Gefühls-Tsunami

Vorigen Freitag konnte ich schön beobachten wie mich eine Gefühlswelle überschwemmt hat!

Mir war klar was letztes Wochenende anstand, doch ich dachte, wir hätten das im Griff.

Vor ein paar Wochen hatte mich Aretha angesprochen, dass sie den Tag danach feiern wolle. Also den Tag nach der Katastrophe die unser beider Leben auf den Kopf stellt – in unterschiedlicher Intensität. Ich sagte natürlich zu und lies mir auch eine kleine Überraschung einfallen. Als ich sie drei Tage nach der Katastrophe im Spital besucht hatte, machten wir lustige Snapchat Fotos. Diese lies ich auf ein Poster drucken und wollte sie ihr zum Tag danach schenken. Als Erinnerung daran, was wir zusammen durchgestanden hatten. Weiterlesen

The Man in the high Castle

Was für eine verstörende Serie!!!

Ich hatte mir das zwar schon gedacht, als ich gelesen hatte worum es ging, doch die Serie hat mich trotzdem mitgenommen. So ein düsteres Szenario! Worum geht´s…

Die Nazis haben den zweiten Weltkrieg gewonnen und sich Amerika mit den Japanern aufgeteilt. Mit Masse spielt die Serie in den USA, doch auch die Nazi-Hochburg Berlin und die Residenz des Führers in Österreich kommt in der Serie vor. Die erste Staffel versuchte ich herauszufinden wer eigentlich „schlimmer“ ist. Die Japaner oder die Nazis. Dabei verfolgte ich die Geschichte des Widerstandes – gegen Japaner und Nazis – genauso wie die Suche nach den Filmen. Die dubiosen Filme – die Szenen zeigen die so nie stattgefunden haben. Alternative Realitäten sozusagen. Doch wo kommen sie her? Wie sind sie entstanden? Und wie macht der japanische Handelsminister den Wechsel zwischen den Welten? Weiterlesen

Selbstmitleid

Mir geht es mittlerweile richtig gut. Menschen die mich schon lange kennen, freuen sich über die positive Veränderung genauso wie ich selbst. Doch trotz allem schnappt hin und wieder das Selbstmitleid nach mir. Hin und wieder kommt wieder das alt bekannte Gefühl „Keiner will mich“ durch. Dabei ist es ausgemachter Blödsinn. Wahr ist, die Falschen wollen mich!

Ich weiß das zwar, doch das Gefühl bin ich noch immer nicht gänzlich abschütteln können. Mein Kopf kann sich die Situation klar und emotionslos ansehen, doch mein Herz ist traurig. Ich war immer lange Single zwischen meinen Beziehungen. Ich habe die Zeit immer genutzt um wieder zu mir zu finden. Doch schön langsam wird es zäh. Ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten, dabei habe ich mich in den letzten Monaten und Jahren extrem weiter entwickelt.

Ich wünsche mir einerseits einen Menschen der Zeit mit mir verbringen will, andererseits wüsste ich nicht, wann ich Zeit hätte. Um aus meinem Tief zu kommen, habe ich begonnen mich um mich selbst zu kümmern. Ich habe begonnen Dinge zu tun, die mir gut tun. Und so habe ich mein Leben mittlerweile ganz schön ausgefüllt. Wenn ich alles unterbringen will, brauche ich mittlerweile einen richtigen Plan für meine Freizeit. Weiterlesen