Fürs Leben lernen

Als Kind fühlte ich mich dumm, weil ich vieles nicht wusste. Da ich nicht sehr selbständig erzogen worden bin bzw. viele Dinge auch gar nicht ausprobieren durfte, kam ich mir immer dumm vor. Die anderen Kinder wussten so vieles und ich so wenig….Vor allem im Hinblick auf das echten Leben kam ich mir immer zurückgeblieben vor. Ich versuchte dieses Manko mit beobachten auszugleichen. Ich lernte durch zuschauen. Wie auch andere Kinder. Die lernen es halt als Kleinkind, ich fing damit halt erst mit 12+ an….

Das ist sicher auch einer der Gründe warum ich immer schon wissbegierig war. Ich habe mich nie auf dem Schulwissen ausgeruht, habe immer versucht mich weiter zu entwickeln. Gut, manche Dinge haben mich nie wirklich interessiert. Technik zum Beispiel. Doch auch wenn es mich heute noch immer nicht interessiert, habe ich mir doch relativ viel Wissen angeeignet mittlerweile – Bei meine neuen Handy habe ich ganz alleine meinen E-Mail Account eingerichtet! Und ich musste ihn nur ca. 5 Mal löschen bevor Eingang und Ausgang funktioniert hat! Weiterlesen

Profil schärfen

Kennt ihr so Vorstellungen von Top-Managern? Wenn sie erzählen wie ihr Weg sie genau an den jetzigen Punkt gebracht hat. Wie ihre Rückschläge sich als ihre größten Chancen entpuppt haben und das sich rückblickend die Grundlagen dafür schon als Kleinkind zeigten?

Ich finde das toll. Ich könnte das nur für mich so hinbekommen. Also ich kann schon auch erkennen, wo sich die Abzweigungen meines Lebens befanden. Welche Abzweigung, zu welchem Ergebnis geführt hat. Zumindest teilweise…. Doch daraus jetzt den Mega-Erfolg ableiten? Und die Grundlagen in der Kindheit? Nein, sicher nicht. Toll finde ich immer so Geschichten wenn jemand aus einer persönlichen „Schwäche“ oder der eines nahen Angehörigen, irgendetwas erfunden hat womit er dann letztlich erfolgreich war. Macht ja auch Sinn. Er oder sie war ja dann auch mit ganzem Herzen dahinter. Weiterlesen

News

In letzter Zeit erreichen mich wieder vermehrt News von meiner alten Dienststelle. Die Leute erzählen mir Dinge und dann kommt oftmals der Nachsatz „Ich will dich damit aber nicht nerven“. Als mir dass das letzte Mal passiert ist, wurde mir etwas klar. Es interessiert mich nicht, nervt mich aber auch nicht.

Kennt ihr das wenn ihr eine Lieblingsserie habt und plötzlich bei Staffel 5 ändert sich etwas und ihr verliert das Interesse an der Serie? So ist es mit meiner alten Dienststelle. Ein wenig Nostalgie kommt auf, aber nur sehr wenig. Viel mehr überwiegt Dankbarkeit dass ich dort nicht mehr mitmachen muss. Ich habe nun den Blick von außen und sehe sehr vieles anders. Das ist ja total normal. Mit ein wenig Abstand verändert sich auch der Blickwinkel. Weiterlesen

Mein Schweine-Glück

Es gibt ja Dinge die machen offenbar keinen Sinn und irgendwann kommt man drauf, wofür etwas gut war… Bin ja mal gespannt ob ich den Sinn von der Samstagsaktion verstehen werde!?

Am Samstag war Elmar Rassi und die Schweine-Glück Show angesagt. Ich fuhr mit dem Auto zum Park+Ride in Siebenhirten, kaufte bei der U-Bahn Fahrscheine und fuhr dann mit der U6 zum Westbahnhof, von wo es zu Fuß weiter ging. Beim Event angekommen, wartete ich erstmal auf den Einlass, suchte mir einen Platz und checkte dann noch mal ob mein Handy auf lautlos ist. Dabei sah ich eine Anfrage im Messenger. Eine mir unbekannte Person wollte sich mit mir verbinden.

Eine junge Frau hatte mich angeschrieben ob ich wohl meine Bankomatkarte verloren hätte! Ich doch nicht! Schaute in meine Geldbörse und starrte auf das leere Fach. Weiterlesen

Es interessiert mich doch!

Jahrelang hat mich Margit angejammert, weil ihr die U-Bahn Verlängerung auf die Nerven gegangen ist! Sie wurde nämlich in unmittlbarer Nähe von ihrer Wohnung gebaut und da sie sowieso mit dem Auto fährt, hat es sie nur einfach genervt. Ganz ehrlich, wenn bei mir eine U-Bahn vor der Tür stehen bleiben würde, würde ich mich total freuen!

Aber dank Margit habe ich zumindest mitbekommen dass die U-Bahn gebaut wird! Was mir nicht klar war, wie toll das für mich wird! Da ich ausserhalb von Wien wohne, habe ich natürlich keine U-Bahn – das rote Wien und das schwarze Niederösterreich konnten sich da nie einig werden! Aber sie ist mittlerweile näher! Nein, falsch. Nahe war sie zuvor schon. Ich habe nur 10 Minuten zur U6 Endstation – also mit dem Auto. Zu Fuß sind es 40 Minuten. Doch die U6 deckt eher nur den Westen und Norden von Wien ab. In die Innenstadt kommt man mit der U6 nur mit etlichen Malen umsteigen. Weiterlesen

Anteil Mama

Puh. Das war schwieriger als gedacht. Vor allem es einzugrenzen auf meine jungen Jahre. Mit meiner Mutter bin ich ja bereits einen sehr weiten Weg gegangen und wir beide haben uns im Laufe der Jahre auch extrem weiterentwickelt, aber es gab auch den Anfang….

Und auf den sollte ich mich laut Buch auch konzentrieren. Als kleines Mädchen habe ich meine Mutter angebetet! Ich fand sie toll, wenn sie bei uns reinschneite mit ihrem Selbstbewusstsein. Ihr dynamisches Auftreten, das genaue Gegenteil von den Grosis. Sie ging arbeiten, hatte soziale Kontakte, war frei und dann irgendwann in einer Beziehung und Ehe. Sie hatte eine tolle Wohnung, viele Freunde. Ihr Leben wirkte perfekt auf mich. Nur ich passte nicht rein…. Ich weiß noch, wie ich zu Hause saß und auf Mama wartete, die dann doch nicht kam…. Wie sie gleich wieder ging, wo sie doch gerade erst gekommen war…. Weiterlesen

Kandidat 3

Es ist echt unglaublich was einem Daten alles so unter kommt….

Was mir echt aufgefallen ist, diejenigen die gut schreiben, tun sich schwer mit dem reden und umgekehrt…

Kandidat 3 hat ur viel geschrieben. Sogar Gedichte! Er hat mir seine Familiengeschichte erzählt und wir haben uns echt total gut verstanden! Bis wir uns am Sonntag getroffen haben…. Weiterlesen