Leider nicht geschafft

Wir waren wirklich, wirklich fleissig. Den ganzen September haben wir uns mit den Schremsern gematcht! Am Schluss hatten wir eine Minute zu wenig…

Die NÖ-Challenge war super spannend und bewegend – im wahrsten Sinne des Wortes. Eine kleine Gemeinschaft des Ortes hat sich beteiligt und diejenigen die mitgemacht haben, waren wirklich fleissig. Ich hab erst im September – im letzten Monat – angefangen. Juli und August war mir zu heiss zum Gehen. Weiterlesen

Ruhig bleiben

Am Freitag war ich mit meinem Chef alleine im Büro. Nachdem er am Vormittag zu einem Termin aufgebrochen war, war ich dann ganz alleine. Als plötzlich etwas Unerwartetes auf mich einstürzte. Kaum war er weg, haben ihn drei Personen gesucht. Da er nicht da war, kamen sie zu mir.

Auf der einen Seite war ich so vorgewarnt, auf der anderen Seite spürte ich ein wenig den Druck. Ich bin ja sehr anfällig auf Druck von aussen. Ich springe normalerweise regelrecht darauf an und fange an zu arbeiten. Das ist noch kein Stress, das ist aber Betriebsamkeit.

Zu meinem Glück konnte ich am Freitag aber nicht darauf anspringen. Auf die eine Sache hatte ich keinen Zugang und bei der anderen Sache hatte ich keine Ahnung wo sie gelagert wird. Nach einem Jahr gibt es immer noch Dinge die ich zum ersten Mal sehe…. Weiterlesen

Alles zu Ende?

Der erste Gedanke am Sonntag in der Früh beim Aufwachen „Mal schauen ob ich überhaupt aufstehen kann!?“

Und es ging überraschend leicht! Die Matratzen dürften eine heilende Wirkung haben. Nach einer kurzen Morgenhygiene ging es auch schon wieder los. Zwei Stunden Morgenmeditation. Angestachelt von meinem vorabendlichen Erfolgserlebnis versuchte ich den Schmerz wieder auszuhalten.

Einmal schaffte ich es, zweimal scheiterte ich wieder kurz vor Schluss. Mein persönliches Mantra „Bimmel endlich diese verdammte Glocke“ hatte nur einmal zum Ziel geführt und das war eindeutig der Steinbock in mir. Ich würde es zumindest einmal schaffen und wenn es das letzte ist was ich tue!

An diesem Morgen gab er uns auch noch eine Weisheit mit auf den Weg „Sei wie der Fluss. Der sieht nicht nach hinten und schreitet stetig voran.“ Ich fügte dann noch geistig hinzu „und er überwindet jedes Hindernis und langfristig bezwingt er sogar Stein“. Weiterlesen

Siamesische Zwillinge

Ich bin ja mal wieder auf Fortbildung. Und wie eigentlich fast immer, bin ich die einzige Frau. Das bin ich ja schon gewohnt. Stört mich auch nicht weiter. Ich habe nur die Erfahrung gemacht – und das bestätigt sich mal wieder – ich gehöre einfach nicht dazu. Die Männernetzwerke funktionieren einwandfrei, mit mir suchen die wenigsten das Gespräch. Das nehme ich ihnen auch nicht übel. Ich wüsste ja auch nicht was ich mit ihnen reden sollte.

Bei solchen Kursen ziehe ich einfach mein Ding durch. Ich erkunde die Umgebung, suche den Kaffeeautomaten, die Cafeteria, etc. Und ich gehe meiner Wege. Und ich beobachte. Die Harmonie zwischen den Männern. Und bei manchen habe ich das Gefühl sie fühlen sich unwohl unter so viel fremden Menschen. Selbst wenn sie mit einem Arbeitskollegen auf Kurs sind. Weiterlesen

Vorbild oder Spiegel

Letztens kam mir wieder ein Spruch unter

Ich schwanke immer zwischen „Behandle andere Menschen wie du selbst behandelt werden willst“ und „Behandle deine Mitmenschen wie sie dich behandeln“.

Und ich dachte im ersten Moment „Das stimmt. Das ist auch mein Problem.“ Dabei habe ich es eigentlich für mich schon geklärkt gehabt. Nur halt nicht bewusst! Weiterlesen

Die Last der Umsicht

Das wahrscheinlich schönste an meiner „neuen“ beruflichen Situation ist, dass ich meine Umsicht nur mehr für mich selbst einsetzen muss! Als ich ein Team leitete, habe ich die Umsicht für den ganzen Bereich eingesetzt.

Wenn man so tickt wie ich, dann sieht man Unheil weit früher kommen als andere Menschen. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, ist nur meine ganz persönliche Erfahrung. Immer wieder wundere ich mich, wenn sich Menschen über etwas wundern…. Mir war das immer schon im Vorfeld klar dass es so kommen könnte. Ich habe immer alle möglichen und unmöglichen Möglichkeiten im Kopf. Die Menschen können mich zwar trotzdem überraschen – für allem wenn sie unlogisch aus der Angst heraus agieren – aber mit jeder Erfahrung die ich mache, wird auch das immer weniger. Je älter ich werde, desto mehr hat sich gefestigt „Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ Weiterlesen