Routine

Wenn es heiß ist, flüchten alle zum See, wo wir unseren Stammplatz haben. „Unser“ Baum ist echt schön groß und dort kennen wir auch die Nachbarn. Wenn wir unter der Woche nach der Arbeit zum See fahren, ist er aber natürlich meistens schon belegt. Am Wochenende oder im Urlaub unter der Woche, schaffe ich es aber normalerweise unseren Platz zu sichern. Man muss nur rechtzeitig drüben sein.

Aretha und ihr Freund kommen normalerweise gegen Mittag. Aber ich bin immer schon morgens drüben. Vor allem weil ich es liebe am frühen Morgen wenn fast niemand da ist, meine Runde im Wasser zu drehen. Wir reden hier übrigens von ca. acht Uhr. Danach kann ich in Ruhe lesen, da gegen Mittag dann auch die Kinder kommen. Da wird es dann lauter und die Morgenruhe ist dahin. Ich geniesse die Vormittage also sehr. Weiterlesen

Zwischenstopp

Dieser Beitrag wurde von mir vor dem 18. Mai 2019 erstellt. Das Thema Jobsuche hat sich also wahrscheinlich bereits überholt, aber das wusste ich vor einer Woche noch nicht….

Manchmal stelle ich mir die Frage nach dem Sinn meines Zwischenstopps in meiner jetzigen Dienststelle. Zwischenstopp deshalb, weil wir ja aufgelöst werden und ich wieder von vorne anfangen muss. Was also hat mir das gebracht? Offenbar keinen Zielflughafen! Natürlich werde ich den Sinn eher erst in ein paar Jahren erkennen. Im Rückblick liegen solche Etappen eigentlich klar auf der Hand, während man drinnen steckt, ist das ungleich schwerer zu erkennen.

Natürlich war es gut, dass ich dort weggekommen bin und nicht ins Burnout geschlittert bin. Ich hätte aber auch einen Arbeitsplatz finden können, wo ich jetzt nicht aufgelöst werde…Wie auch alle anderen die sich abgeseilt haben. Bei mir lief es mal wieder nicht glatt. Früher habe ich deshalb immer mit dem Schicksal gehadert, bis mir mein Papa mal sagte „Bei uns funktioniert selten was auf Anhieb, aber dafür ist das Endergebnis immer zu unserem Vorteil.“ Das hat mich ein wenig mit meinem Schicksal versöhnt. Weiterlesen

Etappensieg

Dieser Beitrag wurde von mir vor dem 18. Mai 2019 erstellt. Das Thema Jobsuche hat sich also wahrscheinlich bereits überholt, aber das wusste ich vor einer Woche noch nicht….

Ab sofort braucht Mrs. Wichtig nicht mehr darauf herumreiten, dass ich als Dienstzugeteilte nur nachrangig behandelt werde. Meine Vorstellung beim Wissenden bezüglich Arbeitsplatz hat was gebracht. Er hat mit der Projektleitung vereinbart, dass ich wie eine versetzte Mitarbeiterin behandelt werde. Eine Rückkehr zur alten Dienststelle ist also eigentlich vom Tisch.

Natürlich kann es passieren, dass jemand sein Wort bricht, doch davon gehe ich nicht aus. Ich nehme das als positives Zeichen. Und somit ist es auch nicht mehr so wichtig, dass ich den Arbeitsplatz bekomme der für mich vorgesehen ist. Wenn sie sich daranhalten, bekomme ich auf jeden Fall einen Arbeitsplatz und werde nicht zurück abgeschoben. Weiterlesen

Worst Case Job

Der Worst Case ist gar nicht mehr so worst….

Auf meiner alten Dienststelle wurde ich jetzt bei ihrer provisorischen Umgliederung in einer anderen Abteilung eingeteilt. Sollte ich also zurück müssen, dann nicht mehr auf meinen alten Job, meinen alten Kollegen und Mitarbeitern. Natürlich wären die trotzdem am selben Standort und ich würde ihnen über den Weg laufen, aber nicht mehr mit ihnen zusammenarbeiten. Was das Ganze ein wenig, weniger schlimm macht!

Natürlich versuche ich trotzdem die Rückkehr zu verhindern. Noch bin ich auf einem Job vorgesehen der mich auch interessieren würde und im Gegensatz zu anderen, würde ich auch mehr verdienen. Was aber vor allem daran liegt, dass ich derzeit weniger verdiene als alle anderen…Das einzige „Problem“ dort, mein toller Kollege wäre in der Nähe. Wenn auch nicht mehr so nahe wie jetzt! Weiterlesen

Ist mir egal…. Mimimi!!!!

Angst einzugestehen ist offenbar wirklich schwer für uns Menschen. Lieber tun wir so, als wären wir voll cool und hätten keine Angst.

Als ich neu war in meiner neuen Dienststelle und das erste Mal die Verlängerung meiner Dienstzuteilung anstand, hatte ich ein wenig Angst. Wäre ich nicht verlängert worden, hätte ich zurück gemusst. Und das wollte ich nicht. Deshalb hatte ich Angst. Damals erklärten mir alle „Brauchst keine Angst haben, das wird schon!“ Tja, sie hatten Recht, es wurde. Die Angst war aber schon auch verständlich meiner Meinung nach. Mit jeder Verlängerung wurde ich aber ruhiger. Ich lernte wie der Hase läuft und fand meine Gelassenheit. Weiterlesen

Gelassenheit

Ende erstes Quartal 2020 weiß ich allerspätestens wo ich zukünftig arbeiten werde. Und ich sage das ganz ohne Panik. Dass es jetzt wirklich losgeht, wurde von mir ja schon seit fast zwei Jahren erwartet, von anderen sogar länger.

Die erste Info-Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Konkretes wurde aber nur am Rande kommuniziert. Und doch denke ich über meine möglichen Zukunftsalternativen nach. Weiterlesen

Guten Rutsch

Ich glaube ich war noch nie so gut drauf wie heuer zu Sylvester. Und das hat weniger etwas mit dem vorangegangen Jahr, sondern vielmehr mit meiner Einstellung zu tun. Egal wie gut ein Jahr war, spätestens zu Sylvester kam der Katzenjammer. Und das liegt nur zu 50% am Jahreswechsel. Die anderen 50% macht der Geburtstag.

Ein Geburtstag der jahrelangen Enttäuschungen. Partner die fremdgeflirtet bzw -gepoppt haben an diesem Tag. Männer die man liebte und die den Geburtstag vergessen haben. „Freunde“ die besseres zu tun hatten, als mit mir zu feiern. Männer die versprachen den nächsten Geburtstag mit einem zu verbringen und sich dann vorher verpisst haben. Den letzten Geburtstag/Jahreswechsel den ich mit einem geliebten Partner verbracht habe ist 18 Jahre her und da hat er fremdgeflirtet…. Weiterlesen