Abgesagt

Von Anfang an war ich davon nicht begeistert. Ein Kollege und seine Frau haben voriges Wochenende zur Wohnungseinweihungsfeier und danach anschließend Punsch am Christkindlmarkt eingeladen. Kurz vor Weihnachten. Am Samstag. Schon bei der Zusage, war ich nicht überzeugt.

Die Wohnung ist Mitten in Wien. Ich wohne ausserhalb. Ich könnte mit Öffis fahren, dann würde ich zwar hin und retour eineinhalb Stunden brauchen, aber ich könnte das Auto stehen lassen und einen Punsch trinken. Ich könnte auch mit dem Auto zum Hauptbahnhof fahren, dort parken und dann mit Öffis weiterfahren. Das würde zwar zeitmäßig wenig Unterschied machen, aber zumindest wäre es teilweise wärmer. Weiterlesen

The Big Bang Theory und die Philosophie

Stein, Papier, Schere, Aristoteles, Locke von William Irwin und Dean A. Kowalski

Da lümmelte ich am Tag des Buches auf meiner Couch rum und war schon fast am Einschlafen, als ich über einen Blogbeitrag stolperte. Mein Blog – meine Gedankenfürze verloste Bücher. Ich scrollte im Halbschlaf nach unten und stolperte über den Titel. Ich las die Kurzzusammenfassung und warf meinen Namen in den virtuellen Hut. Am nächsten Tag fuhr ich nach Spitz und als ich am Sonntag zurückkam, fand ich eine Mitteilung vor, dass ich tatsächlich gewonnen hatte! Ein paar Tage später hielt ich das Buch in meinen Händen.

Gleich vorweg, für all jene welche die Fernsehserie The Big Bank Theory (TBBT) nicht kennen – euch würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen. Für alle die TBBT lieben, falls ihr das Buch in die Hände bekommt, lest mal rein, vielleicht spricht es euch ja an. Also mir hat es sehr gut gefallen. Weiterlesen

Run all night

Mal wieder ein Liam Neeson-Film. Und obwohl es ein typischer Neeson-Film ist, ist er doch ganz anders. Weniger Boom-Boom-Action und mehr Emotionen. Hat auch die Filmzeitschrift geschrieben gehabt, aber wir überzeugen uns von sowas ja immer gern selber. Und tatsächlich, am Ende des Filmes hat Barbara das Taschentuch gezückt und ich hab mir ein Tränchen aus den Augenwinkeln gestrichen. Also doch nicht so typisch…

Was ich immer wieder total heftig finde bei seinen Filmen, der Mann ist 62 Jahre alt! Und ganz ehrlich, ich sehe das nicht. Keine Ahnung ob er künstlich nachgeholfen hat, wenn ja, dann bei einem sehr guten Chirurgen. Doch das glaube ich nicht. Zu viele Falten zieren sein Gesicht und trotzdem hat er den Körper eines 40jährigen und ein Gesicht eines 50jährigen.

Ich mag ihn und seine Filme sowieso, doch dieser hat mir mal wieder richtig gut gefallen!

© Libellchen, 2015

Selbstverliebt

Manchmal wenn ich mir die Schuhe anziehe und die langen, schlanken Beine im Spiegel sehe, bewundere ich sie, bevor mir einfällt, dass dies nun meine sind. Wenn ich meine neue Jacke anziehe und den neuen Umriss meines Körpers im Spiegel sehe, bin ich sprachlos vor Bewunderung. Auch mein Schatten ähnelt mittlerweile mehr einem Strich, denn einer Tonne. Man kann jetzt wieder sehen wie groß ich eigentlich bin. Und mein Hinterteil ist wieder knackig und nicht mehr schwabbelig.

2 Jahrzehnte habe ich Spiegel gemieden wie der Teufel das Weihwasser. 2 Jahrzehnte habe ich mich unter immer mehr Lagen Kleidung versteckt. Doch jetzt kann ich mich wieder zeigen. Denn jetzt gefalle ich mir wieder!

© Libellchen, 2015

Ich hätte es alleine durchgezogen

Wirklich! Aber nicht alleine gehen zu müssen, gefällt mir trotzdem besser!

Nach meinem Blogbeitrag vorigen Samstag hat sich meine Stiefmutter bei mir gemeldet. Sie würde mitgehen zu Stomp, falls ich noch eine Karte auftreibe. Nichts leichter als das. Ich mich also wieder eingelockt bei meinem Pannendienst und nach einem zweiten Sitzplatz gesucht. Wir sitzen in derselben Reihe, aber ein paar Sitze auseinander. Weiterlesen

Geschützt: Punkt 37 und ein wenig Fenster putzen

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Besuchstour

Weihnachten habe ich wieder mal bei meinem Vater und meiner Stieffamilie verbracht. Am 26. war ich dann mit meiner Mutter bei meiner Großmutter. Meine Großmutter die mich großgezogen hat, im Vergleich zu meinem Einmal-im-Monat-Besuchstag-Vater mit angeheirateter Familie. Und jetzt ratet mal wo ich mich wohler gefühlt habe. Richtig. Bei meinem Vater!

Meine Stiefmutter ist eine richtige Mutter. Sie hat ihre 2 Söhne großgezogen, kocht gerne, ihr Haus ist ein richtiges Nest und sie behandelt mich, wie eine Freundin. Sie hört mir zu, geht auf mich ein, kauft mir Weihnachtsgeschenke, die ich brauchen kann und die mir gefallen. Sie ist der Typ liebevoller Kümmerer, eine Schulter zum anlehnen. Meine Großmutter wiederum kenne ich seit ich denken kann und sie hat sich seitdem nicht wirklich verändert. Allerdings ist das nicht gerade gut. Weiterlesen