rechts – links – Mitte

Ich habe mir immer schon schwer getan mich einzuordnen. Genauso schwer wie mit der Wahl einer Partei bei jeder Wahl. Ich fühle mich nirgendwo wirklich zu Hause. Niemand der wirklich meine Interessen vertritt.

Was ich immer schon ausschließen konnte ist der rechte Rand. Gerade als Frau tue ich mir schwer mit den Patriarchen. Ihre „Frauen zurück an den Herd-Haltung“ geht mir sehr gegen den Strich. Als 40jährige, kinderlose, unverheiratete Frau bin ich in ihren Augen wahrscheinlich auch nicht allzu viel wert… Ich erfülle die Rolle die sie mir zugestehen würden überhaupt gar nicht. Ausserdem haben die echten Rechten – und ja ich habe mal einen echten, bekennende Neonazi kennengelernt – etwas an sich, dass sich mir die Haare auf der Haut aufstellen. Wie bei Schlangen übrigens….. Ich empfinde einen unbändigen Fluchtinstinkt und erstarre gleichzeitig.  Weiterlesen

Trendanalyse

Wir hatten diese Woche einen Trendforscher als Vortragenden und ich muss sagen ich war begeistert! Er hat sehr viele vermutliche Probleme der Menschheit in den nächsten Jahren/Jahrzehnten angesprochen und zwar ganz ohne Negativität und Gejammer. Er hat einfach dargestellt was aus heutiger Sicht vermutlich zu einem Problem werden wird und hat auch darauf hingewiesen, dass sich die Lage in fünf Jahren auch geändert haben kann.

Als Beispiel hat er angeführt dass vor fünf Jahren noch niemand ernsthaft – ausser jene die es sich gewünscht haben – in Österreich an einen Zerfall der EU geglaubt hat. Aus heutiger Sicht fehlt diese Sicherheit von vor fünf Jahren. Aus heutiger Sicht würde er es nicht mehr kategorisch ausschliessen. Wie gesagt, er blieb dabei sachlich und total unaufgeregt. Mit jedem Satz vermittelte er – ohne Worte – das alles gut werden wird. Und das während er über die Herausforderungen wie Demographie, Wasserengpässe in Afrika und nahem Osten, Urbanisierung, Klimawandel, etc. gesprochen hat. Weiterlesen

Ins Tun kommen

Teil zwei meiner Ausbildung Projektmanagement hat stattgefunden und es waren zwei kurzweilige, informative, spannende Tage!

Ich bin ja ungewollt im Team mit zwei Kollegen von meiner alten Dienststelle gelandet. Mit beiden habe ich schon im Projekt bei der alten Dienststelle zusammen gearbeitet und ich habe die Nähe nicht gerade gesucht. Doch bei aller Kompliziertheit und Eigenheiten, sprechen wir halt doch eine gemeinsame Sprache. 13 Jahre bei der selben Dienststelle prägen halt schon sehr… Wo ich bei der neuen Dienststelle teilweise immer noch die Orientierung suche, kann ich mit Menschen von meiner alten Dienststelle ohne nachdenken „blind“ kommunizieren. Wir verstehen uns einfach. Oder ist es, weil es mir egal ist? Mache ich mir bei der neuen Dienststelle vielleicht einfach auch zu viele Gedanken? Will ich mich einfügen? Was bei der alten Dienststelle so was von egal ist und doch besser funktioniert? Liegt es vielleicht einfach an mir? Bin ich vielleicht schon wieder zu harmoniesüchtig….? Weiterlesen