Die Welt macht mich müde

Vielleicht liegt es auch einfach nur daran dass es jetzt wirklich Winter wird – die Jahreszeit die ich persönlich gar nicht brauche. Doch ich glaube es ist mehr. Das heurige Jahr war lange und sehr herausfordernd. Dienstlich lief eigentlich alles glatt, doch persönlich wurde ich heuer enorm gefordert. Und zwar auf eine neue Art. Liebeskummer und Kummer wegen der Familie kenne ich schon seit Jahrzehnten, damit kann ich mittlerweile ganz gut umgehen. Von Männern halte ich mich mittlerweile sowieso fern und wenn mich ein Familienmitglied mal wieder enttäuscht – und mir zeigt dass ich im Zweifelsfall, mich wirklich nur auf mich selber verlassen sollte – dann tut das zwar weh, ist aber kein neuer Schmerz. Und wenn ich ehrlich bin, will mir ja niemand absichtlich was tun, manchmal wird mir halt nur immer wieder vor den Latz geknallt, dass ich mich nicht so auf mein Umfeld verlassen kann, wie es andere Menschen von ihrer Familie gewohnt sind. Ist also eigentlich mein Problem dass ich mir da immer wieder mehr erwarte…. Mit vierzig Jahren sollte ich es wirklich schon wissen!

Erwartungen sind sowieso so ein Thema. Ganz ausschalten kann man sie nicht, doch damit setzt man sein Umfeld auch immer wieder unter Druck. Ich wurde ja dazu erzogen die Erwartungen anderer zu erfüllen. Was ich erst mit über 30 Jahren gelernt habe war, meine eigenen Erwartungen zu erfüllen! Ich muss sagen, meine Erwartungen erfülle ich, die meiner Mitmenschen offenbar nicht immer. Weiterlesen

Von der Stamm- zur Ex-Kundin

Die folgende Geschichte beschäftigte mich eigentlich die ganze Woche. Und zwar aus mehreren Gründen, zum einen die Geschichte selbst, zum anderen die „Unterstützung“ von meinem Kollegen.

Fangen wir mal mit der Geschichte an. Auch wenn sie total fantastisch klingt, sie ist nicht erfunden! Weiterlesen

Die Bestimmung 3 – Allegiant

Am Dienstag waren wir wieder im Kino. Die dritte Folge der Reihe „Die Bestimmung“. Den ersten Teil habe ich ja geliebt und ihn mir sogar zweimal im Kino angeschaut. Blöderweise habe ich dann beschlossen die Bücher zu lesen…

Teil 2 hatte es dann schon schwerer bei mir. Ich wusste schon was kommt und hatte so meine ganz eigenen Erwartungen. Teil 3 hatte sehr viele negative Kritiken und so war ich gespannt was mich erwartet. Und ich war positiv überrascht. Ich fand sie haben ihn ganz gut gemacht. Natürlich gab es nicht so viel Action wie in den anderen Büchern, aber das war auch in der Buchvorlage so. Von daher…. Weiterlesen

The boy next door!

Das war mal was ganz was anderes, als wir normal im Kino schauen. Und ich war sehr zögerlich, ob ich ihn sehen will. Ich steh ja nicht so auf Thriller. Und stalkende Psychopathen sind normalerweise auch nicht so meines!

Meine Erwartungen waren also nicht wirklich sehr hoch und konnten daher auch bei weitem übertroffen werden. Ich fand den Film überraschend gut! Der psychopathische Nachbar war nicht nur ein schnuckeliges Kerlchen, sondern auch so richtig schön durchgeknallt. Und J. Lo war nicht so das klassische Opfer, das schreiend durch die Gegend läuft und sich nur fürchtet. Und es gab auch ein paar überraschende Schreckmomente und Wendungen die ich nicht erwartet hatte.

Mein Fazit ist daher – sehenswert. Falls ihr also am Wochenende eine gute Unterhaltung sucht, aufgrund des absolut miesen Wetters, würde ich einen Kinobesuch empfehlen.

© Libellchen, 2015

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Lebensstil

Viele Jahre habe ich versucht das Leben zu leben, dass von mir erwartet wurde. Doch so richtig funktioniert hat es nicht. Vor allem deshalb, da von mir eine Familiengründung erwartet wurde. Und die hab ich einfach nicht hinbekommen. Ich hatte immer die „falschen“ Partner für das vorgegebene Ziel. Und so enttäuschte ich die Erwartungen meiner Familie und auch meiner Arbeitskollegen. Ich strampelte mich ab um allen gerecht zu werden, doch es funktionierte einfach nicht. Und dann kam der süße Typ wie eine Naturgewalt daher und ich entschied mich das erste Mal zu tun was ich will und nicht was von mir erwartet wird. Und ich fiel auf die Nase. Ich bereue es aber nicht.

Und als ich da so auf der Nase lag, gefangen in meinem Leid und meinem Selbstmitleid, versuchte ich das erste Mal herauszufinden, was ich eigentlich will. Das Ergebnis war erstaunlich, ich würde nicht nein sagen zu einem Kind und einem Partner. Aber was ich wirklich wollte war Glück. Ich wollte glücklich sein. Ich wollte nicht mehr weinen und leiden, ich wollte lachen und strotzen vor Glück, mit oder ohne Mann, mit oder ohne Kind. Und dieses Ziel hab ich die letzten 2 Jahre verfolgt. Doch dazu musste ich lernen, zu tun wonach mir ist. Ich habe mein Glück immer von anderen Menschen abhängig gemacht. Früher suchte ich für die Dinge ich tun wollte Menschen die sie mit mir machten. Fand ich keine, ließ ich es bleiben. Weiterlesen