Trendanalyse

Wir hatten diese Woche einen Trendforscher als Vortragenden und ich muss sagen ich war begeistert! Er hat sehr viele vermutliche Probleme der Menschheit in den nächsten Jahren/Jahrzehnten angesprochen und zwar ganz ohne Negativität und Gejammer. Er hat einfach dargestellt was aus heutiger Sicht vermutlich zu einem Problem werden wird und hat auch darauf hingewiesen, dass sich die Lage in fünf Jahren auch geändert haben kann.

Als Beispiel hat er angeführt dass vor fünf Jahren noch niemand ernsthaft – ausser jene die es sich gewünscht haben – in Österreich an einen Zerfall der EU geglaubt hat. Aus heutiger Sicht fehlt diese Sicherheit von vor fünf Jahren. Aus heutiger Sicht würde er es nicht mehr kategorisch ausschliessen. Wie gesagt, er blieb dabei sachlich und total unaufgeregt. Mit jedem Satz vermittelte er – ohne Worte – das alles gut werden wird. Und das während er über die Herausforderungen wie Demographie, Wasserengpässe in Afrika und nahem Osten, Urbanisierung, Klimawandel, etc. gesprochen hat. Weiterlesen

Priorität

Ich bin kein Soziologe, aber sollten Kinder nicht behütet und beschützt werden? Sollte nicht ihr Wohl an erster Stelle stehen? Gerade Babys brauchen ihre Eltern zum Überleben. Sie können nicht selbst essen und trinken, nicht gehen, nicht reden. Sind einfach hilflos. In vielen Familien gibt es nach der Geburt eines Kindes Streit. Das Neugeborene steht plötzlich im Mittelpunkt und Geschwister oder der Ehemann werden vernachlässigt. Das Kind hat Priorität. Dazu kann ich in meinem Fall nichts sagen. Meine Eltern haben mich aber auf jeden Fall aus dem gröbsten rausgebracht. Ich bin nicht verhungert, haben reden und laufen gelernt und noch ein paar andere Dinge. Sie haben sicher einiges richtig gemacht!

Doch so weit ich denken kann – was nun mal das Babyalter ausschließt – könnte ich mich nicht erinnern, jemals bei irgend jemand eine Priorität gehabt zu haben! Meine Mutter hat sich selbst verwirklicht, mein Vater war einmal im Monat da und hat da nicht viel mit mir geredet, meine Omi hat nur alles getan das Opi glücklich ist und Opi hat sich nur ständig bemitleidet dass er nicht glücklich ist. Was ich wollte, hat keinen interessiert. Weiterlesen

swipen und flirten

Ich tindere jetzt! Meinen Single-Börse-Account habe ich auch noch und auf der Strasse quatschen mich die Bauarbeiter an. Offenbar strahle ich jetzt großflächig aus, dass ich jemand kennen lernen will…

Der Bauarbeiter war sogar richtig süß. Ein wenig jung vielleicht. Und es war auch recht nett angelächelt zu werden. Anquatschen hätte er mich vielleicht nicht sollen…. Wie sage ich das jetzt ohne missverstanden zu werden… Es gibt die Dialekte und Akzente die sind sexy, heiß oder einfach nur anziehend. Und es gibt jene die turnen mich total ab. Gebrochenes Deutsch aus unseren (süd)östlichen Nachbarländern gehört da leider dazu…. „Du schöne Frau. Du mir gefallen.“ So schön kann der Typ gar nicht sein. Das gilt übrigens auch für geschriebene Worte…. Weiterlesen

Geschützt: Die muss man doch irgendwie provozieren können….

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Das Buch das nicht genannt werden darf

Also ich habe es jetzt fertiggelesen. Genauso wie die Fortsetzung. Und ich muss sagen ich bin echt zwiegespalten. Manches finde ich gut, anderes geht gar nicht! Doch das wurde mir schon bei der Überreichung prophezeit. Manches darin ist einfach nichts für meine feministische Seele! Anderes finde ich durchaus sinnvoll und auf ein paar Dinge bin ich schon vorher gekommen und wurde mit dem Buch bestätigt.

Hart fand ich die Aussage, „wenn er nicht anruft, ist er nicht wirklich interessiert und somit auch nicht der Richtige“. Andererseits haben sie recht. Wir Frauen neigen dazu nach Ausreden zu suchen, warum er nicht anruft. Dass er vielleicht nur einfach nicht so auf uns steht, wollen wir – normalerweise – einfach nicht wahrhaben.

Das Thema das mich am meisten ansprach war das Thema des „verfügbar sein“. Einer meiner größten Fehler, aber nicht nur in Beziehungen. Ich kann das auch in Freundschaften! Ich richte mich nach anderen – so hat es mir meine Großmutter ja auch beigebracht. Doch das führt nur dazu, dass man irgendwann als selbstverständlich hingenommen wird. Wenn jemand immer verfügbar ist, wo bleibt da noch der Reiz. In dem Buch gibt es etliche Regeln wie man das vermeiden kann. Ich würde mal sagen, es würde schon reichen, wenn man nicht immer springt, wenn jemand ruft… Weiterlesen

Ich gelobe Besserung

Das Libellchen hat eine eigene E-Mail Adresse, wo ich eher selten reinschaue – einfach weil ich nicht viel Post dort bekomme. Oder besser gesagt bekam. In letzter Zeit ist dort ziemlich viel los. Da ich aber mal wieder 14 Tage nicht vorbeigeschaut habe, habe ich DIE Chance verpasst berühmt zu werden! Ich hatte tatsächlich eine Einladung für die Barbara Karlich Show! Das sagt jetzt wahrscheinlich nur den Österreichern etwas. Für die deutschen Mitleser hier, erinnert ihr euch noch an Britt? Der täglichen Talkshow im deutschen Fernsehen? Ich habe sie immer gern gesehen. So ähnlich müsst ihr euch die Karlich Show vorstellen. Nur halt auf österreichisch…. Weiterlesen