Wolke 4

Cooles Lied, nur der Text ist so gar nicht meins!

Als ich das Lied das erste Mal hörte, ging ich gleich mit dem Rhythmus mit, doch beim Text krampfte es mich dann richtig ein.

„Lieber Wolke 4 mit dir, als unten wieder ganz allein.“

Das ist das genaue Gegenteil von meiner Philosophie, doch offenbar die gängige Meinung bei vielen Menschen. Viele Paare wohnen auf Wolke 4, weil sie nicht allein sein können/wollen. Ich bin lieber allein, als mit irgendjemand auf Wolke 4! Und ja ich bin auch schon von der Wolke 7 gefallen. Mehrmals auch schon von der 6, wo ich aber dachte es wäre die 7er.

Ich will auf jeden Fall wieder auf die Wolke 7. Die 4 interessiert mich gar nicht. Ich will richtig verliebt sein. Will mit meinem ganzen Herzen und meiner Seele lieben. Mit weniger werde ich mich nicht mehr zufrieden geben. Vielleicht heißt dass das ich alleine bleiben werde. Wahrscheinlich sind meine Ansprüche zu hoch, aber das ist egal. Auch unten ganz allein kann man glücklich sein.

© Libellchen, 2015

Geschützt: Und Action!

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Focus

Ich liebe Will Smith und endlich hat er mal wieder etwas echt Witziges abgeliefert! Focus ist eine gut gemachte Gaunerkomödie. Normalerweise schauen wir uns sowas im Kino zwar nicht an, aber bei Will machen wir auch schon mal eine Ausnahme. Und wir haben es nicht bereut! Im Gegenteil! Wir haben viel gelacht und uns köstlich amüsiert. Weiterlesen

Sopron I – 02 03 15

Die Woche begann mit einem kleinen Ausflug nach Ungarn. Da ich mich nicht wirklich in Ungarn auskenne, bedurfte mein Ausflug einer gewissen Vorbereitung. Ich habe die Strecke gegoogelt und versucht herauszufinden, wo die Parkgaragen in Sopron sind – gem. ÖAMTC ist es nämlich besser in den Parkgaragen zu parken. Blöderweise habe ich nichts gefunden. Also habe ich mir nur die Strecke ausgedruckt und versucht herauszufinden, ob ich aus meinem Smart-Phone ein Navi machen kann – was tatsächlich funktioniert hat!

Ich fuhr also ein wenig unruhig am Montagvormittag nach Ungarn. Da ich nicht genau wusste, wo ich parken würde, fuhr ich eine halbe Stunde vorher los. Der Verkehr war ganz ruhig und ich brauchte ziemlich genau eine dreiviertel Stunde. Doch mitten in Sopron versagte dann mein Handy-Navi. Statt gerade, sagte er plötzlich rechts abbiegen und schickte mich im Kreis durch die Nebengassen. Dabei fuhr ich bei einer Tiefgarage vorbei. Als er mich das zweite Mal in Richtung Tiefgarage schickte, beschloss ich zu parken und zu Fuß weiter zu gehen. Weiterlesen

Soziale Kompetenz

Das wahrscheinlich größte Thema meines Lebens. Zu der Zeit wo andere den Umgang mit Fremden lernen, nämlich als Kinder, saß ich zu Hause und übte mich in der Beobachterrolle. Meine Großeltern waren übervorsichtig bei meiner Erziehung, daher hatte ich keinen Umgang mit anderen Kindern, außer in der Schule. Da ich an keiner Freizeitaktivität der anderen Kinder teilnehmen durfte, hatte ich allerdings keine Freunde und wurde zum Mobbingopfer. Damals wollte ich nichts anderes als Freunde finden. So viel zur Ausgangslage.

Als ich den Alkohol entdeckte und aufhörte zu denken, fand ich Freunde. Einfach indem ich, ich selbst war. Einmal gefunden, wollte ich sie nicht mehr hergeben und passte mich an, bis zur Selbstverleugnung. Ich tat alles um gewonnene Freunde zu behalten. Das brachte mir unzählige emotionale Verletzungen ein, da ich auf meine Gefühlen herumtrampeln lies. Irgendwann wurde es mir dann immer zu viel und ich zog eine Grenze. Diese wurde allerdings nie beachtet, da ich ja sonst auch alles mit mir machen lies. Wenn ich dann auf der Einhaltung meiner Schmerzgrenze beharrte, war dies normalerweise das Ende einer Freundschaft. Weiterlesen

Gegen den Strom schwimmen

Am Wochenende bin ich mal wieder gegen den Strom geschwommen, oder besser gesagt nicht! Am Sonntag war der heißeste Tag dieses Sommers. So um die 40 Grad und das in Österreich. Im Radio hörte ich die Staudurchsagen vor den Seen – das ist kein Scherz! Im Radio wurde tatsächlich Überlastung der Strassen bei den Seezufahrten durchgesagt.

Und ich saß zu Hause in meiner kühlen Wohnung und hörte Radio. Mein Mittagsnickerchen machte ich trotzdem. Nur halt nicht am See im Schatten, sondern im Bett. Klar, ich tu mir leicht, ich kann die ganze nächste Wochen schwimmen gehen und muss somit nicht am Wochenende Sardine spielen. Glück muss man haben. Weiterlesen