Wie geil war das denn?!

Am Montag hatte ich ein Vorstellungsgespräch. Und ich war total k.o. Das Wochenende war lang gewesen.

Nach der Airpower am Freitag taten mir am Samstag schon ordentlich die Füße weh. Ich ging trotzdem zum Dienst. Danach war ich noch müder! Am Sonntag hatte ich aber dann Dienst im Ort beim Kinderfest. Dort stand ich auch ein wenig rum und die zwei Tage vorher, hängten sich noch ein wenig mehr rein.

Am Montag dann die hübschen Klamotten aus dem Kasten gefischt und auf in die Arbeit. Dort gab es ein pikantes Frühstück von unserem Chef – wir haben seinen Geburtstag nachgefeiert. Und von dort fuhr ich direkt zum Mittagessen mit meiner Wanderkollegin, die mich ja für den Job empfohlen hatte. Zum Abschluss bekam ich von ihr noch einen Kaffee, in ihrem Büro. Wo normalerweise niemand rein darf. Meinen Ex-Chef hatte sie mal erklärt, er könne sie nicht einfach ohne Termin besuchen. Ich darf das schon…. Anschließend brachte sie mich noch zu meinem Vorstellungsgespräch – damit ich mich nur ja nicht verirre und pünktlich komme. Sogar aufs WC schickte sie mich noch zuvor ;-). Weiterlesen

Jetzt ist Bewegung drin

Ich habe heute einen Anruf bekommen. Meine Wanderkollegin von der alten Dienststelle hat mich für einen Job empfohlen.

Und zwar genau in meiner Kernkompetenz, nur halt mit gleichem Gehalt. Was jetzt zwar nicht optimal wäre, aber gefreut habe ich mich trotzdem. Sie hat an mich gedacht und offenbar auch als reichlich kompetent angeboten.

Von ihrer Seite war das nur eine Vorwarnung falls jemand an mich herantreten sollte – das ich weiß woher es kommt. Weiterlesen

Erwischt!

Mein potenziell neuer Job, ist noch immer nicht ausgeschrieben gewesen als ich in Urlaub ging. Ich konnte mich also noch nicht bewerben. Während ich die Jobbörse im Auge behielt, sah ich auch noch andere potenzielle Jobs, aber nichts was wirklich gut passte. Das eine war bei mir im Nebenort, bei gleicher Bezahlung wie jetzt, doch der Inhalt der Arbeitsplatzbeschreibung schreckte mich ab. Das andere war in der Wiener Innenstadt, auch bei gleicher Bezahlung – wo ich aber Mehrkosten aufgrund der Öffi-Kosten hätte. Und auch inhaltlich nicht mein Traumberuf. Beide Ausschreibungen laufen noch bis Mitte August. Ich hätte also auch dort noch Zeit zu überlegen. Mich würde ja die Arbeitsplatzbeschreibung meines potenziellen Jobs interessieren. Ob mich die auch abschrecken wird? Beim Gespräch hatte ich ja nicht das Gefühl es nicht schaffen zu können. Aber vielleicht sind die Ausschreibungen alle so, dass ich mich nicht drüber traue….. Weiterlesen

Mein Name ist nicht „freiwillige Man“

Am Montag habe ich mich aus vollem Herzen selbst gelobt!

Es ist schon sehr lange für mich ein Thema. Ich „springe“ auf Arbeit an. „Ich suche einen Freiwilligen!“ „Da sollte man was machen.“ Diese zwei Sätzen reichten eigentlich immer, dass ich die Arbeit annahm. Irgendjemand muss sie ja machen. Jo eh. Aber nicht immer ich!

Nach über 20 Jahren Berufsjahren lerne ich es schön langsam. Wenn sich immer alle auf mich verlassen, heißt das für mich – mehr Arbeit – für die anderen – keine Arbeit. Und das auch noch, wo ich weniger verdiene als die meisten in meiner Umgebung!

Auf mich ist 100% Verlaß. Weiterlesen

Persönliche Haltung

Mit meinem Kollegen habe ich immer wieder Probleme weil er in vielen Dingen ganz anders tickt als ich. Bei ihm geht das Privatleben immer vor. Bei mir normalerweise die Arbeit. Mein Arbeitgeber bezahlt mir das Gehalt mit dem ich mir meine Wohnung, mein Essen, mein Auto, mein Fitnessstudio, meine Hobbys, etc. leiste. Ohne Job, kein Geld, kein schönes Leben. Deshalb hat der Job an und für sich Vorrang. Wobei ich mittlerweile, wenn ich einen Termin habe, zuerst versuche einen reinkommenden Auftrag an jemand anderen zu übergeben bevor ich meinen privaten Termin verschiebe. Früher war das anders. Da hatte mein Privatleben überhaupt keine Priorität. Habe ich aber keinen Termin und muss spontan was erledigt werden, Überstunden inklusive, dann mache ich das. So lange ich nicht die Einzige bin, die macht. Auch das war früher anders. Da war ich oftmals die Einzige die im Büro saß, während alle anderen heim gingen. Weiterlesen

Unsicherheit – Ablehnung – Zielstrebigkeit

Also mir persönlich ist eine klare Ablehnung weit lieber, als unsichere Zeiten. Wobei ich nicht von globalen Unsicherheiten sprechen, sondern konkret in meinem näheren Umfeld. Mit Ablehnung kann ich aufgrund der Vielzahl, die ich schon erleben durfte, recht gut um. Wenn mich jemand ablehnt, ist es mir zwar nicht egal, aber ich setzte in der Sekunde mein Pokerface auf, fahre die emotionale Mauer hoch und gehe meiner Wege. Sobald ich alleine bin, lasse ich dann meine Gefühle raus und danach überlege ich mir, wie ich weitermache. Ich bin das klassische Stehaufmännchen. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen. Das kann ich.

Was ich nicht kann ist warten. Mit Hoffnung auf bessere Zeiten haben, habe ich ein echtes Problem. Vor allem wenn ich nichts dazu beitragen kann. So lange ich etwas tun kann, kann ich jede Hürde überwinden. Aber mich auf andere verlassen, fällt mir echt schwer. Vielleicht weil ich zu oft enttäuscht wurde. Ich habe immer und immer wieder feststellen müssen, dass ich mich nur auf mich selber verlassen kann! Meine Eltern mal ausgenommen! Aber egal ob im Freundeskreis, im Büro oder in meinen Beziehungen, sobald ich mich auf jemand verlassen habe, wurde ich bitter enttäuscht.

Wenn dann zu diesem Grundproblem, noch ein paar Unsicherheitsfaktoren dazukommen – wie ich es jetzt im Büro habe – dann wird das ganze für mich unerträglich und ich total emotional. Doch in Bezug auf mein Büroproblem, kann ich ja etwas tun. Ich kann ihnen den Mist vor die Füße werfen. Was ich auch tun werde. Obwohl dies wiederum einer andern Grundhaltung von mir zuwider geht. Meiner Zielstrebigkeit. Mir war sofort klar, dass ich so nicht weitermachen will. Aber ich bin es nicht gewohnt aufzugeben. Ich bin es gewohnt durchs Ziel zu gehen! Auch wenn es noch so lange dauert und egal wie viele Hürden ich auf dem Weg auch überwinden muss.

Aufgeben tut man nicht. Aufgeben tun wir nur einen Brief. Weiterlesen

Teilzeitjob

Unbeabsichtigter Weise habe ich jetzt ein paar kurze Wochen hintereinander. Vorige Woche war ich zwei Tage arbeiten, drei Tage Kurs – was wie Urlaub ist – diese Woche habe ich auch nur gestern und heute gearbeitet, nächste und übernächste Woche gebe ich mir den Affenzirkus jeweils nur Mittwoch bis Freitag.

Wie gesagt, war nicht Absicht. Ist aber verdammt gut! Nachdem ich monatelang mehr oder weniger durchgearbeitet habe, ist so eine kleine Erholung, bevor es gegen Jahresende wieder stressig wird, total angenehm. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr ich bereits wieder im Job-Trott festgesteckt hatte!

An diese „Nur-ein-paar-Tage-Woche“ könnte ich mich definitiv gewöhnen. Bei vollem Gehalt versteht sich!

© Libellchen, 2016