Die Zukunft beginnt heute!

Eigentlich hat sie schon vor einem Monat begonnen, doch ich brauche immer ein wenig Zeit um mich auf veränderte Gegebenheiten einzustellen. Doch sobald ich es geschafft habe, ist es so und das neue Kapitel meines Lebens kann starten.

Dieses Wochenende habe ich mehr geschlafen als an jedem anderen Wochenende heuer! Und dabei war es kein verlängertes Wochenende. Es waren nur zwei Tage, doch die habe ich ausgiebigst im Bett verbracht. Mein Kopf grübelt nicht mehr. Es ist wie es ist. Ich habe es akzeptiert. Ich werde damit leben können. Ich habe schon sehr vieles er- und überlebt, Rückschläge werfen mich nicht nachhaltig aus der Bahn.

Mein Problem ist die Zeit bis zu dem Punkt der Akzeptanz. Ich klammere mich immer sehr lange an etwas. Ich gebe nicht so schnell auf. Auch wenn mir schon klar ist, dass ich loslassen sollte. Doch das hat einen ganz einfachen Grund. Ich bin Steinbock. Wenn ich loslasse, dann richtig. Dann war es das für mich. Ich treffe eine Entscheidung und stehe dazu. Als ich meinem Chef erklärte – ich will nicht mehr – glaubte er an eine Trotzreaktion. Dass ich mich mit der Zeit schon beruhigen würde. Doch so bin ich nicht. Ich kämpfe und kämpfe und kämpfe, bis ich es nicht mehr tue. Und wenn ich aufhöre zu kämpfe, wenn ich mit etwas abgeschlossen habe, dann war es dass für mich. Weiterlesen

Das Leben rast dahin…

… und steht doch still. So schnell sich Dinge in manchen Bereichen meines Lebens auch bewegen, in anderen steht alles still. Und wenn die Dynamik in manchen Dingen zunimmt, merkt man erst so richtig, wie statisch andere Dinge sind! Es gab mal eine Zeit da war mein Alltag vorgezeichnet. Im Moment ist er das nicht. Im Büro bin ich von meiner Hauptaufgabe freigestellt und arbeite nur mehr in einem Projekt. Ich bin nicht mehr zuständig für die Befindlichkeiten meiner Mitarbeiter und es geht mir auch überhaupt nicht ab. Doch durch das Projekt, bin ich auch nicht mehr so gefangen in der Welt der Sekretariatszeiten und Spätdienste. Ob ich am Donnerstag oder Freitag bis 16 Uhr im Büro bleibe, hängt nicht mehr davon ab ob Margits Katze mal wieder in die Tierklinik muss oder der Hund ihrer Eltern Zahnschmerzen hat! Ich kann kommen und gehen wie ich will! Herrlich das Gefühl nicht mehr den eigenen Zeitplan nach den Haustieren von irgendwelchen Leuten richten zu müssen!

Diese Woche fiel mir das wieder mal auf und das obwohl ich nur zwei Tage im Büro war. Montag und Dienstag lag ich nämlich kränklich zu Hause. Normalerweise wäre ich arbeiten gegangen obwohl ich lieber liegen geblieben wäre, doch so wie es derzeit steht habe ich beschlossen mich nicht zu quälen! Und so kümmerte ich mich um mich selber, während PK sich um das Projekt kümmerte. Am Mittwoch gaben wir dann gemeinsam richtig Gas und am Donnerstag war er dann krank und ich hielt die Stellung. Freitag hatte ich dann ein paar Stunden geopfert und mir frei genommen – wie so ziemlich alle bei uns! Weiterlesen

Unsicherheit – Ablehnung – Zielstrebigkeit

Also mir persönlich ist eine klare Ablehnung weit lieber, als unsichere Zeiten. Wobei ich nicht von globalen Unsicherheiten sprechen, sondern konkret in meinem näheren Umfeld. Mit Ablehnung kann ich aufgrund der Vielzahl, die ich schon erleben durfte, recht gut um. Wenn mich jemand ablehnt, ist es mir zwar nicht egal, aber ich setzte in der Sekunde mein Pokerface auf, fahre die emotionale Mauer hoch und gehe meiner Wege. Sobald ich alleine bin, lasse ich dann meine Gefühle raus und danach überlege ich mir, wie ich weitermache. Ich bin das klassische Stehaufmännchen. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen. Das kann ich.

Was ich nicht kann ist warten. Mit Hoffnung auf bessere Zeiten haben, habe ich ein echtes Problem. Vor allem wenn ich nichts dazu beitragen kann. So lange ich etwas tun kann, kann ich jede Hürde überwinden. Aber mich auf andere verlassen, fällt mir echt schwer. Vielleicht weil ich zu oft enttäuscht wurde. Ich habe immer und immer wieder feststellen müssen, dass ich mich nur auf mich selber verlassen kann! Meine Eltern mal ausgenommen! Aber egal ob im Freundeskreis, im Büro oder in meinen Beziehungen, sobald ich mich auf jemand verlassen habe, wurde ich bitter enttäuscht.

Wenn dann zu diesem Grundproblem, noch ein paar Unsicherheitsfaktoren dazukommen – wie ich es jetzt im Büro habe – dann wird das ganze für mich unerträglich und ich total emotional. Doch in Bezug auf mein Büroproblem, kann ich ja etwas tun. Ich kann ihnen den Mist vor die Füße werfen. Was ich auch tun werde. Obwohl dies wiederum einer andern Grundhaltung von mir zuwider geht. Meiner Zielstrebigkeit. Mir war sofort klar, dass ich so nicht weitermachen will. Aber ich bin es nicht gewohnt aufzugeben. Ich bin es gewohnt durchs Ziel zu gehen! Auch wenn es noch so lange dauert und egal wie viele Hürden ich auf dem Weg auch überwinden muss.

Aufgeben tut man nicht. Aufgeben tun wir nur einen Brief. Weiterlesen

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Manchmal frage ich mich, was genau eigentlich in seinem Kopf vorgeht. Wieso glaubt er, dass ich Freitagabend nichts zu tun habe? Wieso glaubt er, dass ich Freitagabend nichts Besseres zu tun habe, als mir sein Gejammer anzuhören?

Vor Jahren war es durchaus üblich, dass wir am Freitagabend telefoniert haben, doch diese Zeit ist seit Jahren vorbei. Und er hat mich auch jahrelang nicht angerufen. Aber in letzter Zeit würde er es wieder versuchen. Ist es, weil ich ihm gesagt habe, er soll das Gerede für sich behalten? Ist es, weil er merkt, dass sich meine Haltung verändert hat?

Vor kurzem habe ich mich mal wieder mit der ganzen Geschichte auseinandergesetzt. Auch weil mir immer wieder Menschen gesagt haben – der hat dich ja toll manipuliert. Also habe ich mir die ganze Geschichte nochmal mit Abstand angeschaut. Weiterlesen

Possibility

Jeder Mensch hat andere Erlebnisse und fühlt in derselben Situation etwas anderes, als sein Gegenüber. Selbst gleiche Erfahrungen können zu anderen Gefühlen führen. Manchmal sind Filme oder Bücher ganz nahe an den eigenen Gefühlen dran, aber so richtig ins Schwarze treffen sie selten.

Umso tiefer geht es wenn es mal genau sitzt! Zuerst habe ich den Film gesehen, dann erst habe ich das Buch gelesen. Ich hatte also beim Lesen bereits das Lied im Ohr. Und ich heulte sowohl beim Film, als auch beim Buch.

Es war zirka ein Jahr nachdem mich der süße Typ verlassen hatte, da sah ich New Moon das erste Mal. Für alle denen der Titel nichts sagt, es ist der zweite Twilight-Film. Sie ist total verliebt, doch er verlässt sie. Und sie kann es sich nicht erklären, außer dass sie nicht gut genug ist für ihn – da fangen die Parallelen bereits an…. Weiterlesen

Tausendmal berührt…

Es ist ja sooo kitschig, aber es ist die Wahrheit. Genau bei diesem Lied bin ich mit meinem ersten Freund zusammen gekommen. Meinem besten Freund damals…. Das Lied war also mehr als passend!

Und doch war es nicht so romantisch, wie es klingt. Wir waren Freunde. Doch er wollte schon länger etwas von mir. Er umwarb mich. Doch er war so gar nicht mein Typ. Ich stehe auf groß und dunkel und er war blond, mit blauen Augen. Doch er war nett. Und er war immer für mich da. Doch das alles hätte noch nicht gereicht. Weiterlesen