Priorität

Ich bin kein Soziologe, aber sollten Kinder nicht behütet und beschützt werden? Sollte nicht ihr Wohl an erster Stelle stehen? Gerade Babys brauchen ihre Eltern zum Überleben. Sie können nicht selbst essen und trinken, nicht gehen, nicht reden. Sind einfach hilflos. In vielen Familien gibt es nach der Geburt eines Kindes Streit. Das Neugeborene steht plötzlich im Mittelpunkt und Geschwister oder der Ehemann werden vernachlässigt. Das Kind hat Priorität. Dazu kann ich in meinem Fall nichts sagen. Meine Eltern haben mich aber auf jeden Fall aus dem gröbsten rausgebracht. Ich bin nicht verhungert, haben reden und laufen gelernt und noch ein paar andere Dinge. Sie haben sicher einiges richtig gemacht!

Doch so weit ich denken kann – was nun mal das Babyalter ausschließt – könnte ich mich nicht erinnern, jemals bei irgend jemand eine Priorität gehabt zu haben! Meine Mutter hat sich selbst verwirklicht, mein Vater war einmal im Monat da und hat da nicht viel mit mir geredet, meine Omi hat nur alles getan das Opi glücklich ist und Opi hat sich nur ständig bemitleidet dass er nicht glücklich ist. Was ich wollte, hat keinen interessiert. Weiterlesen

swipen und flirten

Ich tindere jetzt! Meinen Single-Börse-Account habe ich auch noch und auf der Strasse quatschen mich die Bauarbeiter an. Offenbar strahle ich jetzt großflächig aus, dass ich jemand kennen lernen will…

Der Bauarbeiter war sogar richtig süß. Ein wenig jung vielleicht. Und es war auch recht nett angelächelt zu werden. Anquatschen hätte er mich vielleicht nicht sollen…. Wie sage ich das jetzt ohne missverstanden zu werden… Es gibt die Dialekte und Akzente die sind sexy, heiß oder einfach nur anziehend. Und es gibt jene die turnen mich total ab. Gebrochenes Deutsch aus unseren (süd)östlichen Nachbarländern gehört da leider dazu…. „Du schöne Frau. Du mir gefallen.“ So schön kann der Typ gar nicht sein. Das gilt übrigens auch für geschriebene Worte…. Weiterlesen

Die muss man doch irgendwie provozieren können….

Wir erinnern uns. Am Montag habe ich den Job hingeschmissen. Am Dienstag habe ich die Planung umgehängt bekommen und hatte das Gespräch mit der zickigen Tussi. Dienstagabend fühlte ich mich schon, wie normalerweise am Donnerstag… Doch das Highlight diese Woche kam dann am Mittwoch! – wo es mir eigentlich schon gereicht hätte.

Ein Kollege von mir verliert zwei Mitarbeiter. Der eine wird mit mir die Planung machen müssen und eine Mitarbeiterin wird einen Teil meiner Arbeit am Arbeitsplatz übernehmen. Am Mittwoch in der Früh begrüßte er mich gleich mal, indem  er mich anmaulte, weil schließlich alles meine Schuld sei. Nicht nur dass er selbst nicht freigestellt worden war, jetzt verliert er wegen mir!!! auch noch zwei Mitarbeiter. Ich ersuchte ihn es jemand zu erzählen, den es interessiert! Und als kleiner Tipp, ich sei es nicht! Weiterlesen

Was bisher geschah – Team

Mal abgesehen was rund um die berufliche Zukunft läuft, habe ich versucht gelerntes bzw. Tipps aus dem Coaching, in meinem eigenen Team umzusetzen. Dazu habe ich eine Teambesprechung einberufen und mich ordentlich darauf vorbereitet. Ich habe erklärt warum ich das mache, ohne die Info dass dies aus dem Führungskräfteseminar ist, und habe losgelegt. Dabei habe ich nach der Begrüssung gleich mal mit den Regeln begonnen, was bei Daniela gleich mal zu Unmut geführt hat. Da ich auf das Handyverbot hingewiesen habe. Sie hatte es nämlich mit. Sie müsse für ihre Tochter erreichbar sein. Als ich fragte ob etwas anstünde – Krankheit, etc. – meinte sie nur, sie habe es immer mit und könne ja nicht drei Stunden nicht erreichbar sein. Argument eins, zog natürlich nicht, schließlich war dies die erste Besprechung, was hieß da immer…. Mit Argument zwei konnte ich schon eher leben, was ich ihr auch sagte. Ich ersuchte sie aber wirklich nur bei der Tochter ranzugehen. Daraufhin war sie gleich mal unrund und zeigte dies auch überdeutlich. Ach Gott, sie ist mir so ähnlich. So war ich auch mal vor zwanzig Jahren…. Weiterlesen

Das Buch das nicht genannt werden darf

Also ich habe es jetzt fertiggelesen. Genauso wie die Fortsetzung. Und ich muss sagen ich bin echt zwiegespalten. Manches finde ich gut, anderes geht gar nicht! Doch das wurde mir schon bei der Überreichung prophezeit. Manches darin ist einfach nichts für meine feministische Seele! Anderes finde ich durchaus sinnvoll und auf ein paar Dinge bin ich schon vorher gekommen und wurde mit dem Buch bestätigt.

Hart fand ich die Aussage, „wenn er nicht anruft, ist er nicht wirklich interessiert und somit auch nicht der Richtige“. Andererseits haben sie recht. Wir Frauen neigen dazu nach Ausreden zu suchen, warum er nicht anruft. Dass er vielleicht nur einfach nicht so auf uns steht, wollen wir – normalerweise – einfach nicht wahrhaben.

Das Thema das mich am meisten ansprach war das Thema des „verfügbar sein“. Einer meiner größten Fehler, aber nicht nur in Beziehungen. Ich kann das auch in Freundschaften! Ich richte mich nach anderen – so hat es mir meine Großmutter ja auch beigebracht. Doch das führt nur dazu, dass man irgendwann als selbstverständlich hingenommen wird. Wenn jemand immer verfügbar ist, wo bleibt da noch der Reiz. In dem Buch gibt es etliche Regeln wie man das vermeiden kann. Ich würde mal sagen, es würde schon reichen, wenn man nicht immer springt, wenn jemand ruft… Weiterlesen

Ich gelobe Besserung

Das Libellchen hat eine eigene E-Mail Adresse, wo ich eher selten reinschaue – einfach weil ich nicht viel Post dort bekomme. Oder besser gesagt bekam. In letzter Zeit ist dort ziemlich viel los. Da ich aber mal wieder 14 Tage nicht vorbeigeschaut habe, habe ich DIE Chance verpasst berühmt zu werden! Ich hatte tatsächlich eine Einladung für die Barbara Karlich Show! Das sagt jetzt wahrscheinlich nur den Österreichern etwas. Für die deutschen Mitleser hier, erinnert ihr euch noch an Britt? Der täglichen Talkshow im deutschen Fernsehen? Ich habe sie immer gern gesehen. So ähnlich müsst ihr euch die Karlich Show vorstellen. Nur halt auf österreichisch…. Weiterlesen

Nimm´s leicht!

Tja leichter gesagt als getan. Ich weiß, dass „positives Denken“ von einem selbst ausgehen muss. Man kann jede Situation entweder grundsätzlich positiv oder negativ sehen. Früher war bei mir das Glas immer zu dreiviertel leer. Heute ist es normalerweise fast voll. Doch wenn ich mich übernehme und an die Grenzen meiner Kraftreserven komme, dann wird jede Kleinigkeit mühsam. Dann kann ich nicht mehr positiv denken. Ich weiß das. Und ich weiß auch, dass ich mich als erstes um meine Kraftreserven kümmern muss und danach erst den nächsten Schritt angehen kann.

Wenn ich aber gerade dabei bin, meine Kraftreserven wieder aufzuladen und dazu in den Urlaub gehe und mich dann ein Arbeitskollege mit dienstlichem in meinem Urlaub nerven will und dann noch zu mir meint „Na man kann auch alles negativ sehen“ dann kann es schon mal passieren, dass ich extrem ungehalten werde! Er ist jetzt übrigens auch von der Liste derjenigen gestrichen, bei denen ich in meinem Urlaub abhebe! Wohl gemerkt auf meinem privaten Handy. Das Diensthandy ist schon lange aus. Weiterlesen