Entwicklungsstufen der Menschen

Es beschäftigt mich schon seit ich meinen Bürokollegen kenne. Er ist oftmals viel weiser als ich. Auch wenn er im täglichen Leben oftmals total verpeilt ist…. Aber da wo ich noch das eigene Wohl im Auge habe, sieht er das große Ganze. Er steht über Dingen, die ich nicht so hinnehmen könnte. Es gab da schon einiges dieses Jahr, doch der letzte Fall war kurz vor Weihnachten.

Eine Kollegin hat etwas persönlich genommen, was weder böse gesagt, noch gemeint war. So weit, so normal. Doch sie hat sich da total reingesteigert und wurde dann – meiner Meinung nach – übergriffig. Sie ist weit über das Ziel hinausgeschossen. Hat sich Zugang zu etwas verschafft, was sie nichts angeht und es ihm dann vorgehalten.

Hätte sie das bei mir gemacht, hätte ich sie verbal niedergebügelt! Doch was sagt er zu mir. „Na weißt du aufgrund ihrer Situation und weil bald Weihnachten ist, werde ich ihr das nochmal durchgehen lassen“ und ich sitze da und denke mir „Wie kann man da nur drüber stehen? Wie viel weiter ist er bloß….?“ Ja, ihre Situation ist nicht super. Ist aber meine auch nicht. Ja, es war damals kurz vor Weihnachten, aber dann soll sie nicht übergriffig sein. Ganz ehrlich. Leben und leben lassen, aber wenn jemand meinen „Tanzbereich“ verletzt, dann muss er oder sie auch das Echo vertragen. Weiterlesen

Opel – Peugeot – Hyundai

Am Montag fehlten mir noch drei Händler. Netterweise bekam ich den Leihwagen und konnte sie in aller Ruhe abklappern. Das witzige am Leihwagen, er hat 100.000 km mehr drauf als mein Auto und leicht verrostete Bremsen – aber er stirbt bei Betriebstemperatur nicht ab!

Als erstes fuhr ich zum Opel-Händler. Und ich wurde positiv überrascht. Der Karl schaut in echt besser aus als im Internet. Eigentlich hatte ich Opel nur vollständigkeitshalber auf meiner Liste weil ich jetzt auch einen fahre. Ich hatte nie geplant mir einen zu kaufen… Aber! Der Opel hat auch sofort verfügbare Tageswagen, die ebenfalls in Salzburg stehen – wahrscheinlich gleich neben den Toyota – und er würde meinen alten zurücknehmen und sie haben ein Reifenlager und ein Leihwagenservice. Und er wäre günstiger als der Toyota Yaris. Und so kam der Karl prompt in die engere Auswahl! Weiterlesen

Er ist wieder da

Die unlustigste Komödie die ich jemals gesehen habe! Nicht dass der Film deshalb schlecht wäre, ich finde nur die Kategorisierung als Komödie unpassend….Horror würde viel besser passen…

Wir leben ja in einer globalisierten Welt. Gerade wir in der westlichen Welt, haben „unbegrenzten“ Internetzugang – unbegrenzt deshalb unter Anführungszeichen, da durch diverse Algorithmen der scheinbar unbegrenzte Zugang, doch gesteuert wird… Wir kennen die Geschichte, haben sie gelernt und in zahlreichen Filmen aufgearbeitet. Immer wieder ist der zweite Weltkrieg und wie es dazu kommen konnte, Thema bei uns in Österreich. Und wahrscheinlich auch in Deutschland…? Es ist also nicht so, dass wir nicht wissen könnten, was passieren könnte! Als Kind sah ich „Die Welle (1981)“ und merkte das erste Mal wie leicht wir Menschen zu beeinflussen und zu manipulieren sind. Mich schockierte das damals sehr. Doch damals gab es noch kein Internet. Seit damals hat sich unser Wissenszugang potenziert. Wenn ich will kann ich jederzeit auf Knopfdruck, alle Zeitungen der Welt lesen. Weiterlesen

Eine Hassliebe

Was meinen Körper diese Woche am meisten gefordert hat, war die Kälte in Verbindung mit meinem Auto in der Werkstatt. Es war also Öffi-Time! Am Montag stellte ich das Auto in die Werkstatt zum Pickerl. Danach probierte ich eine neue Route nach Hause aus – schwerer Fehler! Ich wollte über den Reumannplatz fahren. Dort bin ich aber noch nie umgestiegen und die Auszeichnung dort ist der Horror! Bis ich meinen Regionalbus gefunden habe, rannte ich mal eine Viertelstunde, bei Minusgraden, im Kreis. Als ich ihn endlich gefunden hatte, durfte ich noch eine Viertelstunde in der Kälte warten. Fahrzeit – inklusive 5-minütigem Zwischenstopp in der Werkstatt – 1 Stunde 45 Minuten. Mit dem Auto brauche ich 20 Minuten.

Am nächsten Morgen merkte ich die Inflexibilität, wenn man mit Öffis fährt. Bei mir fährt ein Bus um 5 Uhr 38 – was mir definitiv zu früh ist – und der nächste um 6 Uhr 26 – was mir eigentlich ein wenig zu spät ist. Ich bin normalerweise gegen 6 Uhr 15, spätestens 6 Uhr 20 abmarschbereit. Also hieß es erstmal warten. Sicherheitshalber in der Wohnung, da es draußen mal wieder extrem kalt war. Der Bus kam dann auch wirklich pünktlich – da hatte ich auch schon andere Erfahrungen gemacht – und ich war recht flott bei der U-Bahn. Mein Anschlussbus kam auch gleich und so war ich in 45 Minuten im Büro. Das geht, würde ich mal sagen. Ist zwar trotzdem doppelt so lang unterwegs wie mit dem Auto, aber für Öffis ist das in Ordnung. Weiterlesen

Tausche Tamagochi gegen Handy

Bei unserem Teamarbeitsgespräch haben sich alle über mein winziges Smartphone lustig gemacht. Das sei kein Handy, sondern ein Tamagochi. So eine Frechheit! Na gut. Es war wirklich ein Zustand. Total kleiner Bildschirm. Im Internet etwas suchen, war eine Zumutung. Und es zickte auch schon ein wenig rum… Aber ich bin mir einfach zu geizig für ein paar-Hundert-Euro-Smartphone. Schließlich habe ich es ja eigentlich zum Telefonieren…

Also wollte ich warten bis zur nächsten Vertragsverlängerung und dann schauen, ob ich ein größeres finde. Nun gut. Das kann ich mir jetzt ersparen. Sie haben sich nämlich nicht nur lustig gemacht, am nächsten Tag bekam ich ein neues HTC Desire 816G – die Bezeichnung habe ich gerade nachgeschaut. Das neue Handy ist 3x so groß wie mein altes! Dadurch natürlich auch die Bildschirmanzeige. Und die Simkarte ist natürlich nur halb so groß…. Ich konnte das Handy daher natürlich nicht gleich nutzen. Daher war ich am Montag auch auf der Kärntner Straße im Handyshop. Weiterlesen

Flucht 2.0

Immer wieder kommen mir Kommentare unter wo Menschen die Situation im 2. Weltkrieg mit den heutigen Flüchtlingsströmen vergleichen. So nach dem Motto meine Großeltern sind auch nicht geflohen, die haben sich im Keller versteckt und abgewartet bis die Bombenabwürfe vorbei waren. Die sind nicht einfach so geflohen! Und da stellt sich mir schon die Frage ob diese Menschen ernsthaft 1939 bis 1945 mit heute vergleichen wollen?

Die erste Frage die sich mir bei solchen Postings immer stellt ist, welche Bomben waren das? In welchem Stadium des Krieges war das? In welchem Land? Dazu gibt es natürlich keine Antworten. Die Großmütter könnten Anfang des Krieges in Polen gesessen sein, oder auch Ende des Krieges in Deutschland oder Österreich. Oder ganz wo anders…

Nehmen wir mal 1 Beispiel raus. Es gibt ja nicht nur den Krieg in Syrien. Und die Flüchtlinge kommen auch nicht nur aus Syrien. Doch mal als einfachstes Beispiel. 2. Weltkrieg in Österreich gegen Syrien heute.

Dann wäre die IS gleichzusetzen mit den Nazis. Und die Flüchtlinge gleichzusetzen mit den Juden. Und so weit ich die Geschichte kenne, sind die Juden geflohen, genauso wie es die Syrer jetzt tun. Für mich stellt sich also die Frage, warum sind die Großmütter damals nicht geflohen? Um nach dem Krieg das Land wieder aufzubauen? Oder vielmehr weil sie nicht wussten wohin…? Das alles wird in solchen Postings nicht erläutert. Es wird nur gegen die „Scheiß Asylanten“ gehetzt und die armen Omas dagegengesetzt.

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Wenn die Vergangenheit wieder auftaucht…

Vor ein paar Monaten hatte ich mal einen Termin bei einer anderen Dienststelle. Ich traf mich mit einem Bekannten, doch der verwies mich gleich mal an seine Mitarbeiterin. Diese begrüßte mich wie eine längst verschollene Freundin. Und tatsächlich hatte ich sie bereits vor Jahren kennen gelernt. Auf einem Kurs vor 10 Jahren genauer gesagt. Wir hatten uns immer gut verstanden, auch wenn wir uns nicht wirklich anfreundeten damals. Im Gegensatz zu anderen Mädels, mit denen ich mich auch danach immer wieder mal traf und den Kontakt hielt. Wir tauschten bei diesem Treffen unsere dienstlichen Telefonnummern aus und das war es dann auch wieder.

Gestern dann kam ein Anruf von ihr – nennen wir sie einfach K. An meinem letzten Arbeitstag erreichte sie mich gerade noch im Büro. Ich beantwortete ihre dienstliche Frage und sagte ihr, dass sie Glück gehabt hatte, da ich ab heute 3 Wochen Urlaub habe. Sie selbst hat noch eine Arbeitswoche und dann Urlaub. Sie ist kurz nach mir dann wieder in Arbeit. Und warum auch immer – ist normalerweise gar nicht so meine Art – schlug ich vor, dass wir uns danach ja mal auf einen Kaffee treffen könnten. Sie freute sich sichtlich über die Frage und stimmte sofort zu. Weiterlesen