Routine

Wenn es heiß ist, flüchten alle zum See, wo wir unseren Stammplatz haben. „Unser“ Baum ist echt schön groß und dort kennen wir auch die Nachbarn. Wenn wir unter der Woche nach der Arbeit zum See fahren, ist er aber natürlich meistens schon belegt. Am Wochenende oder im Urlaub unter der Woche, schaffe ich es aber normalerweise unseren Platz zu sichern. Man muss nur rechtzeitig drüben sein.

Aretha und ihr Freund kommen normalerweise gegen Mittag. Aber ich bin immer schon morgens drüben. Vor allem weil ich es liebe am frühen Morgen wenn fast niemand da ist, meine Runde im Wasser zu drehen. Wir reden hier übrigens von ca. acht Uhr. Danach kann ich in Ruhe lesen, da gegen Mittag dann auch die Kinder kommen. Da wird es dann lauter und die Morgenruhe ist dahin. Ich geniesse die Vormittage also sehr. Weiterlesen

Neue Masseurin

In den letzten Jahren bin ich ca. einmal im Monat, Samstags mit Mama massieren gefahren. Zum besten Masseur aller Zeiten. Es war eine Art Ritual. Meistens fuhr Mama und während sie massiert wurde, leistete ich mir ein Frühstück beim Bäcker ums Eck. Etwas das ich normalerweise nicht mache. Daher begann der Tag schon sehr besonders. Manchmal ging ich auch im Sonnenschein spazieren oder flanierte einfach durch den Ort. Und dann natürlich die Massage selbst. Einzigartig. Angenehm. Vertraut. Entspannend. Als mein Masseur in Pension ging, wusste ich „Sowas bekomme ich nie wieder!“

Also suchte ich nach etwas anderem. Unter anderem in der Nähe. Wenn ich schon keine supertolle Massage mehr bekomme, so sollte sie wenigstens in der Nähe sein! Zehn Minuten Fußmarsch von mir zu Hause gibt es eine Masseurin. Also rief ich sie mal an und machte einen Termin aus. Den ersten musste ich leider wegen Grippe wieder absagen, doch beim zweiten Mal klappte es. Weiterlesen

Kraftreserven auffüllen

Vorigen Freitag war ich mit meinen Kraftreserven ziemlich am Ende. Eine der besten Kraftauffüller – Schlaf – ist in den letzten Wochen eher Mangelware! Ich bin hundemüde, lege mich ins Bett und drehe mich dann stundenlang von einer Seite auf die andere… Dadurch bin ich auch schon wochenlang groggy. Ohne Schlaf bin ich einfach zu nichts zu gebrauchen! Dazu noch die doch recht anstrengende Woche. Am Freitag hätte ich mich also am liebsten ins Bett gelegt und wäre erst am Sonntag wieder aufgestanden! Andererseits habe ich das dass Wochenende zuvor getan und es hatte auch nicht geholfen!

So beschloss ich am Freitag trainieren zu gehen. Ich verkündete es im Büro und dadurch verpflichtete ich mich selbst. Ich wollte nämlich absolut nicht! Am Weg ins Fitnessstudio überlegte ich sicher 20x ob ich nicht doch besser heimfahre… Doch ich zog es durch. Die Trainer erkannten sofort was los ist als ich bei ihnen ankam. Und sie prophezeiten mir „Nach dem Training geht es dir besser!“ Klar doch. Ich geh total fertig und kraftlos hin und mit mehr Energie raus… Weiterlesen

Schmerz lass nach!!!!!

Freitag war Zahnarzttag. Ich war auf viele Schmerzen eingestellt, was erstmal total unbegründet war. Der Herr Doktor spritzte mich nämlich erstmal nieder. Meine allerersten Spritzen beim Zahnarzt! Das ist ja mal ein komisches Gefühl, wenn das halbe Gesicht plötzlich taub wird! Wobei die Spritze im Unterkiefer fast nicht gewirkt hat. Aber das war egal. Der Herr Doktor hat nämlich mein Zahnfleisch in Ruhe gelassen. Weiterlesen

Vösendorf – Biedermannsdorf – Laxenburg 21. März 2015

Ich weiß jetzt, dass ich von zu Hause, direkt bis Laxenburg gehen kann. Also zum einen schaffen es meine Beine und zum anderen gibt es einen Radweg, den man benutzen kann.

Eigentlich wollte ich ja gar nicht so weit gehen – insgesamt waren es 12 Kilometer. Ich wollte das neue Jahr, mal ganz gemütlich beginnen. Ein wenig den Radweg entlang und schauen wo ich hinkomme. Also habe ich mein neues Stirnband angelegt, meine warme Jacke angezogen und mit meinem I-Pod im Ohr losgestapft. Die Sonne stand zwar hoch am Himmel, doch wirklich viel Kraft hatte sie um 9 Uhr morgens noch nicht. Weiterlesen

Wenn Glücksgefühle über schwimmen!

Der Freitag war ein toller Tag. Obwohl er eigentlich nicht so toll begann. Nachdem ich mich Donnerstag über den einen Arbeitskollegen geärgert hatte, wachte ich mit den Gedanken an ihn auf – schätze ich habe auch davon geträumt. Ich stand trotzdem auf, denn es erwartete mich meine erste Nordic Walking- Stunde mit Thomas. Und die wollte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen. Also rollte ich mich aus dem Bett raus und machte mich auf in die Arbeit.

Der Tag begann dann mit einem Scherzchen von unserem Chef. Er wollte nämlich das Thema von Donnerstag aufwärmen und drückte mir eine Besprechung um 9 Uhr aufs Auge. Als ich fragte ob es nicht reichte, dass ich von dem Kollegen geträumt hatte, fragte mich unser Chef tatsächlich „Soll ich sie vielleicht versetzen? Dann können sie immer in seiner Nähe sein!“ Und dabei grinste er mich an. Ich warf ihm meinen bösesten Blick zu, woraufhin er schallend loslachte. Jetzt weiß ich wie ich unseren Chef glücklich machen kann! Weiterlesen

Bewegungsdrang

Ich war mal ein richtiger Couchpotato. Erholung bedeutete für mich nichtstuend auf der Couch liegen zu können. Die einzigen Aktivitäten die ich in meiner Freizeit betrieben habe, waren Fernsehen und Computer spielen. Es war immer dasselbe. Abends nach der Arbeit, bzw. am Wochenende. Ich ging zwar am Abend fort, doch tagsüber blieb ich auf der Couch.

Nun, diese Zeiten sind offensichtlich vorbei. Mittlerweile fehlt mir etwas, wenn ich mich nicht regelmäßig bewege. Und da ich eine sitzende Arbeit habe, habe ich abends wenn ich heimkomme, ein Bewegungsdefizit. Und so verbrachte ich auch meinen Urlaub mit viel Bewegung. Für meine Verhältnisse – sehr viel Bewegung! Erholung bedeutet für mich nicht mehr, faul auf der Couch rumzuliegen. Erholung bedeutet vielmehr frische Luft und Bewegung und danach auf der Couch rumliegen. Weiterlesen