Prioritäten können auch einschränken….

Dieser Beitrag wurde von mir vor dem 18. Mai 2019 erstellt. Das Thema Jobsuche hat sich also wahrscheinlich bereits überholt, aber das wusste ich vor einer Woche noch nicht….

Ich war ja vor kurzem unterwegs und habe mein Netzwerk besucht. Und bevor ich aufgebrochen bin, hat mich meine Freundin S. gebeten auch wegen ihr zu fragen. Ich stutze kurz, da ich dachte dass sie nicht an den Standort will, aber ich tat es trotzdem. Ehrlich gesagt ohne große Hoffnung auf Erfolg.

Bei meiner Wanderkollegin möchte ich nicht mal selbst arbeiten. Dort muss man ein echter Workaholic sein und das Privatleben hintanstellen. Bei meiner anderen Freundin wäre es grundsätzlich für uns beide machbar, aber halt an einem Standort wo sie eigentlich nicht hin wollte. Doch offenbar kommt sie schön langsam in der Realität an. Weiterlesen

Wie doof….!!!!

Mein Kollege wird immer eigenartiger. Am Montag hat er gesehen wie unsere Vorzimmerdame eine selbstgebackene Torte gebracht hat. Er hat sich ungefragt dazugesetzt und ein Stück gegessen. Zum Geburtstag gratuliert hat er ihr übrigens bis heute nicht….

Genau so ein Benehmen bringt die Mädels reihenweise gegen ihn auf. Ich sehe das ja entspannt. Seit ich festgestellt habe dass er ein extremer Egoist ist, erwarte ich mir eigentlich gar nichts mehr von seiner Seite. Daher werde ich auch nicht enttäuscht…. Die anderen Mädels nehmen es aber persönlich wenn er wieder eine Aktion liefert wo man sich dann schon fragt „Für wie blöd hält der uns eigentlich?“ Wobei ich davon ausgehe dass er gar  nicht über uns nachdenkt. Er hält sich einfach für so toll dass er gar nicht auf die Idee kommt, dass irgendjemand nicht von seinem Großartigkeit geblendet sein könnte und irgendetwas von seinen Taten hinterfragen könnte! Weiterlesen

Die wahre Geschichte der Geisha

Ihr Name – Mineko Iwasaki (nach ihrer Adoption)

Ein Buch welches ich mir wahrscheinlich nie gekauft hätte, weil ich es wahrscheinlich auch gar nicht wahrgenommen hätte….

Ich habe es aus der Bücherzelle. Dort sprach es mich total an und ich wurde nicht enttäuscht.

Die japanische Kultur war für mich totales Neuland. Ehrlich gesagt weiß ich fast gar nichts über Japan. Habe mich auch bisher nicht für die japanische Kultur interessiert, da ich auch nie damit zu tun hatte. Weiterlesen

Mach ma scho!

Ich bin nicht wirklich Teamarbeit gewohnt. In meiner alten Dienststelle hatte ich Mitarbeiter. Wir arbeiteten in einem sehr hierarchischem System. Ich war Chef, gab Aufträge und die Mitarbeiter setzten sie mehr oder weniger um – je nachdem ob ihnen danach war oder nicht. Wenn sie es nicht taten musste ich die Chefin raushängen lassen und ihnen die Aufgabe nochmal nachdrücklicher geben. Das spielten wir oftmals ein dutzend Mal hin und her. Bis keine Zeit mehr war und ich es einfach selber machte. Ich hatte mir das System nicht ausgesucht. Das war ganz normal. Ober und neben mir. Alle machten das so. Fakt war, ich war verantwortlich und habe mich daran auch gewöhnt.

Letzte Woche war meine letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub. Eine sehr lange Woche! Montag ein 12 Stunden-Tag, Dienstag nach der Arbeit zur Ärztin – Wartezeit inklusive, Mittwoch nach der Arbeit zum Training und Donnerstag wurde es ganz lustig. Eine Dienstreise stand auf dem Plan. Geplant war ja eigentlich dass mein Kollege mit mir fährt. Zu zweit hätten wir uns die Arbeit teilen können, doch er war immer noch krank. Mrs. Wichtig wollte unser Chef nicht mitnehmen – ich habe nicht gefragt warum – also blieb es an mir hängen. Hätte ich es mir nicht zugetraut, hätte ich mich gewehrt, doch ich bin es gewohnt Dinge alleine zu bewerkstelligen. Also habe ich nichts gesagt. Und so fuhren wir am Donnerstag um 6 Uhr 30 vom Büro weg. Ich fuhr. Ohne Frühstück. Knapp zwei Stunden. Dort angekommen, baute ich erstmal den PC auf. Danach schrieb ich fünf Stunden mit fürs Protokoll. Als Dankeschön zahlte mir mein Chef das Mittagessen und danach brachte ich uns wieder heil nach Hause. Weiterlesen

Unsicherheit – Ablehnung – Zielstrebigkeit

Also mir persönlich ist eine klare Ablehnung weit lieber, als unsichere Zeiten. Wobei ich nicht von globalen Unsicherheiten sprechen, sondern konkret in meinem näheren Umfeld. Mit Ablehnung kann ich aufgrund der Vielzahl, die ich schon erleben durfte, recht gut um. Wenn mich jemand ablehnt, ist es mir zwar nicht egal, aber ich setzte in der Sekunde mein Pokerface auf, fahre die emotionale Mauer hoch und gehe meiner Wege. Sobald ich alleine bin, lasse ich dann meine Gefühle raus und danach überlege ich mir, wie ich weitermache. Ich bin das klassische Stehaufmännchen. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen. Das kann ich.

Was ich nicht kann ist warten. Mit Hoffnung auf bessere Zeiten haben, habe ich ein echtes Problem. Vor allem wenn ich nichts dazu beitragen kann. So lange ich etwas tun kann, kann ich jede Hürde überwinden. Aber mich auf andere verlassen, fällt mir echt schwer. Vielleicht weil ich zu oft enttäuscht wurde. Ich habe immer und immer wieder feststellen müssen, dass ich mich nur auf mich selber verlassen kann! Meine Eltern mal ausgenommen! Aber egal ob im Freundeskreis, im Büro oder in meinen Beziehungen, sobald ich mich auf jemand verlassen habe, wurde ich bitter enttäuscht.

Wenn dann zu diesem Grundproblem, noch ein paar Unsicherheitsfaktoren dazukommen – wie ich es jetzt im Büro habe – dann wird das ganze für mich unerträglich und ich total emotional. Doch in Bezug auf mein Büroproblem, kann ich ja etwas tun. Ich kann ihnen den Mist vor die Füße werfen. Was ich auch tun werde. Obwohl dies wiederum einer andern Grundhaltung von mir zuwider geht. Meiner Zielstrebigkeit. Mir war sofort klar, dass ich so nicht weitermachen will. Aber ich bin es nicht gewohnt aufzugeben. Ich bin es gewohnt durchs Ziel zu gehen! Auch wenn es noch so lange dauert und egal wie viele Hürden ich auf dem Weg auch überwinden muss.

Aufgeben tut man nicht. Aufgeben tun wir nur einen Brief. Weiterlesen

Erwischt!

Am Donnerstag kamen die Kopfschmerzen wieder retour! Blöderweise war ich im Büro und hatte die Notfallmedikamente nicht mit. Aber ich hatte Ibumentin einstecken und nahm sicherheitshalber auch gleich eines. Und ich konnte die Migräne erfolgreich abwehren!

Ich hatte zwar den ganzen Tag vorne mittig ein Pochen im Kopf, aber es war mehr ein erträglicher Hintergrundschmerz. Und ich war nicht extrem lichtempfindlich und musste mich nicht übergeben! Das sind so kleinen Freuden des Lebens….. Weiterlesen

The Fantastic Four

Barbara und ich waren mal wieder im Kino. Margit hat kurzfristig abgesagt, da sie eine schlechte Kritik gelesen hatte und plötzlich einen anderen Film sehen wollte, der mich allerdings nicht interessierte. Und da ich ja die Letztentscheidung treffe was wir uns anschauen – da ich die einzige bin, die mit dem Auto fahren will…. – wurden es dann doch The Fantastic Four. Weiterlesen