Netzwerken

Ich bin ja eigentlich keine allzu gute Netzwerkerin, weil ich mich nicht verstellen kann. Wenn ich jemand mag, halte ich Kontakt. Wenn ich jemand nicht mag, vermeide ich Kontakt. Mit jemand in Kontakt zu bleiben, den ich eigentlich nicht mag, nur weil er oder sie mal „nützlich“ sein könnte, schaffe ich einfach nicht.

Netzwerken ist im öffentlichen Dienst aber sehr wichtig. Vor allem wenn mal wieder Umorganisation ansteht! Was bei uns ja ca. alle fünf Jahre ist. Jetzt geht es mal wieder richtig los und alle rufen ihre Netzwerke an.

Wobei ich meine wichtigste Option schon vor zwei Wochen angerufen habe. Allerdings nur um zu plaudern. Lange hatte sie nicht Zeit, aber fünf Minuten zwackte sie für ein Gespräch mit mir ab. Wir tauschten uns aus, hatten fünf gut Minuten miteinander. Sollte die Option „zurück zur alten Dienststelle“ bei mir auftauchen, werde ich sie wieder anrufen. Und sie wird es verstehen und mir wenn möglich helfen. Sie wollte nämlich auch unbedingt weg. Wegen teilweise den selben Leuten und teilweise anderen. Doch sie versteht mich und sitzt von allen Menschen die ich kenne und mag, am nähesten beim Minister. Weiterlesen

Sensibel

Manchmal wäre ich gern weniger sensibel… Oder besser gesagt, immer öfter! Ich habe es satt, dass ich immer spüre wenn jemand ein Problem mit etwas hat, einfach weil ich mich damit in der Vergangenheit immer emotional „erpressen“ lies und es mir extrem schwer fällt bei mir zu bleiben!

Vor ein paar Wochen kam ich eines morgens kurz nach sieben ins Büro und wurde von der Putzfrau „gestellt“. Ich sei so spät dran und es sei nur der Chef da und sie wolle den Mistkübel ausleeren. Das alles erklärte sie mir, während ich vollbepackt mit den Trainingssachen, Wintermantel, Haube und Handtasche um die Ecke zu meinem Büro bog. Da ich auf so „Überfälle“ gar nicht stehe, erwiderte ich recht schroff „Was ist das Problem?“. Na, nur Chef da, Mistkübel ausleeren…. „Ja, nochmal, was ist das Problem?“ Weiterlesen

Allein – Robert Palfrader

Der Dienstagabend war super lustig, wenn auch ein wenig erschreckend…

Ich war mit Aretha essen und wir quatschten ein wenig. Danach fuhren wir ins Rabenhof-Theater. Und als Robert Palfrader anfing zu reden, fühlten wir uns fast ein wenig ertappt! Sein Programm ähnelte sehr unserem Gespräch beim Essen und dem auf dem Weg zum Theater, genauso wie dem direkt vor der Tür…. Weiterlesen

Mein Jahr 2017 – Teil 3, Job

Ein sehr wichtiger Part heuer!

Anfang des Jahres war ich noch bereit alles zu geben. Es schaute danach aus, dass ich die Servicestelle nicht nur planen, sondern auch leiten würde. Das hätte die nächsten zwei Jahre vollen Einsatz von mir bedeutet.

Dann stand da plötzlich meine Nichteignung im Raum. Es sah danach aus, dass ich den Job nicht bekommen würde, aber ausplanen hätte ich das Ding trotzdem sollen…. Da wurde ich dann langsam unrund. Ich war nicht bereit für nichts, die ganze Arbeit zu machen.

Es gab ein Hearing, ein Gespräch, ein Hinwerfen, null Akzeptanz, dass verdonnern fertig zu planen, mein Entschluss zu gehen, die Jobsuche und die extrem rasche Möglichkeit zu gehen! Weiterlesen