Bis zur Pension…

Manchmal höre ich noch was von meiner alten Dienststelle. Mein Ex-Chef besucht mich ca. zwei Mal im Monat und hin und wieder ereilt mich ein Anruf. Letztens hat mich mein Planungskollege angerufen. Derjenige der mich abgesägt hat, beerbt mich jetzt offiziell – welch eine Überraschung – und hat ihm den Stellvertreterposten angeboten. Also konkret die Budgetaufgaben. Und er wollte wissen, was da auf ihn zukommen würde, wenn er es denn annehmen würde…

Nach drei Minuten war er überzeugt, es nicht zu wollen. Vor allem auch wegen meinen Ex-Mitarbeiterinnen. Die sind nämlich laut seiner Definition „schwierige Persönlichkeiten“. So kann man es auch sagen… Weiterlesen

Jetzt wirds bedenklich…

Es gibt ein paar Anzeichen woran ich merke, dass ich eine Grenze erreicht habe. Wenn ich auf Dinge vergesse zum Beispiel. Ich vergesse nicht oft etwas und deshalb fällt mir das auch immer gleich als Anzeichen auf. Wenn ich stark belastet bin, dann enfallen mir Dinge und ich beginne rund um die Uhr etwas zu suchen, weil ich nicht mehr weiß, wo ich die Sachen gelassen habe! Doch diese Woche ist mir etwas passiert, was mir sehr plakativ gezeigt hat, dass mir schön langsam wirklich alles zu viel wird!

Wenn ich etwas im Griff habe, dann sind es meine Finanzen. Ich habe ja eine kaufmänniche Ausbildung und jahrzehntelang Jobs im Finanzbereich. Einfach weil Zahlen und Geld genau mein Ding sind. Und dann müsst ihr euch folgendes vorstellen…. Weiterlesen

Geschützt: Arbeitstrott

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Equal Pay Day – 10 10 14

Am 10. 10. war es heuer wieder mal so weit in Österreich. Ab diesem Tag arbeiten Vollzeitbeschäftigte Frauen in Österreich gratis. Beim Equal Pay Day wird berechnet wieviel Prozent Frauen – bei gleicher Leistung – weniger verdienen als Männer und wie vielen Tagen im Jahr das entspricht. Wobei diese Berechnung in jedem Land unterschiedlich sein kann. In Österreich wurde er halt so berechnet, dass ab 10. 10. die Frauen in diesem Land gratis arbeiten. Was ich nicht herausgefunden habe, werden bei dieser Berechnung die öffentlich Bediensteten auch berücksichtigt? Denn wenn ja, dann verzerren wir diese Berechnung erheblich und der Tag war schon viel früher!

Ich befinde mich nämlich in der glücklichen Lage in einem Job zu arbeiten, wo Frauen nicht weniger bezahlt bekommen als Männer! Egal wer auf meinem Arbeitsplatz sitzt, jeder bekommt dasselbe bezahlt. Dies war einer der Dinge die mich damals am öffentlichen Dienst gereizt hatten. Ich war es einfach leid, dauernd weniger zu verdienen als die Männer, die ein ähnliches Aufgabengebiet hatten als ich. In meiner ersten Firma waren wir alles Sachbearbeiter mit einem eigenen Bereich. Ich war für Finanzen zuständig und ein Kollege für den Einkauf. Ich würde mal sagen, die Sorgfaltspflicht ist in beiden Bereichen wichtig, Arbeit hatten wir gleich viel – ich ein wenig mehr bei Monatsabschluss – und jeder von uns hatte noch einen Chef der die Verantwortung trug. Weiterlesen

Flappi-Art

Ich hab mich mal wieder selbst überlistet. Nachdem ich mich entschieden habe, noch genug Leidensfähigkeit übrig zu haben, um noch 1 ½ Jahre auf meine Wohnung warten zu können, musste ich mich mit den Finanzen auseinander setzen. Ich war noch nie ein großer Geldausgeber, zumindest nicht für mich selbst. Geschenke für andere kauf ich leichter, als dass ich mir selbst etwas leiste.

Meine Großmutter hat mir das so vorgelebt. Sie kaufte immer zuerst mir Kleidung, bevor sie sich selbst was leistete. Wobei sie sich allerdings über ihr Märtyrerdasein definiert hat. Sie war nicht einfach selbstlos. Sie hat mir jedes Mal gesagt, dass sie sich für mich aufopfert und hat mir somit jedes Mal ein schlechtes Gewissen gemacht. Und so wollte ich im Laufe der Zeit immer weniger. Ich lernte mit ganz wenig auszukommen, damit meine Großmutter sich auch mal was kaufen kann. Was sie natürlich trotzdem nicht tat. Es wäre so oder so genug Geld dagewesen. Wir hätten uns auch beide einkleiden können. Doch so war es nicht. Wir hatten beide nichts. Sie war glücklich damit und ich kannte es nicht anders. Weiterlesen