Terminverschiebungen

Wie schon mehrfach kommuniziert bin ich mit Terminen bis oben hin zugepflastert. Was nicht das Problem ist. Das Problem ist, wenn die Termine von anderer Seite verschoben werden wollen. Ich habe nämlich nix frei wo man hin verschieben kann!

Die erste war die Zahnärztin. Sie hat zwei Krankenstände und wollte den Termin verschieben. Sogar den Samstag hat sie mir angeboten, aber ich bin ja auch am Wochenende total verplant. Schließlich haben wir uns auf nächste Woche geeinigt. Da hatte ich noch einen einzigen Termin frei. Den hat jetzt die Zahnärztin. Weiterlesen

Entschleunigung durch Öffis

Bei der Überlegung auf Öffis umzusteigen, hatte ich immer die Befürchtung, dass mich das stressen würde. Ich sah mich Bussen und U-Bahnen nachlaufen, bzw. in der Kälte warten. Ja das ist ein Teil des Öffi-Lebens, aber nicht nur.

Früher war ich total flexibel. Sobald ich fertig war, ging ich zum Auto und fuhr los. Jetzt muss ich schauen wann der nächste Bus fährt. In der Früh hat sich dadurch einiges geändert. Ich mache meine Morgenhygiene und währenddessen wird der erste Kaffee zubereitet. Ich habe in der Früh nämlich einen Puffer. Wenn man mal länger braucht will man ja nicht gleich den Bus verpassen. Also habe ich 40 Minuten Zeit. Früher ging ich nach 30 Minuten aus dem Haus. Den ersten Kaffee gab es erst im Büro. Weiterlesen

Totale Umstellung

Am Montag läutete der Wecker gleich mal später. Da ich erst um 9 Uhr im Büro sein musste, konnte ich länger schlafen. Oder hätte ich länger schlafen können, hätte mich nicht der Sturm geweckt!

Ich quälte mich aus dem Bett und machte mir erstmal einen Kaffee. Und da ich wirklich viel Zeit hatte, machte ich dann auch noch eine halbe Stunde meine Rückenübungen am frühen morgen. Danach duschen und anziehen und nebenbei mit meiner neuen App checken wie „mein“ Bus in der Zeit liegt. Und er kam mit 8 Minuten Verspätung, zeitgleich mit dem nächsten. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg und dann ging es mal nach Wien. Weiterlesen

Verplant oder lieber flexibel?

Wie schon erwähnt haben wir einen neuen Kollegen. Unser Abteilungsleiter spricht nur vom Cornetto, was seine Körperform recht gut beschreibt. Ebenfalls ein Sportfuzzi und ebenso nervig wie mein Kollege. Dauernd will er über Sport sprechen, allerdings reagiert er mittlerweile auf meinen genervten Blick und hält den Mund.

Doch an den musste er sich erst gewöhnen…. Vorige Woche hatten wir noch eine recht hitzige Diskussion. Einfach weil er mir sagen wollte, wie ich mein Leben einzuteilen hab. Und es gibt wirklich nichts was ich weniger brauche! Ich bin 40 Jahre ganz alleine geworden, da braucht er jetzt nicht klugsch… Ich meine er kann schon seine Meinung äußern, er kann auch sein ganzes Leben bis ins Detail verplanen – who cares? Aber wenn er eine halbe Stunde auf mich einredet dass ich doch einfach mein Leben verplanen soll – wo ich endlich weitgehend damit aufgehört habe – dann treibt er mich an die Grenzen meiner Freundlichkeit. Weiterlesen

Die letzten Meter

Auf den letzten Metern wird es jetzt irgendwie mühsam. Fast alles ist erledigt und jetzt fängt es an zu stocken. Meine Schlafzimmerladen sind da. Die ursprünglichen hatten die falsche Farbe und vorige Woche wurden dann die richtigen geliefert. Und ich bekam eine SMS, dass sie abholbereit in Wiener Neustadt in der Filiale liegen. Woraufhin ich angerufen habe und gemeint habe, ich will sie wie versprochen zugestellt und montiert bekommen. Und vor allem die alten auch gleich mitgeben.

Und ich bekam einen Termin nächste Woche Dienstag – woraufhin ich mir frei genommen habe. Als dann auch noch der Mikrowellenmann anrief und einen Termin nächste Woche wollte, bekam er auch den Dienstag. Ich finde es immer schön wenn ich alles auf einmal erledigen kann. Weiterlesen

Husarentempel – 29 06 14

Beim letzten Mal wandern, habe ich ja einen Mann kennen gelernt und entgegen meinem Naturell, habe ich ja gleich mit ihm geplaudert und bin auch gleich mit ihm mitgegangen! Und wir haben uns so prächtig verstanden, dass wir auch gleich die Telefonnummern ausgetauscht haben. Und dann ist erstmal nichts passiert.

Also habe ich ihn am Mittwoch – ebenfalls entgegen meinem Naturell – einfach mal angerufen. Ich wollte nämlich nicht, dass diese Bekanntschaft gleich wieder im Sand verläuft, viel zu nett war das gemeinsame wandern. Natürlich hat er nicht abgehoben, aber er hat am Donnerstag eine SMS geschickt. Er ist im Urlaubsvorbereitungsstress und meldet sich nach seinem Urlaub. Auch okay – was ich auch kommuniziert habe. Am Nachmittag kam dann plötzlich die Frage ob er sich spontan melden könnte, wenn er doch noch Zeit finden sollte. Auch das war okay für mich! Mit einer Vorwarnung kann ja auch ich spontan sein! Weiterlesen

Punkt 39 ein dreiviertel Punkt und überraschenderweise ein halber…

Nachdem ich mir am Samstag erfolgreich eine Ausrede gesucht hatte und mich von meiner alten Heimatstadt verabschiedet hatte, habe ich am späten Nachmittag tatsächlich mit packen begonnen. Die größte Herausforderung dabei waren meine Bücher. Denn so sehr man sich auch bemüht – Bücher sind schwer und ich habe sehr viele davon. Also habe ich immer den Boden mit Bücher belegt und darauf, etwas Leichtes. 8 Kartons schaffte ich so schon am Samstag.

Am Sonntag begann ich dann erstmal mit putzen. Schließlich muss ich die Wohnung besenrein übergeben – was für mich heißt, aufgewaschen und mit geputzten Kästen. Ich würde niemals dreckige Kästen übergeben. Also habe ich erstmal den Platz in der Küche den ich verstellen wollte geputzt. Danach wurde weiter gepackt. Schön langsam begann das ganze eine Herausforderung zu werden. Ich hatte immer noch Bücher, doch nicht mehr wirklich leichte Sachen zum obenauf legen. Aufgeheitert wurde das ganze nur noch damit, dass ich dazwischen immer mal wieder putzte. Weiterlesen