Das Jahr meines Lebens

Kronehit macht das jedes Jahr. Wenn man sich anmeldet, kann man „das Jahr meines Lebens“ gewinnen. Man bekommt ein Handy, sie zahlen die Miete, ein neues Auto undeine Kreditkarte die sich jedes Monat auflädt, einen Sommer- und einen Winterurlaub und noch ein paar andere Dinge. Die Fixkosten eines Jahres kann man so schön reduzieren. Jedes Jahr habe ich mitgespielt, gewonnen habe ich nie. Heuer habe ich mich dann gar nicht angemeldet.

Und trotzdem habe ich eines geschenkt bekommen…. Weiterlesen

Venetian Vampires, Kinder der Dunkelheit von Gabriele Ketterl

Ich hab mal wieder ein Buch zum gratis lesen bekommen. Diesmal hat es mir meine Mutter gegeben, welche es wiederum von der Autorin persönlich bekommen hat. Und ich habe beschlossen über alle Bücher zu schreiben, die ich gratis – geliehen oder geschenkt – bekomme und die mir gefallen!

Anfangs musste ich mich zwar erstmal an den Stil gewöhnen, doch die Geschichte von Mohammed al Hassarin und seiner Familie in Andalusien interessierte mich so, dass ich beschloss mich einfach an den Schreibstil zu gewöhnen. Doch kaum hatte ich sein Schicksal und seine Namensänderung verkraftet, kam der Bruch in der Geschichte und der Zeit. Von Granada 1496 nach Venedig 2009. Das war der Moment wo ich das Buch ein paar Tage nicht anschaute – Schande über mich! Weiterlesen

Verfahren und dabei direkt nach Hause

Am Mittwoch habe ich mir mal wieder etwas gegönnt. Ich habe Karten fürs Kabarett abgeholt. Da ich einen Gutschein hatte, bekam ich eine gratis und die andere kostete nur € 15,–, da musste ich einfach zuschlagen. Da die Veranstaltung allerdings wo stattfindet, wo ich bis vor kurzem noch nicht mal wusste, dass es den Ort überhaupt gibt, musste ich mir erstmal raussuchen wie ich hinkomme. Diesbezüglich bin ich wirklich brav. Was ich allerdings wieder mal vergessen habe, war mir auch den Rückweg anzuschauen. Und in Wien bei dem Einbahndschungel ist dies immer eine gute Idee. Naja, hilft ja nix, vergessen ist vergessen.

Ich holte also bei strahlendem Sonnenschein die Karten und versuchte dann mich irgendwie zu orientieren und ich fand tatsächlich den Weg bis zum Gürtel. Berauscht von meinem Erfolg, bog ich dann gleich mal zu früh ab. Eigentlich wollte ich über den Matzleinsdorfer Platz und die Triester Straße nach Hause fahren – den Weg kenne ich nämlich – doch ich bog am Südtiroler Platz ab. Und plötzlich fand ich mich auf der Laxenburger Straße wieder, die bis direkt nach Hause führt.

Über den geplanten Weg wäre ich einen Umweg gefahren, doch so war ich total schnell zu Hause. Zu der Vorstellung werde ich aber öffentlich fahren – das muss ich mir allerdings noch anschauen….

© Libellchen, 2014