Probleme anderer

Am Donnerstag vorige Woche hatten wir Hausversammlung. Unser Grundstück umfasst drei Stiegen und die letzte Hausversammlung war schon sehr „lustig“. Dieser sah ich ganz entspannt entgegen, vor allem weil ich selbst eigentlich keine Probleme habe!

Anderen ging es da anders. Was ich nicht ganz verstehe ist, dass von der Stiege 2 nicht eine einzige Partei anwesend war. Ich meine, ich hatte auch keine Punkte, aber diese Versammlung gibt es sowieso nur alle zwei Jahre und so nah und auch nahbar ist die Hausverwaltung sonst nicht. Und man kann sich auch schön mit seinen Nachbarn austauschen. Weiterlesen

Ortsspaziergänge

Das Wochenende bin ich zwar ein wenig ruhiger angegangen, aber nicht faul! Ich hatte zwar keinen Ausflug – trotz Sonnenschein – geplant, ich lag aber auch nicht faul zu Hause rum.

Ich kümmerte mich mal wieder ausgiebig um meinen Haushalt und ging dazwischen meine Runden durch den Ort. An meiner neuen Wohnung liebe ich ja unter anderem auch die Tatsache dass direkt von zu Hause aus, Bewegung machen kann. Gleich gegenüber von meiner Wohnung sind Felder zwischen denen man spazieren kann oder man geht ein kleines Stück die Hauptstrasse hoch und biegt dann auf die Felder ab. Weiterlesen

Ruhig bleiben

Am Freitag war ich mit meinem Chef alleine im Büro. Nachdem er am Vormittag zu einem Termin aufgebrochen war, war ich dann ganz alleine. Als plötzlich etwas Unerwartetes auf mich einstürzte. Kaum war er weg, haben ihn drei Personen gesucht. Da er nicht da war, kamen sie zu mir.

Auf der einen Seite war ich so vorgewarnt, auf der anderen Seite spürte ich ein wenig den Druck. Ich bin ja sehr anfällig auf Druck von aussen. Ich springe normalerweise regelrecht darauf an und fange an zu arbeiten. Das ist noch kein Stress, das ist aber Betriebsamkeit.

Zu meinem Glück konnte ich am Freitag aber nicht darauf anspringen. Auf die eine Sache hatte ich keinen Zugang und bei der anderen Sache hatte ich keine Ahnung wo sie gelagert wird. Nach einem Jahr gibt es immer noch Dinge die ich zum ersten Mal sehe…. Weiterlesen

Pferde und Porzellan

Am Freitag war unsere NÖ-Card mal wieder im Einsatz. Zuerst ging es in die Wiener Innenstadt zur spanischen Hofreitschule. Dort sahen wir uns die Morgenarbeit an. Zwei Stunden mit den Lippizaner-Hengsten. Das war nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr lehrreich! Wir wissen jetzt, dass Pferde aus der Vogelperspektive ganz schön dick aussehen. Wir sassen im zweiten Stock und hatten einen schönen Überblick. Zwei der Pferde sahen für uns eher träge und schwanger aus. Wir erfuhren dann aber dass da gar keine schwangeren Pferde dabei sein können, da die Stuten mit den Fohlen am Gestüt in Piber sind und in Wien nur die Hengste die Menschen unterhalten. Weiterlesen

Hohe Wand 2018

Am Sonntag war wieder Mädelstag. Wir haben unsere NÖ-Card eingepackt und auf die Hohe Wand gefahren. Früher war das so was wie mein Hausberg. Von meiner alten Wohnung war ich gleich drüben und es gibt Wege die recht gemütlich sind. Es gibt aber auch eine echt heftige Stelle. Den Leitergraben. Dort geht es steil hinunter und dann steil wieder hinauf. Es ist also egal von welcher Seite man kommt, der Graben ist immer eine Herausforderung. Den wollten wir uns am Sonntag sparen. Wir suchten also einen angenehmeren Weg.

Wir fuhren zum Naturparkplatz und gingen dann hoch zur „kleinen Kanzel“ von dort ging es den gemütlichen Wanderweg zur „großen Kanzel“. Auf dem Weg liegt auch das Bergdorf, welches Aretha und mich anregte darüber nachzudenken ob es vielleicht schön wäre am Berg zu leben. So als Quasi-Einsiedler, aber doch nicht wirklich, weil dort auch recht üppige Häuser stehen. Weiterlesen

Habsburgs verkaufte Töchter – Thea Leitner

Dass die Kinder der Habsburger beliebte Tauschmittel für Frieden waren, ist ja bekannt. Wie extrem das teilweise gehandhabt wurde, war mir allerdings nicht ganz klar. So wurde zum Beispiel eine einjährige bereits einem ungeborenem Kind versprochen – in der Hoffnung dass es ein Junge wird. Die handelnden Parteien hatten Glück, die Kinder hatten sowieso nichts zu sagen.

Zwölf, dreizehnjährige Mädchen wurden verschachert an wen es halt gerade ging. Wenn es ein alter Kaiser war, dann hatte sie halt Pech. Das diese Ehen nicht glücklich waren, war mir klar, doch dass die Königinnen, Kaiserinnen oder Fürstinnen oftmals am eigenen Hof ein mieses Leben hatten, weil die Mätressen ihrer Männer ihnen das Leben zur Hölle machten, setzte dem ganzen irgendwie noch den Deckel auf. Weiterlesen

Naturpark und Seegrotte

Am Freitag hatte ich frei. Genauso wie Aretha. Also beschlossen wir unsere NÖ-Card wieder zum Einsatz zu bringen. Aretha schlug den Naturpark Sparbach vor. Gleich bei uns ums Eck sozusagen. Vor drei Jahren war ich schon mal dort, doch so richtig erinnern konnte ich mir nur mehr teilweise. Die Ruine war mir noch im Gedächtnis, ebenso der Kinderspielplatz und der Streichelzoo. Der Diana-Tempel und die zweite Ruine war mir total entfallen…. Doch wir haben meine Erinnerung aufgefrischt. Was ich auch nicht mehr im Kopf hatte war der relativ steile, schweistreibende Aufstieg. Schätze anstrengende Passagen werden von meinem Gehirn automatisch ausgeblendet….. Weiterlesen