Ein guter Tag!

Mein Mittwoch war echt super!

Am frühen Morgen hatten wir schon die erste Besprechung, wo uns die Männer ihre Erkenntnisse von der Einschulung am Vortag näherbrachten. Oder besser gesagt, wo uns unser Chef die Erkenntnisse näherbrachte. Bei meinem Bürokollegen hatte man eher das Gefühl, dass er gar nicht dabei war….

Er hatte auch nichts mitgeschrieben gehabt und unseren Chef gefragt ob er seine Mitschrift zur Verfügung stellen könne, da er sich nicht mehr an viel erinnern könne! Echt jetzt? Das traut er sich auch noch sagen?

Unser Chef gab dann den Auftrag aus, sie zwei wollen die Arbeit vom Vortag rekonstruieren und in diesem Zuge solle mich mein Bürokollege auch gleich einweisen. Und ansonsten solle er ausprobieren, was geht und was nicht. Das gefiel ihm gar nicht. Er wollte klare Vorgaben wonach er suchen solle. Was unser Chef mehrfach ablehnte. Er könne noch keine Vorgaben geben, da er ja auch erst schauen muss, was in dem Tool noch alles versteckt ist. Und mein Bürokollege solle es ihm gleichtun. Er sei ja mitgewesen und habe den selben Kenntnisstand. Weiterlesen

Alles zu Ende?

Der erste Gedanke am Sonntag in der Früh beim Aufwachen „Mal schauen ob ich überhaupt aufstehen kann!?“

Und es ging überraschend leicht! Die Matratzen dürften eine heilende Wirkung haben. Nach einer kurzen Morgenhygiene ging es auch schon wieder los. Zwei Stunden Morgenmeditation. Angestachelt von meinem vorabendlichen Erfolgserlebnis versuchte ich den Schmerz wieder auszuhalten.

Einmal schaffte ich es, zweimal scheiterte ich wieder kurz vor Schluss. Mein persönliches Mantra „Bimmel endlich diese verdammte Glocke“ hatte nur einmal zum Ziel geführt und das war eindeutig der Steinbock in mir. Ich würde es zumindest einmal schaffen und wenn es das letzte ist was ich tue!

An diesem Morgen gab er uns auch noch eine Weisheit mit auf den Weg „Sei wie der Fluss. Der sieht nicht nach hinten und schreitet stetig voran.“ Ich fügte dann noch geistig hinzu „und er überwindet jedes Hindernis und langfristig bezwingt er sogar Stein“. Weiterlesen

Entwicklungsstufen der Menschen

Es beschäftigt mich schon seit ich meinen Bürokollegen kenne. Er ist oftmals viel weiser als ich. Auch wenn er im täglichen Leben oftmals total verpeilt ist…. Aber da wo ich noch das eigene Wohl im Auge habe, sieht er das große Ganze. Er steht über Dingen, die ich nicht so hinnehmen könnte. Es gab da schon einiges dieses Jahr, doch der letzte Fall war kurz vor Weihnachten.

Eine Kollegin hat etwas persönlich genommen, was weder böse gesagt, noch gemeint war. So weit, so normal. Doch sie hat sich da total reingesteigert und wurde dann – meiner Meinung nach – übergriffig. Sie ist weit über das Ziel hinausgeschossen. Hat sich Zugang zu etwas verschafft, was sie nichts angeht und es ihm dann vorgehalten.

Hätte sie das bei mir gemacht, hätte ich sie verbal niedergebügelt! Doch was sagt er zu mir. „Na weißt du aufgrund ihrer Situation und weil bald Weihnachten ist, werde ich ihr das nochmal durchgehen lassen“ und ich sitze da und denke mir „Wie kann man da nur drüber stehen? Wie viel weiter ist er bloß….?“ Ja, ihre Situation ist nicht super. Ist aber meine auch nicht. Ja, es war damals kurz vor Weihnachten, aber dann soll sie nicht übergriffig sein. Ganz ehrlich. Leben und leben lassen, aber wenn jemand meinen „Tanzbereich“ verletzt, dann muss er oder sie auch das Echo vertragen. Weiterlesen

Nebenbei-Erkenntnisse

Zwei Dinge sind mir aufgefallen bei den Gesprächen vorige Woche. Ich kann Rat zwar annehmen, aber nicht unmittelbar und für mich heißt versuchen nicht dasselbe wie für andere Menschen!

Fangen wir mit Ratschlägen an. Egal ob sie als solche formuliert sind oder indirekt gegeben werden. Alles was man mir sagt, nehme ich erstmal auf. Dinge wo ich davon ausgehe, dass sie wichtig sind, bleiben mal am Schirm. Um sie aber wirklich annehmen zu können, muss ich sie erst mal durchdenken. Ich muss sie mit meinem bestehenden Wissen in Einklang bringen. Ich muss einen Punkt finden wo sie dazu passen. Wenn sie bestehendes widerlegen dann dauert es natürlich entsprechend länger. Dann wird geprüft (durchdacht und hineingefühlt) was denn nun die richtige – in diesem Fall also meine – Sichtweise ist. Um mich ganz klar auszudrücken. Ich weiß dass es mehrere Wahrheiten gibt. Es gibt auch andere Sichtweisen die ich anerkennen kann, wenn sie meiner eigenen widerspreche. Was ich hier meine ist, wenn mir jemand meine eigene Sichtweise widerlegt! Weiterlesen

Alles auf Anfang?

Nicht wirklich. Aber manchmal fühlt es sich so an….

Nach dem süßen Typen habe ich ja begonnen an mir zu arbeiten. Mein Weg zum Glück ist ja gepflastert von Steinen, Herausforderungen, Selbstreflektion, Erkenntnissen, Arbeit mit dem Unterbewussten, Ursachenforschung und Schritt für Schritt wachsen und stärker werden. Ich will es ja gar nicht verallgemeinern, aber ich denke, ich bin damit nicht die Einzige….

Manchmal ist diese Arbeit mit sich selbst bereichernd, oftmals aber auch einfach nur mühsam. Manchmal wäre ich ganz gern eine Dumpfbacke. Die einfach naiv und glücklich durchs Leben stolpert und in ihrer heilen Welt einfach glücklich ist… Bin ich nur so gar nicht. Ich denke über vieles nach. Über mich selbst, meine Mitmenschen, die Welt, den Sinn des Lebens…. Weiterlesen

Stroh im Kopf?

Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer

Ich „lese“ gerade ein geniales Buch von der leider schon verstorbenen Vera F. Birkenbihl. Lesen habe ich deshalb unter Anführungszeichen gesetzt, weil ich noch nie so ein Buch in der Hand hatte. Das Buch kann man nicht einfach lesen. Man braucht dazu nämlich Schreibzeug und immer öfter auch eine Stopuhr! Das gesamte Buch ist nämlich mit Beispielen gespickt. Es fordert einen auf mitzumachen und es lohnt sich echt! Weiterlesen

Gehirnforschung

Ich hatte mal wieder eine echt geniale Woche! Was zum größten Teil an dem Seminar lag, welches ich diese Woche besuchen durfte. Es ging um die neuesten Forschungen in Bezug auf die Gehirnforschung, wie lernt man am besten, was kann man tun um Menschen zum Nachdenken zu bringen, wie kann man die einzelnen Gehirnregionen ansprechen, wo sitzt was, unzählige Buch- und Vortragtipps, uvm….

Zwei Tage lang waren wir eigentlich nur im tun. Es war mehr ein Workshop als ein Seminar. Er hielt sich nicht lang mit Frontalvortrag auf, sondern schickte uns kreuz und quer durch die Gegend. Wir machten Merkübungen genauso wie eine blinde Führung. Wir lernten Priming kennen und Spiegelneuronen. Und er stellte uns ein paar Gehirnforscher vor und animierte uns zum miteinander reden und denken. Weiterlesen