Eat – Pray – Love von Elizabeth Gilbert

Ich habe von dem Buch schon vor Jahren gehört. Genauso von dem Film. Und doch hatte weder das Buch, noch der Film bisher mein Leben gekreuzt. Bis mir Aretha auf einem Flohmarkt das Buch gekauft hat.

Und ich habe mich verliebt. Jetzt werde ich noch den Film suchen gehen…

Elizabeth ist Journalistin und Schriftstellerin und lebt in einer Ehe, in der sie nicht glücklich ist. Ihr Mann und sie versuchen gerade schwanger zu werden, obwohl sie keine Kinder will…. Doch sie ist 30+ und es gehört sich so. Frauen die keine Kinder wollen sind in der Gesellschaft nicht anerkannt. Also fügt sie sich und betet immer dankbar zu Gott wenn sie mal wieder ihre Periode bekommt. Und sie weint sehr viel. Weil sie nicht die Frau ist, die sie sein sollte…. Weiterlesen

Legenden der Liebe

Die größten Liebesgeschichten der Welt

Das steht auf einer Buchbox die ich mir heuer im Frühjahr gekauft habe. Alle diese Bücher sind verfilmt worden. Ich kenne allerdings nur eine Verfilmung – bisher. Dank eines schönen Sommers habe ich die tausenden von Seiten mittlerweile gelesen. Durch ein Buch hab ich mich durchgequält, 2 hab ich verschlungen. Und nun zu meiner ganz persönlichen Meinung:

Platz 1 – hat mich echt umgehauen

Palast der Winde: Der Titel sagte mir überhaupt nichts und so las ich es als letztes. Und in diesem Fall kam das Beste zum Schluss. Es geht um Indien, Afghanistan und die englische Kolonialmacht. Es geht um Fürstenhäuser, Intrigen, rätselhafte Todesfälle und Witwenverbrennung. Es geht um Christen, Hindus und Muslime und die Probleme zwischen den Religionen. Es geht um Krieg, politische Berater, Spione und militärische Taktiker. Es geht um Freunde, Kameradschaft und Liebe. Es geht um Treue, Verrat und (Ent-) Täuschungen. Und dazwischen gibt es da auch noch eine Liebe zwischen Ashok einem christlichen, englischen Inder und Anjuli eine Hinduprinzessin. Ich habe die 1200 Seiten verschlungen und die Filme – ein 3-Teiler mit Omar Sharif – sind bereits auf dem Weg zu mir. Weiterlesen

Seeimpressionen

Am Mittwoch gings endlich mal wieder an den See. Ich muss sagen die Qualität der Entspannung am See hat immens zugenommen seit ich mit Anna Karenina durch bin. Das neue Buch Palast der Winde ist um einiges leichter zu lesen und auch viel spannender. Das es in Indien spielt und der Himalaya eine zentrale Rolle spielt, finde ich es doppelt spannend. Immer wieder ist die Rede von Gegenden, von denen mir schon mein Großvater vorgeschwärmt hat – Nanga Parbat, Rawalpindi,…

Am Mittwoch war also alles bestens. Nur dass sich die Wolken nicht wirklich verziehen wollten. Mehrmals überlegte ich heimzufahren, doch genau da kam die Sonne immer mal wieder kurz durch. Und so blieb ich. Am Mittwoch war auch genau Halbzeit meines Sommerurlaubs. Und bis dahin war es ein sehr entspannter, schöner Urlaub. Ich hoffe mal der Rest bleibt auch so.

© Libellchen, 2013