Zufallen

Manchmal braucht man auch ein wenig Glück. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und schon hat sich ein Problem von selbst gelöst.

Ich habe ja eine tolle Wohnraumlüftung. Die zwar wirklich spitze ist, aber die Filter zum Wechseln gibt es –in kleinen Mengen- nur bei einer Firma zu kaufen. Und die verlangt ein Viertel Preises alleine für die Frachtkosten. Ist aber nicht allzu weit von mir entfernt. In der Vergangenheit bin ich oftmals nach der Arbeit einfach auf die Autobahn aufgefahren und hab mir die Filter geholt. War ein Umweg von ca. einer dreiviertel Stunde, einmal im Jahr. Kein Problem also. Weiterlesen

Die „neue“ Gequälte

Mein Ex-Kollege hat eine Neue der er auf die Nerven gehen kann. Nachdem ich weg bin, steht er jetzt mit seinen Fragen ständig bei meiner Freundin S., wie sie mir letztens am Telefon erzählt hat.

Vor zwei Monaten kam eine Aufforderung unserer obersten Personalstelle, aufgrund eines Gerichtsurteiles, alle Zeiten ab dem 14. Lebensjahr vorzulegen – die möglicherweise auf das Dienstalter angerechnet werden können. Jetzt mal ganz salopp formuliert. Und dieses Schreiben wurde auch allen Bediensteten nachweislich zur Kenntnis gebracht. Dienstzugeteiltes Personal erhielt diese Info von der Stamm-Dienststelle. Was bei mir auch wunderbar funktioniert hat. Ich habe als letzte Tätigkeit – bevor ich den Dienstort wechselte – noch alles in ein Kuvert gesteckt und auf die Reise geschickt. Weiterlesen

Regenwetter

Ich kann kaum glauben wieviel Glück ich an diesem Wochenende – wettertechnisch – hatte!

Hätte es der Wettergott nicht gut gemeint, wäre ich das ganze Wochenende nass geworden. Er hatte aber ein einsehen.

Am Freitag hatten wir bereits Glück bei der Airpower. Am Samstag fuhr ich dann in den Rot Kreuz Dienst während es schüttete! Ich holte das Auto und fuhr Ware abholen. Als ich vor Ort ausstieg, war es kurz vorbei mit dem Regen. Wir konnten die Ware verladen und blieben trocken. Während der Ausgabe – im Haus – regnete es draussen wieder. Und als wir heimgingen, war es bereits wieder trocken. Weiterlesen

Hot in the City

Am Samstag hatte ich Dienst. Bei 33 Grad draussen und mehr drinnen….

Als ich die Wettervorhersage gesehen habe, graute es mir schon ein wenig. Dabei war es weniger schlimm als befürchtet. Aber ich hatte vor Dienstantritt schon zwei Liter intus und eineinhalb Liter trank ich während des Dienstes. Meinem Kreislauf ging es also einigermaßen gut.

Meine Schulter schmerzt noch nicht wieder, dank Spritze von Orthopäden. Das Hämatom in der Armbeuge – vom dort nicht funktionierenden Zugang – schaut zwar fürchterlich aus, tut aber nur weh wenn man ankommt. Das am Handrücken haben die Handschuhe verdeckt. Und meine Gebärmutter hat nur dreimal ein wenig „gezogen“ in den fünf Stunden. Weiterlesen

Routine

Wenn es heiß ist, flüchten alle zum See, wo wir unseren Stammplatz haben. „Unser“ Baum ist echt schön groß und dort kennen wir auch die Nachbarn. Wenn wir unter der Woche nach der Arbeit zum See fahren, ist er aber natürlich meistens schon belegt. Am Wochenende oder im Urlaub unter der Woche, schaffe ich es aber normalerweise unseren Platz zu sichern. Man muss nur rechtzeitig drüben sein.

Aretha und ihr Freund kommen normalerweise gegen Mittag. Aber ich bin immer schon morgens drüben. Vor allem weil ich es liebe am frühen Morgen wenn fast niemand da ist, meine Runde im Wasser zu drehen. Wir reden hier übrigens von ca. acht Uhr. Danach kann ich in Ruhe lesen, da gegen Mittag dann auch die Kinder kommen. Da wird es dann lauter und die Morgenruhe ist dahin. Ich geniesse die Vormittage also sehr. Weiterlesen

Distanz zwischen Freunden

Dieser Beitrag wurde von mir vor dem 18. Mai 2019 erstellt. Das Thema Jobsuche hat sich also wahrscheinlich bereits überholt, aber das wusste ich vor einer Woche noch nicht….

Meine Freundin S. kenne ich schon seit vierzehn Jahren. Damals waren wir gemeinsam auf einem dienstlichen Kurs. Während des Kurses waren wir alle in einer Beziehung, beim ersten Kurstreffen waren vier von uns Mädels Singels. Mit meiner Freundin S. behielt ich den intensivsten Kontakt. Wir gingen zusammen fort, trafen und telefonierten regelmäßig. Wir waren zwei Singelmädels in den besten Jahren.

Irgendwann fand sie ihren Freund und wir telefonierten nur mehr bzw. trafen wir uns ca. zwei Mal im Jahr auf einen Kaffee. Kein Problem für mich. Ich muss jemand nicht ständig sehen um befreundet bleiben zu können.

In meiner schlechten Phase nach dem süßen Typen sahen wir uns nochmal, doch dann schlief der Kontakt eher ein. Ich war mit mir selber beschäftigt und sie mit sich. Sie war damals mit den Drillingen schwanger, was sie mir nicht gesagt hatte. Ich bekam erst eine SMS als sie auf der Welt waren. Das schockierte mich ein wenig. Einfach weil sie neun Monate keine Ton gesagt hatte. Oder besser gesagt, ein paar Wochen weniger, da es Frühchen waren. Sie war also auch nach der Geburt schwer beschäftigt und ich begann mich zu verändern. Weiterlesen

Laune verhagelt

Kaum hatte ich mein Glück mit der Welt über die Alpakas geteilt, meinte eine sehr gute Freundin meiner Mutter mir die Laune verhageln zu müssen. Statt sich mit mir zu freuen wollte sie von mir wissen „und wann relaxt du?“ Und ich saß da und fragte mich was will sie eigentlich von mir….? Ich antwortet ganz ehrlich:

 Im Moorbad, bei der Massage, in der Radon Wanne und in den Wartezeiten dazwischen 😉. Also die ganze nächste Woche!

Ich hatte sogar ein Smiley eingebaut und hoffte das Thema wäre somit erledigt, aber nein! Weiterlesen