Neuanfang

Die Menschen stehen nicht auf Veränderungen. Für manche sind schon kleinste Veränderungen eine Katastrophe. Das Leben komplett auf den Kopf stellen, geht schon mal gar nicht! Diese Leute verharren auch oft Jahre oder Jahrzehnte in einem Job oder einer Beziehung die ihnen eigentlich nicht gut tut. Auch wenn sie leiden sind sie so erstarrt in ihrem Leben, dass sie nicht wissen wie sie es lösen sollen. Ich bin da anders.

Klar auch ich steh nicht so auf Veränderungen, aber ich weiß zumindest wenn sie notwendig sind, treffe eine Entscheidung und ziehe es dann auch durch! Dabei überstürze ich aber nichts. Ich habe eine extrem hohe Leidensfähigkeit. Lasse mir sehr viel gefallen, finde Gründe mich noch ein wenig länger zu quälen. Nicht aufzugeben. Durchzuhalten. Man weiß ja nie wie weit es noch ist bis zu einer Besserung. Vielleicht ändert sich ja was…. Nein, tut es nicht! Weiterlesen

Ich bin nicht käuflich

€ 260,— brutto, sind € 200,– netto. Nach einem Detailstudium habe ich es dann doch noch verstanden. Ich will euch nicht langweilen. Fakt ist, ich verdiene ab sofort € 200,– netto weniger. Erstmal.

Das ist nicht nett, aber auch kein Beinbruch. Mein Bausparer ist im April ausgelaufen = € 100,– Fixkosten weniger. Ein paar Klamotten weniger kaufen, Frisör nicht alle zwei Monate, sondern nur alle drei Monate und schon geht es sich wieder aus. Mit, mich selbst einschränken, kenne ich mich aus! Ich kann noch mit weit weniger Geld leben!

Natürlich war es erstmal ein Schock. Wer rechnet schon mit dem Verhältnis…. Ich hatte mit maximal € 130,– weniger gerechnet… Weiterlesen

Die Zukunft beginnt heute!

Eigentlich hat sie schon vor einem Monat begonnen, doch ich brauche immer ein wenig Zeit um mich auf veränderte Gegebenheiten einzustellen. Doch sobald ich es geschafft habe, ist es so und das neue Kapitel meines Lebens kann starten.

Dieses Wochenende habe ich mehr geschlafen als an jedem anderen Wochenende heuer! Und dabei war es kein verlängertes Wochenende. Es waren nur zwei Tage, doch die habe ich ausgiebigst im Bett verbracht. Mein Kopf grübelt nicht mehr. Es ist wie es ist. Ich habe es akzeptiert. Ich werde damit leben können. Ich habe schon sehr vieles er- und überlebt, Rückschläge werfen mich nicht nachhaltig aus der Bahn.

Mein Problem ist die Zeit bis zu dem Punkt der Akzeptanz. Ich klammere mich immer sehr lange an etwas. Ich gebe nicht so schnell auf. Auch wenn mir schon klar ist, dass ich loslassen sollte. Doch das hat einen ganz einfachen Grund. Ich bin Steinbock. Wenn ich loslasse, dann richtig. Dann war es das für mich. Ich treffe eine Entscheidung und stehe dazu. Als ich meinem Chef erklärte – ich will nicht mehr – glaubte er an eine Trotzreaktion. Dass ich mich mit der Zeit schon beruhigen würde. Doch so bin ich nicht. Ich kämpfe und kämpfe und kämpfe, bis ich es nicht mehr tue. Und wenn ich aufhöre zu kämpfe, wenn ich mit etwas abgeschlossen habe, dann war es dass für mich. Weiterlesen

Die schlimmste Arbeitswoche meines Lebens!

Ich habe vorhin gerade festgestellt, dass diese Arbeitswoche die absolut schlimmste meines ganzen Lebens war. So viele emotionalen Angriffe und Diskussionen, wo es nicht um fachliches ging, sondern ganz alleine um meine Person, einen Job aufgeben auf den man zweieinhalb Jahre hingearbeitet hat, mein Chef der nicht sehen will, was gerade passiert und mich noch zu seinem Freund schickt, damit der nochmal auf mich drauftreten kann. Zwölf Jahre Loyalität mit einer einzigen Geste zerstört. Und wenn ich ihn darauf anspreche, nimmt er mich nicht ernst. Und dann noch ein ganz spezieller Anruf. Ich habe nächste Woche einen Termin bei unserem Dienststellenleiter. Sein Vorzimmer hat angerufen und mich um einen Termin ersucht. Natürlich sagen einem die nicht worum es geht. Es könnte von „ich überrede sie den Job zu machen“ bis zu der nächsten „Verbalattacke“ alles sein.

Dabei will ich einfach nur meine Ruhe haben. Ich habe den Job hingeworfen und trotzdem wird noch nachgetreten. Und warum? Weil mein Chef offensichtlich davon ausgeht, dass ich nur trotzig reagiere. Er kann sich sicher nicht vorstellen, dass es für jemand etwas wichtigeres im Leben gibt, als zu gewinnen. Doch es ist so. Und wenn ich mir die letzte Woche rückblickend anschaue, bin ich überzeugt davon das richtige getan zu haben! Ich hätte mich das nächste halbe Jahr nur aufgerieben und ich hätte nie eine realistische Chance bekommen es sinnvoll umzusetzen. Viel zu sehr, zeigen alle wie sehr sie dagegen sind. Momentan sehe ich meinen Weg ganz klar, weg von dieser Dienststelle. Wo es mich hintreiben wird, weiß ich zwar noch nicht, aber das wird schon werden. Weiterlesen

Ziele

Im Zuge meiner Grübelei und dem Thema aufgeben, habe ich auch viel über meine Ziele nachgedacht. Da gab es ja dieses Baby von mir, woran ich auch wirklich geglaubt habe/daran glaube. Ich glaube an die Sinnhaftigkeit und die Möglichkeit der Umsetzung. Aber eigentlich wurde ich zu diesem Baby „geschubst“. Ich bin nicht aufgestanden und habe gesagt, „das, genau das“ will ich erreichen. Irgendwie wurde es in den zweieinhalb Jahren der Planung zu meinem Baby. Einfach weil ich es kreativ gestalten durfte!

Aber mein Ziel war anfangs nicht, dass ich mich dann auch später darum kümmern will. Das kam dann erst im Zuge der Bearbeitung und weil mir auch mein Chef immer signalisierte, das ist mein nächster Karrieresprung! Und ehrlich gesagt wahrscheinlich auch der letzte, wenn ich nicht noch studiere… Meine gläserne Decke ist schon sehr nahe…Und mein Chef und Förderer der letzten zwölf Jahre, geht bald in Pension. Und ich denke er wollte mich noch versorgt wissen. Als Dank für meine Loyalität ihm gegenüber.

Total lieb und fürsorglich von ihm. Und es entsprach genau meinem ICH vor zwölf Jahren. Da war mein Ziel definitiv Karriere machen!!! Doch dann kam die Krise vor sechs Jahren und da begannen sich meine Prioritäten zu verschieben. Ich wollte nicht mehr nur arbeiten und über meine Grenzen gehen. Ich wollte glücklich werden. Mein Leben genießen und mich nicht mehr nur in der Arbeit aufreiben. Weiterlesen

Steht auf meiner Stirn eigentlich Vollidiot?

So oft habe ich mich das schon gefragt und nach wie vor, habe ich keine befriedigende Antwort darauf gefunden!

Zweieinhalb Jahre habe ich mein „Baby“ geplant. Habe viel Zeit und Energie investiert und mich voll reingekniet. Doch im Herbst habe ich die Notbremse gezogen. Mir wurde zugetragen dass die Personalvertretung kund getan haben soll, mich auf jeden Fall als Leiterin meines Babys verhindern zu wollen! Hm. Ich hatte also zwei Jahre etwas geplant und kurz vor Schluss ging das Gerücht um, dass ich bei der Bewerbung, eklatanten Gegenwind von der Personalvertretung bekommen werde. Warum eigentlich? Und bin ich eigentlich kein Personal, das vertreten werden will?

Also hörte ich auf – über die Vorgaben hinweg – zu planen. Ich machte nur mehr was angeordnet war und wartete auf konkrete Hinweise. Heuer ging es dann richtig los. Der Gegenwind wurde stärker und zwar schon zwei Monate bevor der Arbeitsplatz überhaupt ausgeschrieben war und ich mich bewerben konnte. Als er dann ausgeschrieben wurde, überlegte ich was ich tun sollte. Der Gegenwind war ein Orkan geworden und ich wusste nicht, ob ich mir das wirklich geben wollte. Aber es ist nun mal mein Baby und so entschied ich mich zu kämpfen. Und ich bekam drei Gegenspieler. Weiterlesen

Geschützt: Wie beim Tennis

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