No (Wo)Man, no Cry

Stellt euch vor es ist kurz vor Mitternacht am 31. Dezember. Ihr wartet auf den Jahreswechsel, im Fernsehen läuft ein Song und plötzlich habt ihr ein Aha-Erlebnis. So ging es mir mit Bob Marley. Die erste Erkenntnis kam also noch im alten Jahr, der Rest dann die Tage danach…

Als ich ein Kind war, vermittelte mir meine Großmutter immer dass ihr Leben leichter wäre, wenn sie Opi nicht dauernd bedienen müsste. Er war ein Pascha, der Herr des Hauses und sie hatte den ganzen Tag zu tun um ihn glücklich zu machen. So weit, der Stand der Beziehung wie er mir vermittelt wurde. Jahre später wurde mir klar, dass Omi sich über ihrer Märtyrerrolle definierte und ihr ganzer Lebensinhalt war unter ihrer Umwelt zu leiden. Allen voran natürlich Opi. Der war natürlich wirklich ein Egoist. Andererseits hatte sie ihn sich ausgesucht….Doch der Grundgedanke „Frauen sind ohne Männer besser dran“ war da schon gelegt. Weiterlesen

Die 4 Entscheider meines Lebens

Ich habe mich vor kurzem Mal wieder mit einem Mann getroffen, der vom Verstand her perfekt zu mir passen würde. Und meine Seele fühlt sich auch sehr wohl in seiner Gegenwart. Leider sind das erst 50 % die notwendig wären, dass ich eine Beziehung mit ihm eingehen würde. Und ich denke das ist der Grund warum ich immer noch Single bin. Ich bin zu wählerisch. Ein Mann muss nämlich alle 4 Entscheider für sich gewinnen.

1. Kopf: Er muss eine gewisse Grundintelligenz mitbringen. Schließlich will ich mich geistig mit meinem Partner austauschen können. Ich will mit ihm philosophieren und diskutieren können. Ich brauche weder einen Ja-Sager, noch einen beschränkten Geist in meiner Nähe. Außerdem muss mein Verstand der Meinung sein, dass es gut gehen könnte. Er sollte einen Job haben, mit beiden Beinen im Leben stehen, Single sein. Die Beziehung mit „Der Ex“ war eine reine Kopfentscheidung damals. Er hatte damals vom Lebensplan genau gepasst. Außer dem Kopf sprach „der Ex“ auch ein wenig den zweiten Entscheider an – allerdings nur ein wenig Weiterlesen

Bekenntnis einer unterwürfigen Frau

Tja, also eigentlich bin ich gar nicht unterwürfig. Der „Wanderer“ meinte sogar ich sei zu dominant. Von daher hätte ich die Bücher Fifty Shades of Grey also gar nicht lesen dürfen. Und schon gar nicht hätte ich sie mögen dürfen! „Dank“ der Filmpremiere sind nämlich zurzeit immens viele Experten unterwegs, die darüber philosophieren, warum alle Frauen sich mit der unterwürfigen Ann Steele identifizieren können. Andererseits, eine Frage an alle die alle 3 Bücher gelesen haben, finde nur ich das Ana alles andere als unterwürfig ist?

Ist es nicht vielmehr so, dass sie ihn pausenlos reizt und nicht das tut was er von ihr erwartet und verlangt? Genau diese Momente sind es übrigens wo ich herzhaft gelacht habe. Wenn sie ihn mal wieder an den Rand der Verzweiflung treibt mit ihrem vorlauten Mundwerk. Wie sie ihn immer wieder zur Rede stellt, zurückredet und er sich ihren Wünschen weit mehr anpasst, als umgekehrt? Habe ich da andere Bücher gelesen, als all die Experten? Weiterlesen