Kandidat 3

Es ist echt unglaublich was einem Daten alles so unter kommt….

Was mir echt aufgefallen ist, diejenigen die gut schreiben, tun sich schwer mit dem reden und umgekehrt…

Kandidat 3 hat ur viel geschrieben. Sogar Gedichte! Er hat mir seine Familiengeschichte erzählt und wir haben uns echt total gut verstanden! Bis wir uns am Sonntag getroffen haben…. Weiterlesen

Irgendwer wird es schon machen!

Und ich bin es nicht mehr!

Diese Woche ereilte mich ein Anruf einer Bekannten. Sie wusste bereits dass ich bei einer anderen Dienststelle bin, brauchte aber eine Telefonnumer. Kurt hatte seine Arbeit nicht gemacht und war nicht erreichbar. Also gab ich ihr Margits Nummer. Ich warnte sie aber auch gleich vor, dass sich Margit sicher nicht zuständig fühlen wird….

Am Tag darauf rief mich mein Ex-Chef an. Ob ich wüsste, dass ich noch eine bestimmte SAP-Rolle habe, als Vertretung von Kurt. Klar wusste ich es, es interessierte mich aber nicht. Ich hatte diese Rolle noch nie gebraucht und somit auch bei der Übergabe komplett darauf vergessen. Erst vor zwei Wochen hatte ich zufällig gesehen, dass ich sie noch hatte. Bloß es interessierte mich nicht! Weiterlesen

Dankbarkeitstagebuch

Nachdem ich es in letzter Zeit immer wieder gehört habe, dachte ich mir, ich probier es mal aus. Und so bin ich nun stolze Besitzerin eines Dankbarkeitstagebuches. Und wisst ihr was der häufigste Satz darin ist?

„Ich bin dankbar dafür, dass mich die Befindlichkeiten der Leute an meiner Dienststelle nicht mehr interessieren müssen!“

Wenn ich nicht bereits mit einem Fuß raus wäre aus dem Irrenhaus, würde ich wahrscheinlich gerade durchdrehen! Im Moment wird so ziemlich alles was geplant worden ist – mit der Vorgabe prozessorientiert und effizient – wieder verworfen um die Befindlichkeiten Einzelner zu befriedigen! Zweieinhalb Jahre Arbeit wird jetzt einfach alles gekübelt, damit alles so bleiben kann wie es ist! Und das geht wie folgt vor sich. Weiterlesen

Neue Woche, neues „Glück“

Am Montag gönnte ich mir einen freien Tag. Als ich allerdings mit meiner schmerzenden Schulter am Montag zu Hause lag, überlegte ich, ob ich nicht besser in Krankenstand gehen sollte….Natürlich tat ich es nicht. Meine Schmerzgrenze haben sie zwar überschritten, aber noch nicht die Grenze wo ich krank feiere! Allerdings bemühen sie sich, diese Grenze auch noch zu erreichen.

Margit hatte am Montag die „frohe“ Kunde ihrer Beförderung vernommen und dürfte sich nicht sonderlich darüber gefreut haben….Kann ich aber auch nicht ändern. Ich freue mich zur Zeit auch sehr selten über etwas – sobald ich im Büro ankomme! Ich ging es auf jeden Fall eher gemütlich an. Mein Mit-Planer färbt da ein wenig auf mich ab! Der ist eher die Ruhe weg… Ein wenig unrund wurde ich allerdings als mir Kollege Zwiderwurz um 10 Uhr 30 erklärte ich hätte um 12 Uhr 15 einen Termin. Unrund deshalb, weil ich schon einen Termin hatte und nicht gerne eingeteilt werde. Ich erwiderte ihm entsprechend zickig, dass ich schon eine Termin habe und auch noch nicht freigestellt sei und daher noch meine Verpflichtungen bei „meiner“ Arbeit wahrzunehmen habe! Das hörte er zwar nicht gern, war mir aber auch egal. Ich sagte allerdings zu nachzukommen.

Ausserdem wollte er wissen, wie es mit den Angeboten aussehe. Wir versuchen uns als erstes bei unseren Planungen nämlich mit der Inneneinrichtung! Ich glaube mir stehen lustige Zeiten bevor….Auch hier erwiderte ich entsprechend zickig, dass der Auftrag war, die Angebote bis Mitte dieser Woche vorzulegen und dass wir heute am Mittwoch den ganzen Nachmittag dafür eingeplant hatten. Das verstand er nicht ganz. Er wollte offensichtlich das wir ein wenig im Internet recherchieren. Mein Planungskollege – ich denke ich werde ihn PK nennen – hatte aber vorgeschlagen dass wir ein wenig durch Wien kurven…. Ein Angebot das ich schlecht ausschlagen konnte. Vor allem weil wir es jetzt nach meinem Termin beim Dienststellenleiter machen. Egal was er mir zu sagen hat, ich bin dann mal ein paar Stunden – als Beifahrer – mit jemanden unterwegs, der die ganze Geschichte kennt und wo ich mich nicht verstellen muss. Das ist mit das anstrengenste an der ganzen Sache. Nicht aus der Rolle zu fallen im Büro, egal wie sehr sie gerade wieder auf mich losgegangen sind. Weiterlesen

Nein!!! Danke!!! Wirklich, nein danke!!!!!

Als ich am Sonntag überlegte was diese Woche so anstünde, verging es mir gleich mal. Das Gespräch mit meinem Chef, dass es mich nicht mehr interessiert, der Besuch des Dienststellenleiters, ein tolles Gespräch mit einer Mitarbeiterin die sich schlecht behandelt gefühlt hat, ein Termin mit dem Controller und zwei Tage Sekretariatsdienst (inkl. Spätdienst) da Margit in Urlaub ist. Ein anderer steht bei so einer Woche Montags gleich gar nicht auf…. Ich schon…. Wird ja auch nicht besser wenn ich im Bett bleibe! Weiterlesen

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Manchmal frage ich mich, was genau eigentlich in seinem Kopf vorgeht. Wieso glaubt er, dass ich Freitagabend nichts zu tun habe? Wieso glaubt er, dass ich Freitagabend nichts Besseres zu tun habe, als mir sein Gejammer anzuhören?

Vor Jahren war es durchaus üblich, dass wir am Freitagabend telefoniert haben, doch diese Zeit ist seit Jahren vorbei. Und er hat mich auch jahrelang nicht angerufen. Aber in letzter Zeit würde er es wieder versuchen. Ist es, weil ich ihm gesagt habe, er soll das Gerede für sich behalten? Ist es, weil er merkt, dass sich meine Haltung verändert hat?

Vor kurzem habe ich mich mal wieder mit der ganzen Geschichte auseinandergesetzt. Auch weil mir immer wieder Menschen gesagt haben – der hat dich ja toll manipuliert. Also habe ich mir die ganze Geschichte nochmal mit Abstand angeschaut. Weiterlesen