Nasch-Challenge

Ein Grund warum ich in letzter Zeit ein wenig gereizt bin, ist wahrscheinlich auch mein Zuckerentzug….

Nachdem meine Hosen wieder ein wenig eng geworden sind, habe ich beschlossen, da muss was geändert werden. Und als einen der Hauptknackpunkte habe ich die Nascherei am Abend nach dem Abendessen geortet. Die blöde Nascherei habe ich mir angewöhnt als es mir wegen dem Planer-Ex schlecht ging. Angewöhnen kann ich mir so etwas sehr schnell, das mit dem abgewöhnen ist schon schwieriger! Weiterlesen

Sucht II – Zigaretten

Das Rauchverbot in Lokalen steht kurz bevor. Angeblich. Ich würde mich freuen! Wobei ich nicht oft fort gehe und es mir somit egal sein könnte. Doch ich war letztens in bei einem Konzert in einem kleinen Lokal. Es war Winter, die Tür war zu und in dem Lokal nebelte es, dass ich teilweise nicht mehr bis zur Bühne sah. Meine Kleidung, meine Haare, meine Jacke stanken danach, dass es ein Graus war.

Ich habe 16 Jahre geraucht. Angefangen habe ich mit 16, weil es cool war. Weil Nichtraucher uncool und verklemmt waren. Deshalb habe ich angefangen. Ich wollte dazu gehören. Wollte genauso cool sein. Ich war ein Mitläufer. Meine erste Marlboro schmeckte zwar nicht, doch ich musste mich auch nicht übergeben. Für mich war es ein Mittel zum Zweck. Ich konnte jederzeit wieder aufhören – dachte ich. Doch als ich in das Alter kam, wo es nicht mehr cool war, sondern einfach nur mehr Gewohnheit, wurde mir bewusst, dass das mit dem Aufhören vielleicht doch nicht so einfach ist. Und vor allem schmeckten mir die Zigaretten mittlerweile. Ich wollte also nicht aufhören! Weiterlesen

Spielchen

Ich hasse diese Spielchen zwischen Männern und Frauen. Fairerweise muss ich sagen, sie funktionieren. Willst du, dass sich jemand um dich bemüht? Dann mach dich rar. Blöderweise mache ich mich dann rar, wenn das Interesse schwindet. Ich versuche also kein Spielchen zu spielen, sondern ich will dann wirklich nicht mit der Person reden….

So war es in letzter Zeit beim süßen Typen. Ja den gibt es immer noch. Doch er nervt mich momentan eher, als dass ich mich freue von ihm zu hören. Da ich keine romantischen Gefühle mehr für ihn hege, sehe ich umso mehr seine nervigen Angewohnheiten. So ist das nun mal. Wenn man verliebt ist, kann man nervende Angewohnheiten übersehen. Doch wenn die Liebe nachlässt, bleiben nur mehr die nervigen Angewohnheiten. Weiterlesen

Reflexe

Letzte Nacht wollte ich zwar eigentlich schlafen, aber eine meiner Schubladen ist aufgesprungen und hat mich beschäftigt. Also bin ich das erste Thema angegangen. Der Mensch ist schon ein wundersames Geschöpf. Der menschliche Körper ist irrsinnig komplex und vieles funktioniert wie von selbst. Atmen zum Beispiel. Darüber müssen wir normalerweise nicht nachdenken, das funktioniert ganz von selbst. Körperliche Reflexe sind echt was Tolles. Wenn wir stürzen, versuchen wir uns ganz von selbst mit den Händen aufzufangen, damit wir nicht aufs Gesicht fallen. Solche Reflexe sind echt was Gutes. Reflexe kann man auch schön trainieren, damit sie noch besser und schneller werden.

Es gibt aber auch Reflexe im zwischenmenschlichen Bereich. Antrainierte Reflexe aus unserer Erziehung heraus. Ich bin ja am Land aufgewachsen und da wurde mir beigebracht, dass man ältere Menschen zu grüßen hat. Das wurde mir ein paar Mal gesagt und irgendwann habe ich jede ältere Person ohne nachdenken gegrüßt. Als ich in die Stadt gezogen bin, habe ich mir das aber gleich wieder abgewöhnt. Nachdem mich die Menschen sehr skeptisch betrachtet haben, habe ich mir das Grüßen von wildfremden Personen wieder abgewöhnt. Man kann sich solche Reflexe also auch wieder abgewöhnen. Und das ist die gute Neuigkeit. Weiterlesen

Die Straße

1. Kapitel

Ich gehe eine Straße entlang

da ist ein tiefes Loch auf dem Gehsteig

ich falle hinein

ich bin verloren

ich bin ohne Hoffnung

es ist nicht meine Schuld

es dauert endlos wieder herauszukommen

2. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang

da ist ein tiefes Loch auf dem Gehsteig

ich tue so als sähe ich es nicht

ich falle wieder hinein

ich kann nicht glauben schon wieder am selben Ort zu sein

aber es ist nicht meine Schuld

auch diesmal dauert es ewig wieder herauszukommen Weiterlesen

Loslassen

„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“ So nennt sich eine Facebook-Gruppe. Und ich habe es jetzt endlich verstanden. Der süße Typ hat Angst vor Nähe. Für mich gibt es nichts schöneres. Wer also soll von uns nachgeben? Soll sich verbiegen? Ich hab da auch in „Glauben“ darüber geschrieben und dann hab ich eine Anmerkung dazu bekommen

‎“…verbiegen oder Abbiegen? Was lässt uns Abbiegen vom Weg der Gewohnheit? Liebe oder Neugier? Warum wieder Abbiegen – zurück zum Gewohnten! Und welches Thema spielt dabei die ZEIT? ist es Einschränkung nur weil wir etwas nicht GEWOHNT sind? Alles braucht doch Zeit, oder…“

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