Urlaubsstart mit Kaffee und Plauderei

Begonnen habe ich den Urlaub mit einer kleinen Plauderei mit den Nachbarn. Ich habe eine 4-Zimmer Wohnung besichtigt und festgestellt, dass ich Recht hatte mit den Plänen. Meine Wohnung ist, vom Schnitt her, die beste Wahl gewesen. Irgendwie sind die kleineren und auch die größeren Wohnungen nicht so optimal wie meine. Irgendwie verwinkelt und nicht so großräumig. Weiterlesen

Die Fronten verhärten sich

Zumindest habe ich den Eindruck. Immer mehr wird entweder für oder gegen Flüchtlinge gepostet. Oder soll ich besser sagen, für oder gegen Menschlichkeit? Die Gegner werden ja immer unmenschlicher bei ihren Kommentaren. Ertrinken lassen? Flammenwerfer verwenden? Leute das sind MENSCHEN! Wieso würdet ihr jedes Tier retten, aber Menschen ertrinken lassen? Ich kann das einfach nicht verstehen. Menschen die ausgesprochen Tierlieb sein können, würden andere Menschen einfach verrecken lassen.

Natürlich steckt da sehr viel Angst dahinter. Schließlich haben diese tierliebenden Flüchtlingsgegner einfach Angst. Dass ihnen jemand den Job wegnimmt? Die Wohnung? Geld? Ein paar haben auch Angst dass wir uns Terroristen ins Land holen. Klar lassen wir ruhig 300 Menschen ertrinken, könnte ja ein Terrorist darunter sein!!! Was ist denn das bitte für eine Logik. Klar, eine durch und durch angstgetriebene. Eine die ich für mich nicht mehr akzeptieren will.

Ich bin zu einem angstgetriebenen Menschen erzogen worden. 16 Jahre wurde mir eingetrichtert wovor man nicht alles Angst haben müsse. Ganz vorne weg, natürlich die Ausländer. Es ist also nicht so, als würde ich diese Gedankengänge nicht kennen… Doch ich habe mich weiterentwickelt. Heute weiß ich, je mehr man sich vor etwas fürchtet desto eher bekommt man es. Wenn man selbstbewusst und zuversichtlich durch die Welt geht, ist die Welt voller Wunder. Je netter man in den Wald hineinruft, desto netter wird man von den Waldbewohnern begrüßt. Weiterlesen

Unabhängigkeit

Diesen Urlaub habe ich es wieder extrem gemerkt. Ich liebe meine Unabhängigkeit. Wobei ich darunter möglicherweise etwas anderes verstehe, als „normale“ Menschen. Unabhängigkeit hat mir nicht unbedingt etwas mit Beziehung ja oder nein zu tun, sondern es handelt sich um ein Gefühl. Ich kann mich auch in einer Beziehung unabhängig fühlen, und in Freundschaften total gebunden. Wie gesagt es ist das Gefühl der Freiheit.

In Ansätzen hatte ich auch schon in Beziehungen meine Unabhängigkeit behalten. Jeder konnte auch mit seinen Freunden alleine etwas unternehmen und ich fühlte mich nicht kontrolliert. Auf der anderen Seite hatte ich genug Vertrauen in meinen Partner, dass ich ihn auch ganz angstfrei ziehen lassen konnte, wenn er mit seinen Freunden einen drauf machte. Das geht aber, in einer Beziehung, nur so lange gut, so lange es keinen Grund zur Sorge gibt. Sobald sich in einer Beziehung etwas ereignet, was die Angst schürt, dass ich meinen Partner verlieren könnte, gebe ich meinen Unabhängigkeit auf. Nicht weil irgendjemand das von mir verlangt, sondern weil ich glaube es tun zu müssen. Weiterlesen

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Teddy – Kapitel 16

Die folgenden Wochen verbrachte Teddy damit den Domitak immer besser kennen zu lernen. Sie folgte jedem Pfad und erklomm jeden Stein. Dazwischen las sie die restlichen Bücher und unterhielt sich ausgiebig mit Berasi am Lagerfeuer. Es war eine sehr schöne Zeit für Teddy. Sie lernte sich selbst immer besser kennen und lernte die Natur noch mehr zu genießen. Und darüber vergaß sie, dass sie eigentlich einsam war und wurde immer glücklicher. Sie unterhielt sich ausgiebig mit ihren Freunden was sie bei ihrer Rundreise alles entdeckt hatten und kamen gemeinsam zu der Erkenntnis, dass die Welt tatsächlich ein besserer und schönerer Ort geworden war. Doch wie es dazu gekommen war, dass sich die Welt so verändert hatte, das war ihnen noch immer nicht klar.

Teddy interessierte es aber auch nicht sonderlich, sie war viel zu sehr damit beschäftigt, die neue Welt in vollen Zügen zu genießen. Sie hatte endlich gelernt, ihr Glück nicht mehr von anderen abhängig zu machen. Wenn es ihr nicht gut ging, war es ihre freie Entscheidung ob sie sich in ihrem Unglück suhlen oder etwas dagegen unternehmen wollte. Und seit sie begonnen hatte das Leben leichter zu nehmen, ging es ihr definitiv besser. Sie versuchte auch aus unangenehmen Situationen das beste zu machen und wenn das nicht funktionierte, versuchte sie zumindest sich nicht runterziehen zu lassen. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 10

Fortsetzung zu Kapitel 9

Teddy lag ganz entspannt in ihrer Hängematte und ließ sich die letzten Monate noch mal durch den Kopf gehen. Sie dachte über ihr Leben nach und stellte fest, sie war glücklich wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Gut sie hatte hier in Sindames ja auch alles was man brauchte! Ihre Freunde, ein schönes Haus, einen See vor der Terrasse und einen Berg an dem sie sich austoben konnte. Gerade in den letzten Wochen war sie immer mal wieder auf den Domitak gestiegen. Sie genoss die Ruhe und die Natur und sie hatte sich auch schon einen Lieblingsplatz am Berg gefunden. Ein kleiner Vorsprung von dem aus sie direkt auf Sindames runter schauen konnte.

Sie sah zwar von diesem Platz aus nicht ihre Freunde, aber sie konnte die Freunde und ihr Glück trotzdem spüren. Sindames strahlte so viel positive Engergy aus, doch es gab Tage da genoss sie das alles lieber von hier oben. An manchen Tagen zog sie die Einsamkeit des Berges, der Gesellschaft ihrer Freunde vor. Es war nur hin und wieder wo sie diese Unruhe in sich spürte und sie konnte auch nicht benennen woher diese Unruhe kam. Die Welt hatte sich eindeutig zum Besseren verändert. Auf der Welt herrschte Frieden und die Menschen waren glücklicher als noch vor einem Jahr. Und zwar nicht einzelne, sondern alle. Auch sie selbst. Früher hatte sie viel gegrübelt und war oft unzufrieden, doch jetzt ging es ihr gut. Sie war glücklich, wenn auch nicht wunschlos. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Fazit

Es war herrlich. Es war interessant, kurzweilig, entspannend, lehrreich und noch so vieles mehr. Ich hatte nicht wirklich Erwartungen an diesen Urlaub. Außer vielleicht neues kennen zu lernen und mich zu entspannen. Und beides habe ich auch bekommen. Ich habe neue Menschen und deren Lebensmodelle kennen gelernt. Habe vieles gesehen und bin oftmals über meinen Schatten gesprungen. Der Urlaub hat definitiv meinen Horizont erweitert.

Und irgendwie hat mich der Urlaub und vor allem die Menschen die ich getroffen habe, abgebrüht gegen das Gejammer meiner Kollegen. Die Menschen in Sri Lanka haben so viel weniger an materiellen Gütern und wirken doch so viel glücklicher als wir Österreicher. Zurück im Büro wurde mir das eigentlich innerhalb der ersten halbe Stunde, direkt unter die Nase gerieben. Aber der Urlaub hat mir auch gezeigt, dass es nicht so sein muss. Und deshalb lasse ich mir meine Zeit auch nicht mehr rauben. Weiterlesen