Irgendwo Empathie vorhanden?

Gut. Empathie ist eine vor allem weibliche Eigenschaft. Aber es kann ja den Männern trotzdem nicht vollständig fehlen… Doch so schien es am Donnerstag. Ich hatte ja bereits einen Tipp bekommen, doch am Donnerstag wurde es mir dann offiziell kund getan. Mein Lieblingspersonalvertreter beerbt mich! Stellt euch mal vor, ihr seid komplett unwissend und geht zu einer Besprechung wo vom Betreff her, etwas völlig anderes erwartet wird. Dann ist einer eurer längsten Gegenspieler anwesend – ohne ersichtlichen Grund – und ihr bekommt vor den Latz geknallt – Der soll das übernehmen, dich können wir frühestens Anfang Oktober weglassen, er hat jetzt mal Zeit sich einzuschleifen und Anfang September übernimmt er dann von dir. Wie würdet ihr reagieren?

Sie hatten also Glück dass ich beide Infos schon hatte. Den Part mit Anfang Oktober hatte ich am frühen Morgen schon recherchiert und der andere Teil war mir schon gesteckt worden. Doch es wird noch besser. Der Lieblingspersonalvertreter gibt tatsächlich so etwas von sich wie „Natürlich werde ich ihre Unterstützung brauchen!“ und ich schaue in an und denke mir „Wer hat dir ins Gehirn gesch….?“ Mein Chef hat natürlich auch noch appelliert sich doch wie vernünftige Menschen zu verhalten…. Ich bin nach der Besprechung einfach gegangen. Ich meine was soll ich dazu sagen? Wenn sie es nicht verstehen wollen, werden sie es auch nicht verstehen wenn ich es ihnen aufzeichne! Weiterlesen

Neue Woche, neues „Glück“

Am Montag gönnte ich mir einen freien Tag. Als ich allerdings mit meiner schmerzenden Schulter am Montag zu Hause lag, überlegte ich, ob ich nicht besser in Krankenstand gehen sollte….Natürlich tat ich es nicht. Meine Schmerzgrenze haben sie zwar überschritten, aber noch nicht die Grenze wo ich krank feiere! Allerdings bemühen sie sich, diese Grenze auch noch zu erreichen.

Margit hatte am Montag die „frohe“ Kunde ihrer Beförderung vernommen und dürfte sich nicht sonderlich darüber gefreut haben….Kann ich aber auch nicht ändern. Ich freue mich zur Zeit auch sehr selten über etwas – sobald ich im Büro ankomme! Ich ging es auf jeden Fall eher gemütlich an. Mein Mit-Planer färbt da ein wenig auf mich ab! Der ist eher die Ruhe weg… Ein wenig unrund wurde ich allerdings als mir Kollege Zwiderwurz um 10 Uhr 30 erklärte ich hätte um 12 Uhr 15 einen Termin. Unrund deshalb, weil ich schon einen Termin hatte und nicht gerne eingeteilt werde. Ich erwiderte ihm entsprechend zickig, dass ich schon eine Termin habe und auch noch nicht freigestellt sei und daher noch meine Verpflichtungen bei „meiner“ Arbeit wahrzunehmen habe! Das hörte er zwar nicht gern, war mir aber auch egal. Ich sagte allerdings zu nachzukommen.

Ausserdem wollte er wissen, wie es mit den Angeboten aussehe. Wir versuchen uns als erstes bei unseren Planungen nämlich mit der Inneneinrichtung! Ich glaube mir stehen lustige Zeiten bevor….Auch hier erwiderte ich entsprechend zickig, dass der Auftrag war, die Angebote bis Mitte dieser Woche vorzulegen und dass wir heute am Mittwoch den ganzen Nachmittag dafür eingeplant hatten. Das verstand er nicht ganz. Er wollte offensichtlich das wir ein wenig im Internet recherchieren. Mein Planungskollege – ich denke ich werde ihn PK nennen – hatte aber vorgeschlagen dass wir ein wenig durch Wien kurven…. Ein Angebot das ich schlecht ausschlagen konnte. Vor allem weil wir es jetzt nach meinem Termin beim Dienststellenleiter machen. Egal was er mir zu sagen hat, ich bin dann mal ein paar Stunden – als Beifahrer – mit jemanden unterwegs, der die ganze Geschichte kennt und wo ich mich nicht verstellen muss. Das ist mit das anstrengenste an der ganzen Sache. Nicht aus der Rolle zu fallen im Büro, egal wie sehr sie gerade wieder auf mich losgegangen sind. Weiterlesen

Die schlimmste Arbeitswoche meines Lebens!

Ich habe vorhin gerade festgestellt, dass diese Arbeitswoche die absolut schlimmste meines ganzen Lebens war. So viele emotionalen Angriffe und Diskussionen, wo es nicht um fachliches ging, sondern ganz alleine um meine Person, einen Job aufgeben auf den man zweieinhalb Jahre hingearbeitet hat, mein Chef der nicht sehen will, was gerade passiert und mich noch zu seinem Freund schickt, damit der nochmal auf mich drauftreten kann. Zwölf Jahre Loyalität mit einer einzigen Geste zerstört. Und wenn ich ihn darauf anspreche, nimmt er mich nicht ernst. Und dann noch ein ganz spezieller Anruf. Ich habe nächste Woche einen Termin bei unserem Dienststellenleiter. Sein Vorzimmer hat angerufen und mich um einen Termin ersucht. Natürlich sagen einem die nicht worum es geht. Es könnte von „ich überrede sie den Job zu machen“ bis zu der nächsten „Verbalattacke“ alles sein.

Dabei will ich einfach nur meine Ruhe haben. Ich habe den Job hingeworfen und trotzdem wird noch nachgetreten. Und warum? Weil mein Chef offensichtlich davon ausgeht, dass ich nur trotzig reagiere. Er kann sich sicher nicht vorstellen, dass es für jemand etwas wichtigeres im Leben gibt, als zu gewinnen. Doch es ist so. Und wenn ich mir die letzte Woche rückblickend anschaue, bin ich überzeugt davon das richtige getan zu haben! Ich hätte mich das nächste halbe Jahr nur aufgerieben und ich hätte nie eine realistische Chance bekommen es sinnvoll umzusetzen. Viel zu sehr, zeigen alle wie sehr sie dagegen sind. Momentan sehe ich meinen Weg ganz klar, weg von dieser Dienststelle. Wo es mich hintreiben wird, weiß ich zwar noch nicht, aber das wird schon werden. Weiterlesen

Gospel in der Minoritenkirche

Dienstag nach der Arbeit habe ich einen Freund abgeholt und wir sind in die Innenstadt gefahren. Gott sei Dank ist er gebürtiger Wiener und so konnte er mein Navi spielen. Ich fahre echt ungern mit dem Auto in der Innenstadt, da ich oftmals die falsche Spur wähle und umspuren in Wien ist ja nicht immer so easy!

Irgendwie lotste er mich aber unfallfrei in eine Garage in der Innenstadt und dann ging es durch ein extrem kaltes Wien erstmal zum Mäcki und dann noch auf einen Kaffee. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wanderten wir dann noch ein wenig durch Wien zur Minoritenkirche. Schön ist die Stadt in der Adventzeit ja schon, hilft mir aber auch nichts wenn ich friere…. Weiterlesen

Neujahrskonzert 2017

Ein Bekannter hat mir einen Tipp gegeben. Und da ich Gratiskarten ja gerne nehme und am 30. Dezember noch nichts vorhatte, dachte ich mir einfach „Probiere ich es einfach mal!“ Und siehe da, ich hatte Glück!

Ich kann zur Probe des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker gehen!

Und so wurde mein Terminkalender gleich noch ein wenig dichter….

© Libellchen, 2016

Persönliches Spannungsfeld

Gefangen zwischen Naivität und positivem Denken. Wo fängt das eine an? Wo hört das andere auf? Ich werde nicht gerne als naiv wahrgenommen. Doch oftmals ist es so. Vor allem seit ich begonnen habe ein wenig positiver durchs Leben zu gehen. Seit ich versuche an das Gute im Leben zu glauben, meine Hoffnung aufrecht zu erhalten und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen, redet mir mein Verstand dauernd dagegen.

Und ich muss sagen, dass zehrt echt an meinen Energiereserven. Der Kampf mit einem selbst, ist halt doch der schwerste! Früher brauchte ich da nicht so viel Energie. Da hoffte ich nicht, war alles andere als zuversichtlich und glaubte auch nicht an das Gute im Leben. Damals kosteten mir andere Menschen mehr Energie. Da umgab ich mich mit Energievampiren und fühlte mich immer ausgelaugt. Heute habe ich die alle irgendwo abgestellt und kämpfe nur mehr mit mir selber….

„Alle sagten das geht nicht, dann kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht“ – mehrere Autoren bekannt…. Weiterlesen

And the Winner ist…

…..da Karli! Eigentlich war es mir klar, als ich in ihm dringesessen bin. Doch ich wollte trotzdem darüber schlafen. Doch auch der Schlaf brachte keine neue Erkenntnis. Und so blieb es dabei. Da Karli wird’s.

Also rief ich den Händler an und vereinbarte einen Termin. Da ich am Dienstag im Kino war und am Mittwoch trainieren wollte, blieb nur der Freitag. Leider hatte er keinen Vormittagstermin mehr und so blieb nur Punkt 12 Uhr mittags. Ich ließ also das Mittagessen ausfallen und fuhr Auto kaufen. Natürlich mit den Öffis! Diesmal fuhr ich mit dem anderen Bus, der eigentlich immer pünktlich kommt und tatsächlich, mit nur zwei Minuten Verspätung – was ja nicht wirklich zählt – ging es auch schon los. Vier Stationen und ein kurzer Spaziergang. Also zu Fuß bin ich in letzter Zeit dann echt schon genug gegangen.

Eine Stunde hat es gedauert. Dann hatte ich einen Termin für den Autotausch – den alten nehmen sie mir zurück – und einen Kaufvertrag. Eigentlich recht schmerzlos so ein Neuwagenkauf. Vor allem so ganz ohne Geld… Ich meine ich habe schon einen Plan für die Finanzierung, doch das ist bisher nicht mehr als ein Plan! Ich gehöre ja eher zu dem Typ Mensch – ich gebe dir Geld in die Hand, du gibst mir Ware. So ein Autokauf, ganz ohne Anzahlung, ist schon irgendwie eigenartig… Weiterlesen