen. Das war an einem Punkt in meinem Leben, wo ich nichts mehr zu verlieren hatte.

Ich war emotional an meinem Tiefpunkt angekommen. Nichts konnte mich noch weiter nach unten bringen. Von daher beschloss ich andere Wege zu gehen. Ich hörte auf mich in Selbstmitleid zu baden und begann an das Gute in meinem Leben zu glauben. Ich erlaubte mir Hoffnung auf ein besseres Leben. Zuversicht und Vertrauen in meine Intuition. Und es funktionierte. Besser als ich es mir vorgestellt hatte. Weiterlesen

In die Ecke drängen

Ich bin ein sehr besonnener Mensch. Da ich auch sehr umsichtig bin, kann ich viele Probleme bereits lange bevor sie entstehen erahnen und somit meistens auch schon im Vorfeld gegen steuern. Ich kann mir dann Lösungen überlegen und Pläne machen. Was ich nicht bin, ist spontan. Bei einem Frontalangriff kann man mich sehr leicht in die Ecke drängen. Das war für mich vor allem als Kind ein Problem. Da hatte ich meine Fähigkeiten noch nicht so weit entwickelt und stand oftmals vor dem Problem, „nicht aus zu können“. In eine Situation katapultiert worden zu sein, wo ich einfach keinen Ausweg sah.

Was vor allem auch daran lag, dass ich nur die Auswege kannte, die ich von meinen Großeltern gelernt hatte. Diese waren Flucht, Verleugnung, Lügen, Kopf in den Sand stecken. Nicht sehr hilfreich im Umgang mit anderen Kindern. Gut Flucht hätte vielleicht funktionieren können, wenn ich ein wenig schneller gewesen wäre. Doch das war ich nicht. Und so lernte ich diese Ecke zu hassen. Ich wurde es leid, nicht aus zu können. Und so versuchte ich zu beobachten wie andere Menschen diese Ecke vermieden. Manche waren aggressiv, andere so nett dass ihnen niemand etwas wollte. Ich versuchte es mit nett und scheiterte kläglich. Selbst wenn ich alles versuchte, so gab es immer Menschen die mich trotzdem hassten. Aus für mich unerklärlichen Gründen. Zumindest damals. Heute weiß ich Bescheid und verschwende meine Zeit nicht mehr auf Menschen, die mich einfach nicht „riechen“ können. Weiterlesen

Verstand gegen Bauch

Ich habe ja schon vor längerem beschlossen im Zweifelsfall auf mein Bauchgefühl zu hören. Nun ja, so Vorsätze sind toll, man muss sie nur auch umsetzen. Meistens gelingt es mir, aber manchmal kommt mir dann doch auch noch meine Erziehung dazwischen. Es gibt einfach Dinge die mein Kopf von vornherein ausschließt. Dinge die man nach den Vorstellungen meiner Großeltern „nicht tut“ – obwohl sie selbst es auch getan haben!

Diese doppelte Moral in unserer Gesellschaft hat mich schon immer genervt. Mit dem Finger auf andere zeigen, doch selbst um nichts besser sein. Das war einer dieser Gründe warum ich beschlossen habe auf meine Intuition zu hören. Mein Kopf wurde als Kind relativ zugemüllt. Da wurden mir so viele Schwachsinnigkeiten beigebracht an die ich mich zu halten hatte, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Dinge an die ich mich zwar zu halten hatte, doch als Vorbild konnte meine Großeltern dabei nicht fungieren, auch wenn sie das nie so gesehen haben! Weiterlesen